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letzte Änderung: 12.04.2004

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Eisenbahnviadukt Grävenwiesbach-Mönstadt

Grävenwiesbach soll fahrradtouristisch besser angeschlossen werden. Folgende Maßnahmen fördert der ADFC Hochtaunus aktiv:

  • Verbindung von Grävenwiesbach (Taunusbahn-Anschluss) in das Weiltal auf der ehemaligen Bahntrasse
  • Wiederaufbau des Eisenbahnviaduktes Heinzenberg (bei Grävenwiesbach-Mönstadt)
  • Herrichtung einer Verbindung für den Radtourismus von Grävenwiesbach nach Brandoberndorf
  • Herstellung eines Radweges durch das Solmstal von Brandoberndorf nach  Solms (Lahn) mit Anschluss an die Hessischen Fernradwege R7 und Lahntal.
  • Herstellung einer Verbindung Richtung Usingen (über das Kreisradroutennetz) an die geplante Usa-Radroute zwischen Usingen und Friedberg.

Herausragendes touristisches Merkmal soll dabei das Eisenbahnviadukt Heinzenberg (bei Grävenwiesbach-Mönstadt) werden. Es wurde 1974 abgerissen und soll möglichst originalgetreu oder als Holzkonstruktion (nachrangige Variante) wieder aufgebaut werden. Die Länge der Brücke beträgt 124 Meter, sie überspannt das Tal über einer Kreisstraße zwischen Mönstadt und Niederlauken.

Hierdurch wird ein touristisches Merkmal geschaffen, das aus dem gesamten Umkreis der umliegenden Hessischen Radfernwege (R4, R3, R8, R7/Lahn) und dem durch den Hochtaunus verlaufenden R6 und dem Weiltalweg Radtouristen anziehen soll.

Zum Ansehen/Herunterladen haben wir eine schematische Karte der Situation aller Radfernwege rund um Grävenwiesbach (Touristiknetz HTK Nord.jpg, 210 kB) erstellt. Die relevanten und herzustellenden Verknüpfungswege um Grävenwiesbach sind rot dargestellt. Die angestrebte Brücke soll im Abschnitt Grävenwiesbach-Audenschmiede entstehen. Die Abkürzung "We" steht für Weiltalweg, "Ni" für Nidda-Radweg, "Us" für Usa-Radroute, "Er" für Erlenbach-Radroute, "Li" für Limes-Radwanderweg.

Beeindruckende Bilder der ehemaligen Brücke gibt es unter www.weiltalbahn.de (dort unter Heinzenberg).

Aus einer aktuellen ADFC-Pressemitteilung vom 15. März 2004 (Auszug):
Radurlaub weiter mit starken Zuwachsraten
Fahrradtourismus verzeichnet weiterhin starke Zuwächse: 2,25 Millionen Deutsche verbrachten im Jahr 2003 ihren Urlaub im Fahrradsattel. Dies entspricht einer Zunahme von 12,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei bleiben Deutschlands Radler vorwiegend im eigenen Land. 43,5 Prozent aller Deutschen sind im Urlaub mit dem Fahrrad aktiv, und für 78 Prozent der Radreisenden ist der Fahrradurlaub die Haupturlaubsreise. Zu diesen Ergebnissen kommt die Radreiseanalyse 2004, die der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) jetzt im Rahmen der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin (ITB) vorstellte.

Davon soll auch Grävenwiesbach bzw. der Hochtaunuskreis profitieren!

Haben Sie Fragen zu diesem Projekt? Wenden Sie sich an den ADFC Hochtaunus e.V., AG Kartografie, Hr. Stefan Pohl, Oranienstraße 2b, 61273 Wehrheim, Tel.: 06081/958712 oder per E-Mail an kartografie@adfc-hochtaunus.de.