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Diebstahlprävention im Hochtunuskreis |

Letzte Meldung vom 21. April 2010:
Informationen zum Vorgang:
Situation/Ausgangslage:
Fahrraddiebstahl ist
nicht nur weit verbreitet, sondern die Aufklärungsquote ist
zudem sehr gering - in der Regel im einstelligen
Prozentbereich bei einer sonstigen Aufklärungsquote von um
die 50%.
ADFC-Position: Für die Prävention und Aufklärung muss
auch im Hochtaunuskreis erheblich mehr getan werden. Die Kommunen sind besonders
gefordert, sei es bei der Infrastruktur (Abstellanlagen),
den Rahmenbedingungen (Stellplatzsatzung), der
Fahrrad-Kodierung und Informationsmaßnahmen.
Begründung: Fahrraddiebstahl ist keine Kleinigkeit.
Nicht selten hält es vom Fahrradfahren ab, häufig führt es
dazu, mit für den Verkehr ungeeigneten und unsicheren Rädern
umher zu fahren - weil zuviel geklaut und zuwenig aufgeklärt
wird.
Meldungen bisher:
- Breite
Mehrheit im Ausschuss für SPD-Vorstoß, 21.4.10
- SPD setzt
sich für sicheres Fahrradparken an Homburger Schulen ein, 17.4.10
-
ADFC-Positionspapier zum Fahrraddiebstahl für den
Hochtaunuskreis, 14.4.10
- Artikelserie
der Taunus Zeitung, 14.9.09
- Codierung mit
Klebefolien - nur in Sonderfällen (Fa. 3M, Neuss),
29.8.09
- Polizei warnt
und gibt Hinweise, 24.6.09
- Warnung vor
ungeeigneter Kodierung (Fa. ZeFes), April 2008
- Bundesweite
ADFC-Kampagne gegen Fahrraddiebstahl, 15.6.08
-
Präventionspapier mit ADFC und BKA, September 2006
Querverweise:

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nach Themen |
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Letzte Meldung |
21. April 2010
(#M09)
Diebstahlprävention im Hochtaunuskreis
Breite Mehrheit im Ausschuss für
SPD-Vorstoß
Der zuständige Bad Homburger Ausschuss hat dem Vorstoß der
SPD mit breiter Mehrheit zugestimmt, jetzt entscheidet noch
das Parlament, dann muss man mit dem Hochtaunuskreis reden.
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Liste der Einzelmeldungen |
17. April 2010
(#M08)
Diebstahlprävention im Hochtaunuskreis
SPD setzt sich für sicheres
Fahrradparken an Homburger Schulen ein
Die SPD möchte, dass der Bad Homburger Magistrat mit dem
Kreis über die Einrichtung sicherer Fahrradabstellanlagen
verhandelt, da die meisten Fahrräder an Schulen gestohlen
werden. Das Fahrradparken soll nicht nur sicher, sondern
auch wettergeschützt möglich sein.
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14. April 2010
(#M07)
Diebstahlprävention im Hochtaunuskreis
ADFC-Positionspapier zum
Fahrraddiebstahl für den Hochtaunuskreis
Der ADFC-Kreisvorstand des ADFC Hochtaunus hat ein
Positionspapier erarbeitet und beschlossen, mit dem das
bundesweite Positionspapier um lokale, konkrete
Handlungsempfehlungen für Kommunen, Fahrradhändler und
Schulen zu ergänzen.
Download
- Positionspapier „Prävention
des Fahrraddiebstahls“ Ergänzungen des bundesweit gültigen
Positionspapiers (siehe Meldung #01) mit Lokalbezug zum Hochtaunuskreis
PosPap_Diebstahl-HK.pdf, 64 KB
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14. August 2009
(#M06)
Diebstahlprävention im Hochtaunuskreis
Artikelserie der Taunus Zeitung
Im August
2009 bringt die Taunus Zeitung eine kleine, aber
aussagekräftige Artikelserie zum Thema Fahrraddiebstahl. Die
Inhalte sind nicht neu, können aber nicht oft genug an den
Mann/die Frau gebracht werden.
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29. August 2008
(#M05)
Diebstahlprävention im Hochtaunuskreis
Codierung mit Klebefolien - nur in Sonderfällen (Fa. 3M
in Neuss)
Die Firma 3M (Sitz in Neuss)
stellt
unter anderem auch Klebefolien her und wirbt für eine
Codierung, für die sich auch die Polizei Neuss entschieden
habe.
Klebefolien sind grundsätzlich nicht ausreichend sicher, sie
können mit geeigneten Chemikalien unter Umständen leicht und
rückstandsfrei beseitigt werden. Zudem weicht das verwendete
Nummernsystem von der F.E.I.N.-Codierung deutlich ab, es
ermöglicht nicht die direkte Zuordnung anhand des
Nummerncodes und es ist außerdem eine dezentrale
Datenhaltung notwendig, d.h. es werden (persönliche?) Daten
gespeichert und es entsteht Pflegeaufwand an diesen Stellen.
Das Nummernsystem entspricht nicht den 1997 fast einmütig in
der Innenministerkonferenz verabredeten Kriterien, wie der
Code aufgebaut sein soll. Der ADFC interessiert sich
entgegen anderer Behauptungen nicht für dieses System,
sondern lehnt es ab.
In Einzelfällen, z.B. bei Carbonrahmen, die nicht graviert
werden dürfen, kann eine Codierung mit Klebefolien sinnvoll
sein. Allerdings sollte hier ebenfalls ausschließlich das
F.E.I.N.-System verwendet werden und keinesfalls andere
Nummernsysteme, insbesondere in Hinblick auf zentrale oder
dezentrale Datenhaltungen (Stichwörter: Aufwand, Kontrolle,
Pflege). |
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24. Juni 2008
(#M04)
Diebstahlprävention im Hochtaunuskreis
Polizei warnt und gibt Hinweise
In einem Zeitungsartikel im Usinger Anzeiger vom 23. Juni
2008 warnt die Polizei auch für den Hochtaunuskreis vor
zunehmenden Fahrraddiebstahl in den Sommermonaten und nennt
kurze Tipps zur Verminderung des Risikos.
Zeitungsartikel: Fahrraddiebstähle im Hochtaunuskreis
(Usinger Anzeiger, 23. Juni 2008)
Der Artikel ist leider nicht im Internet abrufbar, da der
Usinger Anzeiger diesen Artikel nicht anbietet.
Pressemitteilung der Polizei:
Pressebericht vom 17.06.2008
Textauszug:
"In diesem Zusammenhang gibt die Polizei folgende Tipps:
Schließen Sie Rad und Rahmen Ihres Fahrrads stets an einem
festen Gegenstand an - auch in Fahrradabstellräumen.
Geeignet sind ausschließlich besonders massive Stahlketten,
Bügel- oder Panzerkabelschlösser. Füllen Sie Ihren
Fahrradpass sorgfältig aus und verwahren Sie ihn sicher in
Ihren persönlichen Unterlagen. Der Fahrradpass mit
eingetragener Rahmennummer hilft, gestohlene Räder
zweifelsfrei zu identifizieren, den Täter zu überführen und
den rechtmäßigen Eigentümer ausfindig zu machen. Bringen Sie
gut sichtbar den Aufkleber "Finger weg - Mein Rad ist
codiert!" an. Dies schreckt mögliche Fahrraddiebe ab, indem
es signalisiert: Der Eigentümer hat für eine polizeiliche
Sachfahndung vorgesorgt. Lassen Sie Ihr Fahrrad von
Fachleuten codieren oder auf andere Weise dauerhaft
individuell kennzeichnen. Am besten eignet sich dazu eine
eingravierte Nummer, die nur schwer entfernt und notfalls
auch mit Hilfe der Kriminaltechnik wieder sichtbar gemacht
werden kann. Der alphanummerische Code mit chiffrierten
Informationen zum Besitzer kann von vielen Fundämtern und
Polizeidienststellen decodiert werden. Darüber hinaus bittet
die Polizei auffällige Beobachtungen an
Fahrradabstellplätzen sofort der örtlichen
Polizeidienststelle mitzuteilen."
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April 2008
(#M03)
Diebstahlprävention im Hochtaunuskreis
Warnung vor ungeeigneter Kodierung (Fa. ZeFes)
Ein Angebot der Firma ZeFes (Zentrale
Fahrraderfassungsstelle) in Kooperation mit Bund der
Radfahrer (BdR) wird von Polizei und ADFC abgelehnt.
ZeFes und der BdR haben ihre Aktivitäten bei der
Fahrrad-Kodierung verstärkt und locken Händler und Vereine
damit, pro Rad € 4 Vermittlungsprovision zu zahlen (siehe
www.ZEFES.de) Die so
propagierte Kodierung besteht aus einem fortlaufenden
achtstelligen Kode, der an drei verschiedenen Stellen auf
dem Fahrrad aufgeklebt werden soll. Der für die
Fahrrad-Kodierung bundesweit Beauftragte ADFC-Experte Linder
hat darauf die Polizei angesprochen, die das System
ebenfalls ablehnt. Unter diesen Umständen sind die
Kodierungen, nicht nur nicht zu empfehlen, sondern eher
heraus geworfenes Geld. Investieren Sie statt dessen in von
der Polizei empfohlene Systeme. |
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15. Juni 2008
(#M02)
Diebstahlprävention im Hochtaunuskreis
Bundesweite ADFC-Kampagne gegen
Fahrraddiebstahl
Fast 400.000 Fahrräder werden
jedes Jahr in Deutschland als gestohlen gemeldet. Geringe
Aufklärungsquoten und wenig verbreitetes Wissen tragen zur
Verunsicherung von Radfahrern bei – mehr Information in
Sachen Fahrradklau und Diebstahlschutz tut Not. Im Herbst
startete eine neue Initiative des ADFC zu dem Thema.
Zentrales Element der ADFC-Kampagne „Meins bleibt meins!",
ist eine thematische Bühnenshow: „Echte" Diebe – dargestellt
von professionellen Schauspielern – demonstrieren dort live,
wie leicht sich vermeintlich sichere Schlösser knacken und
Räder stehlen lassen.
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September 2006
(#M01)
Diebstahlprävention im Hochtaunuskreis
Präventionspapier mit ADFC und
BKA
Zur Prävention des Fahrraddiebstahls wurde im September 2006
ein gemeinsames
Positionspapier (pdf, 19 KB) vom Allgemeinen Deutschen
Fahrrad-Club (ADFC) Bundesministerium des
Inneren/Bundeskriminalamt Gesamtverband der Deutschen
Versicherungswirtschaft (GDV) Landeskriminalamt
Niedersachsen Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) verfasst. Wir
möchten insbesondere zu den Handlungsempfehlungen (Punkt 4)
im Hochtaunuskreis aktiv werden und dabei den Schwerpunkt
auf die Punkte 4.2 Handlungsempfehlungen für Kommunen 4.3
Handlungsempfehlungen für Schulen 4.4 Handlungsempfehlungen
für den Fahrrad-Handel setzen, aber auch Handel (hier
insbesondere Discounter, Baumärkte, u.ä.) mit einbeziehen
Bei speziellen Maßnahmen möchte der ADFC dabei an den
folgenden Punkten ansetzen:
4.2 Handlungsempfehlungen für Kommunen
Bahnhof Bad Homburg: Fahrradstation (möglichst privat
betrieben) im Rahmen der Umgestaltung Bahnhof Oberursel:
Fahrradstation (möglichst privat betrieben) im Rahmen der
Umgestaltung Förderung bzw. Ermöglichung kleinerer
dezentraler Abstellanlagen in Wohngebieten
- ggf. Anpassung der kommunalen
Stellplatzsatzungen
- Flächen für dezentrale, abschließbare
Anlagen auch im öffentlichen Straßenraum
- Information von Bauträgern und
Bauherren über diese Möglichkeiten durch die jeweiligen
Kommunen
- nach Möglichkeit Förderung solcher
Anlagen
4.3 Handlungsempfehlungen für
Schulen
- Einbeziehen des Themas
Fahrraddiebstahl in den Verkehrsunterricht (vor allem
Radfahrerausbildung 3./4. Schuljahr)
- Empfehlung für Schulen,
Projektwochen zum Thema Fahrrad durchzuführen
- sichere und attraktive
Fahrradabstellplätze an Schulen (Schutz gegen Diebstahl,
Vandalismus und Wetter)
4.4 Handlungsempfehlungen für den
Fahrrad-Handel
Hier kann eine lokale Aktivität sich nur auf den lokalen
Fahrradhandel beziehen, die genannten Unterpunkte
"Fahrradindustrie" und "Zubehör-Industrie" sind durch lokale
Aktivitäten kaum zu beeinflussen.
- Forderung der verbesserten
Beratung beim Schlösserkauf
- Hinweise und Informationen durch
den Händler beim Neukauf von Fahrrädern
- Fahrradverkauf nur mit
ausgefülltem Fahrradpass
- Hinweise auf Fahrrad-Codierungen
oder Durchführung eigener Codierungen
Sonstige Abstellanlagen
Insbesondere im Bereich der Discounter und Baumärkte im
Hochtaunuskreis möchten wir darauf hinwirken, die in der
Regel vorhandenen erheblichen Defizite zu verringern.
Hierbei wollen wir uns vor allem auf geeignete
Fahrradabstellanlagen konzentrieren. |
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