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letzte Änderung: SP 23.10.2007

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Beleuchtungsaktion


Im Herbst und Winter zeigt sich, dass das Licht am Fahrrad oft ein Schattendasein führt. Dabei ist gerade jetzt eine funktionierende Beleuchtung besonders wichtig. Eigentlich allgemein bekannt, dennoch sind viele Radfahrer als Dunkelmänner unterwegs. Der hält deshalb Tipps für die Fahrradbeleuchtung bereit. Die wichtigsten Aspekte hat der ADFC Hochtaunus hier im Web zusammen gestellt.

Im Zweifel sollte ein Fachhändler Ihres Vertrauens gewählt werden, wenn Sie darüber hinaus Fragen haben oder Probleme mit dem Fahrrad bestehen. Im Anschluss an die Auflistung haben wir unter der Rubrik Links einen Verweis zu einer Auflistung aller uns bekannten Fahrradhändler im Hochtaunuskreis angefügt.

Ausfall einer Glühbirne
Fällt eine Glühbirne aus, fließt der Strom vom Dynamo ausschließlich durch das noch funktionierende Birnchen und überlastet es. Eine Schutzdiode im Scheinwerfer hilft, die Spannung zu begrenzen und so den noch funktionierenden Teil der Lichtanlage zu schützen. Viele Lampengehäuse lassen sich sich mittlerweile ohne Werkzeug öffnen, und wer eine Ersatzbirne im Gepäck hat, strahlt wieder schneller. Halogenbirnchenbrennen 60 bis 100 Stunden, leuchten im Alter aber immer schwächer. Leuchtdioden (LED) dagegen halten im Allgemeinen ein Fahrradleben durch. Einfach austauschen lassen sich die Leuchtmittel nicht. LED brauchen eine spezielle Elektronik und Kühlung, so muss die gesamte Lampe gewechselt werden.

Defektes Standlicht
Meistens liegt dies an der vorderen Birne. Sie ist vermutlich kurz vor dem Durchbrennen, dann verbraucht sie mehr Strom und der Stromspeicher des Standlichtes wird nicht mehr aufgeladen. Hier sind neue Glühbirnen angesagt.

Rücklichter
Rücklichter am Schutzblech können durch enge Einlässe oder im Gewühl einer Abstellanlage beschädigt werden. Zudem sind die Glühwendeln der Birnen während der Fahrt ständigen Erschütterungen ausgesetzt. Ein Rücklicht sitzt vibrationsgeschützter und wenige anfällig am Gepäckträger.

Defekte Kabel und lockere Kabelanschlüsse
Gerissene Kabel unterbrechen den Stromkreis, durchgescheuerte Isolierung kann einen Kurzschluss zum Fahrradrahmen herstellen. Hier muss ausgetauscht werden. Schrumpfschläuche helfen, das Kabel an empfindlichen Stellen besser zu schützen.

Lose Kabel sichern
Mit Kabelbindern lassen sich die Stromkabel eng am Rahmen fixieren, das vermindert die Gefahr, dass sie abreißen. Nur am Übergang vom Rahmen und Gabel muss das Kabel mit etwas Spiel verlegt werden, damit es beim Einlenken nicht abreißt. Spezielle gewendelte Kabel können hier ebenfalls Abhilfe schaffen.

Ärgernis einadriges Stromkabel
Es leitet den Strom vom Dynamo zu den Lampe, den Rückweg zum Dynamo übernimmt der Fahrradrahmen. Eine häufige Fehlerquelle, weil Lackschichten, aber auch Korrosion diesen Weg verbauen. Gehen Sie keine Kompromisse ein - ersetzen Sie es durch ein zweiadriges Kabel: Zwillingskabel oder das robustere Koaxialkabel.

Kontaktscheu
Wackelkontakte, lose Anschlüsse an Dynamo, Front- und Rücklicht lassen den Strom nicht fließen. Gleiches gilt für oxidierte Steck- oder Klemmverbindungen. Abhilfe schaffen Nagelfeile oder feines Schmirgelpapier, die Stecker vom Rost befreien. Vorbeugend aufgetragenes Fett an allen elektrischen Steckverbindungen verhindert Korrosion.

Durchrutschende Dynamos
Wird es nass, passiert es oft, dass es trotz funktionierender Beleuchtung dunkel wird, weil der Dynamo "durchrutscht". Schauen Sie nach, ob das Röllchen verschlissen ist oder die Kontakte am Seitenläufer korrodiert sind. Richtige Einstellung Moderne sensorgesteuerte Lichtanlagen schalten sich bei Dunkelheit automatisch ein. Bleibt es dunkel, kann der Schalter auf der falschen Position stehen.

Reflektoren sind Pflicht
Je zwei gelbe Reflektoren an den Pedalen, Rückstrahler in den Laufrädern, wahlweise reflektierende Reifenflanken oder reflektierende Speichen, ein weißer Rückstrahler vorne und ein roter hinten, sowie ein weiterer im Rücklicht. Auch reflektierende Elemente an der Kleidung oder Reflexbänder ziehen Blicke auf sich. Mit etwas Seifenlaufe behandelt, erstrahlen Lampen und Reflektoren auch wieder nach Schneematsch-Fahrten.

Optimales Sichtfeld
Radfahrer müssen im Vergleich zu motorisierten Verkehrsteilnehmern mit wenig Licht auskommen. Da ist es um so wichtiger, dass es "richtig" leuchtet. Von unten nach oben heller werdend, damit der Lichtkegel die Fahrbahn vom Vorderrad bis in etwa 20 Meter Entfernung gleichmäßig hell ausleuchtet. Auf eher kurvigen Strecken hilft ein breiteres Lichtfeld, um Kurven besser einsehen zu können. Auf Straßenabschnitten mit blendendem Gegenverkehr ist ein schmales, helles Lichtfeld besser, so brauchen die Augen nicht so lange, um wieder etwas zu sehen. Damit dem Radfahrer keine Unregelmäßigkeiten auf der Straße vorgespielt werden, sollte das Licht keine ausgeprägten Strukturen aufweisen. Auch Streifen oder Ringe am Rand des Blickfeldes können das Auge irritieren. Ein hell nach oben leuchtender Rand blendet und verschlechtert die Sicht - Abhilfe schafft Klebeband oder schwarze Farbe. Zugelassene Beleuchtungen haben eine Nummer: Sie besteht aus einer Wellenlinie, einem großen K und einer zwei- bis fünfstelligen Zahlenkombination.

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