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Eisenbahnviadukt Grävenwiesbach-Mönstadt |
Grävenwiesbach soll fahrradtouristisch besser
angeschlossen werden. Folgende Maßnahmen fördert der ADFC Hochtaunus
aktiv:
- Verbindung von Grävenwiesbach
(Taunusbahn-Anschluss) in das Weiltal auf der ehemaligen
Bahntrasse
- Wiederaufbau des Eisenbahnviaduktes
Heinzenberg (bei Grävenwiesbach-Mönstadt)
- Herrichtung einer Verbindung für den
Radtourismus von Grävenwiesbach nach Brandoberndorf
- Herstellung eines Radweges durch das
Solmstal von Brandoberndorf nach Solms (Lahn) mit Anschluss
an die Hessischen Fernradwege R7 und Lahntal.
- Herstellung einer Verbindung Richtung
Usingen (über das Kreisradroutennetz) an die geplante Usa-Radroute
zwischen Usingen und Friedberg.
Herausragendes touristisches Merkmal soll
dabei das Eisenbahnviadukt Heinzenberg (bei Grävenwiesbach-Mönstadt)
werden. Es wurde 1974 abgerissen und soll möglichst originalgetreu
oder als Holzkonstruktion (nachrangige Variante) wieder aufgebaut
werden. Die Länge der Brücke beträgt 124 Meter, sie überspannt das
Tal über einer Kreisstraße zwischen Mönstadt und Niederlauken.
Hierdurch wird ein touristisches Merkmal
geschaffen, das aus dem gesamten Umkreis der umliegenden
Hessischen Radfernwege (R4, R3, R8, R7/Lahn) und dem durch den
Hochtaunus verlaufenden R6 und dem Weiltalweg Radtouristen
anziehen soll. Zum
Ansehen/Herunterladen haben wir eine schematische Karte der
Situation aller Radfernwege rund um Grävenwiesbach (Touristiknetz
HTK Nord.jpg, 210 kB)
erstellt. Die relevanten und herzustellenden Verknüpfungswege um
Grävenwiesbach sind rot dargestellt. Die angestrebte Brücke soll
im Abschnitt Grävenwiesbach-Audenschmiede entstehen. Die Abkürzung
"We" steht für Weiltalweg, "Ni" für Nidda-Radweg, "Us" für
Usa-Radroute, "Er" für Erlenbach-Radroute, "Li" für
Limes-Radwanderweg. Beeindruckende
Bilder der ehemaligen Brücke gibt es unter
www.weiltalbahn.de
(dort unter Heinzenberg). Aus einer
aktuellen ADFC-Pressemitteilung vom 15. März 2004 (Auszug):
Radurlaub weiter mit starken Zuwachsraten
Fahrradtourismus verzeichnet weiterhin starke Zuwächse: 2,25
Millionen Deutsche verbrachten im Jahr 2003 ihren Urlaub im
Fahrradsattel. Dies entspricht einer Zunahme von 12,5 Prozent
gegenüber dem Vorjahr. Dabei bleiben Deutschlands Radler vorwiegend
im eigenen Land. 43,5 Prozent aller Deutschen sind im Urlaub mit dem
Fahrrad aktiv, und für 78 Prozent der Radreisenden ist der
Fahrradurlaub die Haupturlaubsreise. Zu diesen Ergebnissen kommt die
Radreiseanalyse 2004, die der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club
(ADFC) jetzt im Rahmen der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin
(ITB) vorstellte.
Davon soll auch Grävenwiesbach bzw. der
Hochtaunuskreis profitieren!
Haben Sie
Fragen zu diesem Projekt? Wenden Sie sich an den ADFC
Hochtaunus e.V., AG Kartografie, Hr. Stefan Pohl, Oranienstraße
2b, 61273 Wehrheim, Tel.: 06081/958712 oder per E-Mail an
kartografie@adfc-hochtaunus.de. |