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Neu-Anspach: Radweg entlang der L3270 |

Letzte Meldung vom 8. Januar 2010:
Informationen zum Vorgang:
Situation/Ausgangslage:
Entlang der L3270 zwischen
Neu-Anspach-Westerfeld und dem Sonnenhof ist im Rahmen der
Straßenerneuerung 2007 ein straßenferner Radweg mit
wassergebundener Decke vorgesehen.
ADFC-Position: Der ADFC spricht sich für eine
straßennahe asphaltgebundene Variante aus.
Begründung: Für den straßennahen Ausbau sprechen
mehrere Gründe, die der ADFC in einer ausführlichen
Ausarbeitung dargelegt hat (siehe Meldung #01).
Meldungen bisher:
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letzte Meldung |
10. Januar 2010
(KM-HK1013#M11)
Radweg vom Stadtparlament
wegen zu hoher Kosten abgelehnt
Ohne die weitere Angabe von Kosten wird auf die Streichung des
Radwegs durch das Stadtparlament wegen zu hoher Kosten in
der Taunus Zeitung berichtet.
ADFC-Kommentar:
Auch hier werden keine Angaben zu konkreten
Kostensteigerungen gemacht. Die Nachfrage des ADFC vom
Vorjahr ist weiterhin nicht beantwortet. [Stefan
Pohl]
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Liste der Einzelmeldungen |
25. September 2009
(KM-HK1013#M10)
Radweg nur zurückgestellt -
weitere Prüfungen laufen
Bei der Bürgerversammlung in Neu-Anspach - Westerfeld wurde
ausführlich über den Radweg diskutiert. Leider konnte
aufgrund anderer Termine nicht Bürgermeister Hoffmann
teilnehmen, so dass einige Fragen auch des ADFC nicht
geklärt werden konnten. Konsens wurde über die Notwendigkeit
einer Lösung hergestellt. Die Bedeutung der Verbindung wurde
vom ADFC deutlich dargestellt und erfuhrt allgemeine
Zustimmung. Klar gestellt wurde auch, dass an einem Strang
gezogen werden muss, um diesen Lückenschluss realisieren zu
können. Die beiden Vertreter der Stadt in der
Bürgerversammlung, Holger Bellino und Winfried Hartmann (1.
Stadtrat), konnten keine Auskunft zu den konkreten Kosten
geben, gaben allerdings die Zusage, dass diese Auskünfte dem
ADFC auf Anfrage hin bekannt gegeben werden und
selbstverständlich kein Geheimnis seien.
ADFC-Kommentar:
Dass der 1. Stadtrat von Neu-Anspach bei vorliegenden
Beschlüssen gegen einen Radweg keinerlei konkrete Angaben zu
den Kosten machen kann, obwohl offensichtlich Beschlüsse vom
Haupt- und Finanzausschuss und dem Stadtparlament gegen den
Radweg vorliegen, die ausgerechnet mit Kostensteigerungen
begründet werden, muss zu denken geben. Kann man so wenig
informiert sein? Der ADFC wird die Beschlüsse wie die
Kostenfrage jedenfalls verfolgen und auf die Umsetzung der
Maßnahme weiter dringen - Konsens hierfür gab es ja. [Stefan
Pohl]
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6. September 2009
(KM-HK1013#M09)
Radweg aus Kostengründen
ganz gestrichen
In der Taunus Zeitung wird von einer Kostensteigerung um
240.000 Euro gesprochen und dass lauf dem Haupt- und
Finanzausschuss dies als zu hoch angesehen wird und deshalb
der Radweg ganz gestrichen wird.
ADFC-Kommentar:
Es kann ja sein, dass Projekte zurück gestellt werden, wenn
eben - hier konjunkturbedingt - weniger Geld da ist. Jeder
verantwortungsbewusste Budgetverantwortliche handelt so. In
der derzeitigen Lage kann es sogar sinnvoll sein, wie beim
Konjunkturpaket auf Pump gezielt Branchen zu unterstützen -
darüber wird die Generation urteilen (und vielleicht
verurteilen), die das wird bezahlen müssen. Wenn man sich
aber nun schon für diesen Weg entschlossen hat und dann,
wenn personalintensive Förderungen wie hier beim Bau eines
Radweges möglich sind, weiterhin nur einseitig der weniger
personalintensive, weil hochgradig maschinell unterstützte
Straßenbau gefördert wird, obwohl in der Krise gerade die
Förderung des Personaleinsatzes gebraucht wird, mutet schon
etwas seltsam an. Wenn darüber hinaus gar sinnvolle Projekte
nicht nur zurückgestellt, sondern gleich ganz gestrichen
werden, bleibt die Glaubwürdigkeit im gleichen Maß auf der
Strecke. Eine zurückgehende Wahlbeteiligung wird genau so
produziert.
Der ADFC wird sich jedenfalls weiter dafür einsetzen, dass
auf solchen Wegen wie dem Usatalweg - der fragliche Radweg
liegt
übrigens auch auf dem Schulweg für Rad fahrende Kinder! - auch mal
Geld in die Hand genommen wird, wenn es gebraucht wird -
genau wie beim Straßenverkehr! So müssen Schüler und
Erholungssuchende zwischen Westerfeld und dem Sonnenhof auf
der Weg nach und von Usingen eben die neue, breite und noch
schneller befahrene Landesstraße mitbenutzen - viel Spaß und
viel Erholung trauen sich die politisch hierfür
Verantwortlichen wohl nicht zu wünschen. Eine Streichung hat mit der Förderung des Radverkehrs,
der Sicherheit des Schulverkehrs und der Tourismusförderung
nichts mehr zu tun, es ist das glatte Gegenteil. Eine
Zurückstellung könnte man vielleicht gerade noch verstehen, eine
komplette Streichung kann jedoch nur als unverantwortlich
bezeichnet werden! [Stefan
Pohl]
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29. August 2009
(KM-HK1013#M08)
Radweg aus Kostengründen
ohne Termin zurück gestellt
Im Usinger Anzeiger wird über notwendige Kosteneinsparungen in
Neu-Anspach berichtet. Betroffen sind auch Fahrradrouten,
die 2010 ausgewiesen werden sollen: Die Zufahrt "Am
Sportplatz" in Hausen-Arnsbach und der Radweg Westerfeld -
Sonnenhof. Letzterer soll wegen einer Kostensteigerung um
214.000 Euro aufgrund des Baugrunds doppelt so teuer werden
und "nicht weiter verfolgt, aber keineswegs ganz aus den
Augen verloren werden".
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13. Juni 2009
(KM-HK1013#M07)
Anbindung Schleichenbach -
Westerfeld soll erhalten bleiben
Die Taunus Zeitung berichtet im Rahmen der Schleichenbach- und
L3270-Berichterstattung darüber, dass die Anbindung des
Westerfelder Weges in Usingen im Rahmen des Umbaus der L3270
erhalten bleiben soll.
ADFC-Kommentar:
Dies ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, wird
dadurch doch die einzige vernünftige Anbindung von Usingen
für Radfahrer erhalten. Erwähnenswerter wäre es gewesen,
dass trotz Zustimmung der Anrainer kein Radweg im ebenfalls
von der Sanierung betroffenen Teilstück der L3270 zwischen
dem Sonnenhof und Westerfeld möglich ist, obwohl dieser
Radweg breite Unterstützung von der lokalen Ebene bis hin
zur unseren Landtagsvertretern findet.
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3. Dezember 2008
(KM-HK1013#M06)
Mittel für Straßenbau
zugesagt - ohne Radweg
3,8 Millionen Euro Zuschuss sieht das Land für die Erneuerung
der L3270 vor vom Radweg kein Wort. Denn der Radweg auf
diesem Stück ist nicht in der Maßnahme enthalten. Die
Notwendigkeit wird vom ASV ohne Gegenargumente zu den hier
veröffentlichten Daten vom Tisch gewischt.
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22. September 2008
(KM-HK1013#M05)
Radweg wegen
Heisterbach-Verlängerung nicht mehr notwendig?
Bei der Bürgerversammlung in Westerfeld Mitte September 2008
kam als eines der ersten Themen
auch der Radweg von Westerfeld nach
Usingen auf die Tagesordnung. Nach Bürgermeister Hoffmann
sieht das Amt für Straßen- und Verkehrswesen Frankfurt nach
dem Ausbau der Heisterbach-Abschnitte 3 und 4 nur noch
Anliegerverkehr durch Westerfeld fließen, der dann keinen
außerörtlichen Radweg mehr nötig mache. Mit dem Abschnitt 3
könne man 2009 oder 2010 rechnen, zum Abschnitt 4 stand
nichts in dem Zeitungsartikel des Usinger Anzeigers.
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24. Juni 2008
(KM-HK1013#M04)
Radweg immer ungewisser?
Bei der Bürgerversammlung in Hausen-Arnsbach Ende Juni wurde
auch nach dem Ausbau des Radweges von Westerfeld nach
Usingen gefragt. Bürgermeister Hoffmann favorisiert - wie
der ADFC auch - den Ausbau parallel zur Straße. Befürchtet
wird, dass mit dem Ausbau der Heisterbachstraße und einer
Entlastung des Ortsteils vom Durchgangsverkehr die
Dringlichkeit eines Radwegausbaus neben der Straße
verringert würde.
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10. Mai 2007
(KM-HK1013#M03)
Radweg kommt
erst 2010
Nach aktuellem Stand wird der Radweg.zwischen Neu-Anspach
Westerfeld und dem Sonnenhof entlang der L3270 erst 2010
gebaut. Auch die Erneuerung der L3270 in diesem Abschnitt
verschiebt sich. Die Priorität wird vom Amt für Straßen- und
Verkehrswesen (ASV) Frankfurt noch festgelegt und dann 2008
in die Prioritätenliste aufgenommen. Die Gemeinde
Neu-Anspach will die hohe Priorität mit einer Ausarbeitung
des ADFC (Link siehe unten) begründen.
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25. Januar 2007
(KM-HK1013#M02)
Die straßenbegleitende Variante kommt
Nach Informationen des ADFC aus den politischen Gremien und
dem Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Frankfurt wird
ein straßenbegleitender Radweg realisiert, notfalls
zeitversetzt zur vorgesehenen Straßenerneuerung 2007. Damit
hat sich das aufwändige Engagement des ADFC und die
Unterstützung durch Westerfelder Bürger gelohnt. Auch von
politischer Seite ist man froh, nicht aufgrund der mehrere
Jahre alten ursprünglichen Planung, die neuere Aspekte des
Fahrradroutennetzes noch nicht berücksichtigen konnte, eine
falsche Entscheidung getroffen zu haben. Auch die Firma
Schlapp-Möbel muss nun keine Befürchtungen mehr hinsichtlich
von Problemen zwischen Lkw und Radfahrern auf der
ursprünglichen Trasse haben, da die Variante über die
Firmenzufahrt für den Radverkehr damit komplett entfällt. |
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17. November 2006
(KM-HK1013#M01)
Radweg entlang
der L3270 auf dem Prüfstand
Der im Rahmen der Erneuerung der L3270 zwischen Neu-Anspach -
Westerfeld und Usingen geplante straßenferner Radweg wird
auf Aktivitäten des ADFC einer erneuten Prüfung unterzogen,
da zahlreiche Gründe für einen straßenbegleitenden Radweg an
der L3270 sprechen.
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