Als Einstieg in der Nähe der Usinger Kernstadt
beginnen wir bei der ehemaligen Seemühle, dessen Gelände heute mit
Wohnhäusern bebaut ist. Hier queren wir die B456 und folgen dem Rand
der Schleichenbach-Siedlung. Ein Abschnitt davon wird
voraussichtlich 2008 mit der Erweiterung der Schleichenbach-Siedlung
ausgebaut, so dass dann die Nutzung eines Wiesenweg-Abschnitts
entfällt. Es geht dann weiter auf den bereits ausgebauten Feldweg
Richtung Westerfeld. Nach dem Sonnenhof beim Umspannwerk und noch
vor Westerfeld wird nordwestlich Richtung Mülldeponie abgebogen.
Nach Querung der Taunusbahn und einer Kreisstraße gelangt man vor
der Deponie zur Naturparkverwaltung. Hier wird links abgebogen und
am Waldrand Richtung Hausen weiter geradelt. Bevor es jedoch bergab
nach Hausen geht, biegen wir rechts zum Grünwiesenweiher ab, den wir
bald erreichen. Nach einem kurzen Abschnitt Straße und weiteren
Waldwegen erreicht man Merzhausen, kommt in der Folge an den
Sendefunkanlagen vorbei und trifft oberhalb der Anlagen auf den
Hessischen Radfernweg R6, auf dem wir bis kurz hinter Wilhelmsdorf
bleiben. Nach dem Bahnhof verlässt die Rundroute den R6 nordöstlich,
quert später eine Bundesstraße und führt zum nördlichsten Ortsteil
Michelbach. Ab dort geht es südlich weiter und über einen Schlenker
an den Eschbacher Klippen vorbei nach Eschbach hinein. In Eschbach
biegt die Route südöstlich nach Wernborn ab. Hier begegnen wir
wieder dem R6, den wir nach Wernborn südlich Richtung Usatal/B275
auf der Straße verlassen. Der dann folgende Abschnitt gehört zum
Usatalweg und wird 2008 fertig ausgebaut, solange muss die B275 bis
zum Abzweig Kransberg benutzt werden. Nach einem kurzen weiteren
Straßenstück Richtung Friedrichsthal verlässt die Rundroute den
geplanten Usatalweg südlich einem Feld-/Waldweg folgend nach
Kransberg. In der Nähe des Schlosses geht es lang ansteigend in den
Wald hinein, an der versteckt liegenden Kreuzkapelle vorbei weiter
Richtung Wehrheim. An der Wehrheimer Schlink knickt die Route zum
Wehrheimer Sportplatz Oberloh ab und führt von dort wieder hinunter
zu unserem Startpunkt, der ehemaligen Seemühle vor Usingen.
Hinweis: Es kann noch geringfügige Änderungen an der
Streckenführung geben. Grundsätzlich ist jedoch die Abstimmung mit
der Stadt erfolgt. Auf einem kurzen Abschnitt (Schleichenbach II)
ist der Weg noch nicht ausgebaut, aber als Wiesenweg schiebend
passierbar. Im Usatal zwischen Wernborn und Kransberg ist der Weg
ebenfalls noch nicht ausgebaut, aber in Planung.
Streckencharakter:
Die Strecke ist überwiegend hügelig, es gibt aber auch ebene
Abschnitte. Die Rundrourte um Usingen ist aber immer wieder von
Taleinschnitten und eine Wegführung über die Höhenzüge geprägt.
Streckendaten (Gesamtroute):
Länge: rd. 37 km
Tiefster Punkt: 220 m (Usatal/Herrenmühle)
Höchster Punkt: 453 m (Merzhausen)
Steigungs-/Gefällemetermeter: 741 m
Asphaltstrecken: rd. 17 km (davon Ausbau vor. in 2007: 660 m)
Schotterstrecken: rd. 20 km (davon Ausbau vor. in 2007: 500 m)
stärker befahrene Straßenabschnitte: ca. 200 m
mittelstark befahrene Straßenabschnitte: rd. 4.400 m
Straßenquerungen (gesichert): keine
Straßenquerungen (ungesichert): 6 (B456 an der Hohen Schneid, B275
bei Wernborn, K728 in Wernborn, B456 bei der Seemühle, K723 bei der
Mülldeponie, K738 beim Hattsteinweiher, B275 in Merzhausen)
Die Messungen wurden mit der TOP50-CD des Hessischen Landesamtes für
Bodenmanagement und Geoinformation vorgenommen. Geringe Abweichungen bei allen
Angaben sind möglich. Trotzdem geben die Angaben einen sehr guten
Eindruck der Strecke wieder und gewährleisten die Vergleichbarkeit
mit anderen Routen.
Für die Usinger Routen ist ab Frühjahr 2008 ein
ADFC-Flyer mit weiteren Informationen erhältlich. Die Stadt Usingen
bringt Anfang 2008 einen eigenen Ortsplan mit den bisherigen
Fahrradrouten heraus. Die Rundroute ist - neben anderen Themenrouten
- in der neuen Auflage enthalten und bei der Stadt Usingen
erhältlich.
Der ADFC stellt Ihnen auch deshalb die
Rundroute als Overlay für die
TOP50 CD des Hessischen Landesamtes für Bodenmanagement und
Geoinformation (ab Version 3) zur
Verfügung. Bitte beachten Sie, dass das Overlay mit Kartengrundlagen
anderer Anbieter unter Umständen nicht korrekt funktioniert.
Die Usinger Rundroute ist derzeit
nicht beschildert. Eine Ausschilderung ist aber in
Vorbereitung, sie wird mit der Ausschilderung des gesamten
Netzes voraussichtlich Anfang 2009 vorgenommen.
Grävenwiesbach:
gemeinsamer Verlauf im Bereich Wilhelmsdorf
Status: in Planung
Neu-Anspach: gemeinsamer
Verlauf im südwestlichen Abschnitt
Status: in Planung
Wehrheim:
gemeinsamer Verlauf im südlichen
Abschnitt
Status: in Planung
Hessischer Radfernweg R6:
gemeinsamer Verlauf im Bereich Wernborn
Status: wird derzeit neu ausgeschildert
Usatalweg: gemeinsamer Verlauf
im Usatal zwischen Wernborn und Kransberg, der Usatalweg
soll insgesamt
von Niddatal-Assenheim über Friedberg, Bad Nauheim.
Ober-Mörlen, Usingen und Neu-Anspach in das Weiltal bei
Brombach führen
Status: in Planung
Der ADFC liefert die Angaben für die
komplette Beschilderung des Netzes inklusive der
Rundroutenvarianten. Die Erhebung der Schilderstandorte ist
weitgehend abgeschlossen, mit einer Umsetzung wird in 2008/2009
gerechnet.
Selbstverständlich hilft es uns sehr, wenn Sie uns als Mitglied
passiv unterstützen -
einfach durch Ihre Mitgliedschaft
oder durch eine gezielte (Stichwort "Radroutennetz") oder
ungezielte, steuerlich absetzbare
Spende. Die hier genannte Spende gilt für die Arbeiten
des ADFC am Radroutennetz insgesamt. Dieser Aufruf ist nicht
zu Verwechseln mit der Spendensammlung für die eigentlichen
Schilder ausschließlich für Neu-Anspach (siehe unter
Beschilderung).
Bitte beachten Sie, dass die Arbeit des ADFC Hochtaunus rein
ehrenamtlich erfolgt. Dies bedeutet, dass eine sofortige
Erreichbarkeit nicht sichergestellt werden kann und noch am
ehesten per E-Mail gewährleistet ist. Wir bemühen uns jedoch
im Rahmen unserer beruflichen und familiären Verpflichtungen
den notwendigen Anforderungen, insbesondere
hinsichtlich Qualität und Termintreue, in besonderer Weise gerecht zu werden.
Insbesondere für Terminabsprachen weisen wir darauf hin,
dass Termine während der normalen Arbeitszeit schwieriger
anzusetzen sind, meist mit Urlaub oder Gleitzeit abgedeckt
werden müssen und deshalb nicht beliebig dicht gelegt werden
können.