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letzte Änderung: SP 25.05.2010

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Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing

Letzte Meldung vom 22. Mai 2010:

Informationen zum Vorgang:

Situation/Ausgangslage: Die Erarbeitung und Ausweisung eines Fahrradroutennetzes ist das ein, die Förderung des Radtourismus das andere. Während das Routennetz konkrete Züge annimmt, ist beim Radtourismus-Marketing eine Lücke vorhanden.

ADFC-Position: Beim Marketing gibt es durchaus Handlungsmöglichkeiten, die vor allem den strukturschwächeren Kommunen im Taunus zugute kommen könnten. Radroutennetz, Fahrradwegweisung und Marketing gehören zusammen.

Begründung: Für eine faire und gleichmäßige Entwicklung des Hochtaunuskreises ist die Tourismusförderung eine der wichtigsten Komponenten, die auch die finanziell deutlich besser gestellten Kommunen im südlichen Hochtaunuskreis mittragen sollten - auch wenn sie im Verhältnis sicher nicht so stark profitieren können. Der ADFC sieht hier ein Stück zu lebende Solidarität und erwartet einen breiten Konsens innerhalb des Hochtaunuskreises, insbesondere wenn es bei Vorschlägen darum gehen sollte, auch mal Geld in die Hand zu nehmen.

Meldungen bisher:


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Letzte Meldung


22. Mai 2010 (KM-HK1060#M14)

Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Tourismusbereich erwartet 2010 hohe Zuwachraten in Hessen

In größeren Artikeln berichten Taunus Zeitung und Frankfurter Rundschau über das Info-Zentrum Hohemark.

Einige inhaltliche Auszüge:

  • Hessens Urlaubsgebiete erwarten in diesem Sommer wieder mehr touristische Besucher
  • Zusammen mit den Geschäftsreisen rechnen wir in 2010 mit einem schönen Plus", sagte der Geschäftsführer der für das landesweite Tourismusmarketing zuständigen Hessen Agentur
  • Der Bruttoumsatz im hessischen Tourismus wird auf etwa zehn Milliarden Euro geschätzt. Er bietet 200000 Vollzeitarbeitsplätze

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Liste der Einzelmeldungen


11. Mai 2010 (KM-HK1060#M13)

Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Details zum Info-Zentrum Hohemark

In größeren Artikeln berichten Taunus Zeitung und Frankfurter Rundschau über das Info-Zentrum Hohemark.

Einige inhaltliche Auszüge:

  • FR: Vor allem der Nahtourismus sei an der Grenze zwischen Regionalpark und Naturpark Hochtaunus ein wichtiger Faktor
  • FR: Die Hohemark ist Ausgangspunkt vieler Wanderwege und Radtouren in den Taunus
  • FR: Rechtzeitig zum Hessentag, wenn Oberursel bis zu eine Million Besucher erwartet, soll die zentrale Anlaufstelle für Touristen, Wanderer und Sportler fertig sein
  • FR: Der Taunus Touristik Service (TTS) wird komplett aus dem Landratsamt an die Hohemark umziehen und das Info-Zentrum betreiben. Auch die Geschäftsstelle des Zweckverbands Naturpark Hochtaunus kommt mit Werkstatt nach Oberursel
  • TZ: Besser als an der Hohemark, dem «Tor zum Taunus», könnte das Taunus-Informationszentrum nicht liegen
  • TZ: ... Das brachte Krebs zwar noch nicht ins Schwitzen, eher schon Poschs Einladung, nach der Eröffnung des TIZ beim Hessentag 2011 loszufahren. Mit dem Rad wohlgemerkt – und zum Feldberg. Ein solches «Angebot» hätte der ehemalige Landrat wohl nicht gemacht.
  • TZ: Hier werde äußerst sinnvoll in den Tourismus investiert; Im Hessen-Tourismus arbeiteten 200 000 Menschen. Tagestouristen ließen pro Tag 35 Euro liegen. Radler seien noch besser, sagte Posch, sie konsumierten pro Tag sogar für 70 Euro
  • TZ: 60 Prozent der Taunusbesucher kämen an der Hohemark an, die als «Tor zum Taunus» bestens beschrieben sei
  • Uwe Becker (CDU; Frankfurts Stadtkämmerer): Er komme als Freund des Naturparks, der es Städtern aus dem Ballungsraum ermögliche, mit wenig Reiseaufwand mitten in einer Erholungsregion zu sein.

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6. Mai 2010 (KM-HK1060#M12)

Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Interview mit TTS-Chefin Pompe

Auf dem Radreisemarkt wieder Regionen vorgestellt, die das Potential des Rhein-Main-Gebietes nutzen wollen. Leider war die Taunus-Touristik nicht anwesend, obwohl eine wichtigsten Zielgruppen die lokale Bevölkerung ist.

Einige inhaltliche Auszüge:

  • Frau Pompe setzt auch im neuen Job auf perfektes Marketing
  • Schwerpunkte derzeit: neuer Internet-Auftritt und Informationszentrum Hohemark
  • TTS arbeitet an einem Pilotprojekt für elektromobilisierte Fahrräder am Infozentrum
  • Darüber hinaus arbeitet die TTS an einer georeferenzierten Taunuskarte, die Routen und touristische Angebote anzeigen soll
  • TTS kann aber nicht das City-Marketing für jede der rund 30 Kommunen übernehmen
  • Aussage Frau Pompe: "Ich vermarkte gern alles Gute, was mir in die Hand gegeben wird."
  • Mountain-Bike-Park im Feldbergbereich soll geprüft werden

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2. November 2009 (KM-HK1060#M11)

Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Destination Taunus - Vorhandenes zusammenfassen und bewerben

Über den Wechsel bei der Geschäftsführung der Taunus Touristik Service (TTS) berichten alle Lokalzeitungen teils mehrfach.

Einige inhaltlichen Aspekte:

  • "Destination Taunus" soll als "Dachmarke" gestärkt werden
  • Taunus als Naherholungsgebiet für Gäste von nah und fern soll etabliert werden
  • unmittelbare Nähe zum Ballungsraum wird als Potenzial für die Region gewertet
  • Taunus soll als "gemeinsamen Erlebnis-, Bewusstseins- und Tourismusraum" gestärkt werden
  • es soll Vorhandenes zusammengefasst, nicht ein eigenes Angebot gemacht werden

ADFC-Kommentar:
Die "Destination Taunus" als "Dachmarke" stärken - wie passt da ein Marketing für den Radtourismus hinein? Das wird eine spannende Frage, der sich die neue Touristik-Chefin wird stellen müssen.
Unter dem noch recht jungen Werbeslogan "Taunus - Land der Berge, Burgen, Täler" lässt sich Radtourismus allein vom Begriff her sehr gut unterbringen. Eine Dachmarke "Destination Taunus" klingt inhaltlich gehoben, gediegen und anspruchsvoll, was unter dem Radtourismusaspekt in einem Naturraum, wie er vor allem im nördlichen Taunus liegt, schwieriger zusammenzubringen sein dürfte.
Dass ein in der Nähe eines großen Ballungsraumes liegender Erholungsraum als "gemeinsamer Erlebnis-, Bewusstseins- und Tourismusraum" bezeichnet wird, ist inhaltlich ("gemeinsam") nur voll zu unterstützen, betont es doch die gegenseitige Rücksichtnahme und die Rücksichtnahme auf den Naturraum als solchen. Als Werbeslogan kann das aber auch leicht als ein erhobener Zeigefinger interpretiert werden, den die beworbenen Kunden gleich erstmal vorgehalten bekommen, bevor sie überhaupt da sind. Betrachtung sollte man halt auch die erzielte Außenwirkung, nicht nur die dahinter stehende gute Absicht.
Jedenfalls soll kein eigenes Angebot gemacht werden, sondern Vorhandenes zusammengefasst werden, heißt es. Hinsichtlich des Radtourismus werden hierzu trotzdem neue Gedanken nötig sein, denn die untereinander verbundenen Hauptrouten an Weil, Usa und Erlenbach, die vorhanden oder im Entstehen sind und in den nächsten 2 Jahren auch gut ausgeschildert werden, sind etwas Neues, nicht etwas Vorhandenes. Besonders die Kommunen nördlich des Taunuskamms haben nach Meinung des ADFC mehr verdient und mehr nötig als ein schlichtes "Das bewerben wir auch noch." - eine spannende Aufgabe...
[Stefan Pohl]

ADFC-Hintergrund-Informationen:
Warum sollen gerade der Fahrradtourismus und die positiven Veränderungen vor allem im Usinger Land eine besondere Bedeutung erhalten? Dafür gibt es einige Gründe.

Beginnen wir mit ausgewählten übergreifenden Gründen, die für die spezielle Bewerbung des Fahrradtourismus sprechen:

  • Fahrradtourismus ist bundesweit ein seit Jahren kontinuierlich wachsender Wirtschaftszweig.
  • Fahrradfahren als solches ist ein dauerhaftes Trendthema, und das gerade vor dem Hintergrund der Klimaschutzdebatte und dem großen Thema Gesundheit.
  • Fahrradtouristen geben überdurchschnittlich viel Geld aus und verweilen länger in der Region - selbst auf der Durchfahrt, denn sie sind einfach langsamer unterwegs und verdienen sich - auch selbst gefühlt - eine ordentliche Einkehr und Unterkunft.

Es gibt aber eine Reihe von lokalen Gründen, die ebenfalls dafür sprechen:

  • Zwischen der Lahn, einem nach ADFC-Bewertung mit 4 von 5 Sternen ausgezeichnetem touristischen Radweg und dem Main-Radweg, der sogar alle 5 Sterne erhalten hat, gibt es derzeit kein überzeugendes radtouristisches Angebot - aber es entsteht gerade! Nämlich durch die Verbindung vom Weiltalweg, Usatalweg und Erlenbachweg!
    - Weiltalweg: Infos auf Seiten des ADFC Hochtaunus
    - Usatalweg: Infos auf Seiten des ADFC Hochtaunus
    - Erlenbachweg: Infos auf Seiten des ADFC Hochtaunus

    Derartige Wege an Flüssen, wenn sie im Taunus auch nicht ganz so flach verlaufen wie an Lahn und Main, sind ein gewaltiges Potential. Wie die Routen eingebettet sind, zeigen diese beiden Grafiken anschaulich:
    - Übersichtsplan (jpg, ca. 100 KB)
    - Detailplan (jpg, ca. 140 KB)
  • Der ADFC Hochtaunus erarbeitet für den Hochtaunuskreis die komplette Wegweisungsplanung für ein Fahrradroutennetz, das 2010/2011 flächendeckend in der Aufstellung spezieller Fahrradwegweiser auf einer Netzlänge von 650 km mündet.
    Infos: Radroutennetz Hochtaunus
  • Der ADFC integriert in diese Planung vorhandene Rundrouten und hat Ergänzungsvorschläge für weitere Rundrouten ausgearbeitet, die den lokalen Bezug herstellen und an die Hauptrouten Weil, Usa und Erlenbach "andocken". Diese Rundrouten sind Dank der ADFC-Aktivitäten voll in der eben genannten Wegweisung integriert.
    Infos: Rundrouten im Hochtaunuskreis
  • Das so bis 2011 entstehende ausgewiesene Fahrradroutennetz schreit geradezu nach einer Vermarktung.
  • Die Fahrradwegweisung hat im übrigen ja auch Geld gekostet, das auch ruhig wieder eingespielt werden darf.
  • Es gibt kein derartiges Konfliktpotential mit anderen Nutzergruppen wie z.B. bei Mountainbike-Downhill-Strecken. Die Zielgruppen der MTBler und der Radtouristen sind auch nicht deckungsgleich, so dass etwa ein verstärkter Downhill-Druck durch die Bewerbung des ganz anders gearteten Radtourismus zu befürchten wäre.

Auch politische Gründe sind nicht zu vernachlässigen, insbesondere ist hier der immer wieder zu hörende Ruf, etwas für die Taunus-Kommunen machen zu müssen, ausschlaggebend:

  • Vor allem die Kommunen nördlich des Taunuskamms haben Bedarf und Potential, eine geeignete Tourismusförderung zu erfahren. Was haben sie denn sonst, was wenigstens etwas Einnahmen in die lokale Wirtschaft fließen lässt und den Naturraum nicht übermäßig belastet?
  • Eine geeignete Vermarktungsstrategie für den Fahrradtourismus ist ein geeignetes Mittel zum Ausgleich zwischen dem finanziell gut ausgestatteten Vordertaunus und den wirtschaftlich schwächeren Taunus-Kommunen, das nicht viel kosten, aber sehr wirksam sein kann. Damit entschärft man politische Spannungen, die immer wieder zutage treten.

Diese Gründe sind durchweg nicht vollständig, spiegeln aber schon mal wichtige Aspekte wider, die maßgeblich zur Meinungsbildung beitragen können.
 

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17. Oktober 2009 (KM-HK1060#M10)

Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Tourismus-Zentrum Hohemark mit Details

Auch der Usinger Anzeiger berichtet über Details zum geplanten Tourismus-Zentrum.

Einige inhaltlichen Aspekte:

  • rund 18 Millionen Menschen besuchen jährlich den Naturpark Hochtaunus
  • für mehr als die Hälfte ist die Hohemark am Ortsrand von Oberursel das Tor zum Taunus
  • Landrat Ulrich Krebs (CDU) nannte es bei der Vorstellung des Projekts ein "Zentrum für nachhaltige Umweltbildung"
  • Projekt sei wichtig für die "Profilierung des Taunus", es sei "identitätsstiftend in der Region" und ein "Beitrag zur Attraktivitätssteigerung des gesamten Feldberggebietes"
  • im Frühling 2010 soll Baubeginn an der Hohemark sein, bis Mai 2011 soll das 2,7 Millionen Euro teure Gebäude mit Angeboten auf drei Ebenen fertig sein
  • Es beherbergt die Räume der Geschäftsstelle des Naturparks Hochtaunus, die zentrale Touristeninformation des Taunus Touristik Service und der Stadt Oberursel, einen Seminarraum für 40 Leute, Ausstellungsflächen, Räume für Gastronomie, von außen zugängliche Toiletten
  • es gibt spezielle Angebot für Schulklassen
  • Herzstück der Ausstellungsräume soll eine Multi-Media-Black-Box mit Möglichkeiten zum Hören, Sehen, Anfassen und Riechen sein

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12. September 2009 (KM-HK1060#M09)

Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Tourismus-Zentrum Hohemark kommt

Wie die Taunus Zeitung berichtet, wird bis zum Hessentag an die Hohemark ein neues Tourismus-Zentrum gebaut.

Einige inhaltlichen Aspekte:

  • bis zum Hessentag im Jahre 2011 soll der Naturpark eingeweiht werden
  • Am 31. Januar 2010 soll die Planreife geschaffen sein
  • 60 Prozent der Taunusbesucher kommen an der Hohemark vorbei - das läge auch daran, dass sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist.
  • Oberursel wird als "Tor zum Taunus" bezeichnet
  • "Für die Profilierung des Taunus ist es ein ganz wichtiges Projekt. Es wird ein Zentrum für nachhaltige Umwelt-Erziehung werden", sagt Landrat Krebs.
  • Der Naturpark wird von der Deponie Brandholz zur Hohemark ziehen.
  • Die Taunus-Touristik-Service soll von Bad Homburg zur Hohemark ziehen.
  • Die Gastronomen sollen den Besuchern Auskünfte erteilen und zwar an sieben Tagen die Woche. Zusätzlich sollen Ehrenamtliche und Aushilfen das Zentrum am Laufen halten.
  • Das Taunus-Naturparkzentrum soll in erster Linie für die Touristen gebaut werden, aber auch für die Menschen aus der näheren Umgebung.
  • Mountain-Biker und Spaziergänger können nach einer Tour im Taunus im dortigen Restaurant wieder Kräfte tanken. Außerdem gibt es noch Informationsbereiche, Ausstellungsflächen, Seminarräume, eine Maschinenhalle und eine Holzwerkstatt.

ADFC-Kommentar:
Der Standort wird unter anderem auch das Radfahren und Mountainbiken im Gebiet Feldberg/Altkönig verstärken. Hier stehen jetzt schon Maßnahmen aus, die tatsächlich steuernde Wirkung haben. Dies sollte wirksam in Angriff genommen werden, bevor der Boom einsetzt.
Zwei Aussagen sind eventuell für die Tourismusstrategie, damit auch für den Radtourismus, nicht unbedeutend: Zum einen soll damit das Gebiet des Taunus stärker profiliert werden, was im Kontext der Umwelterziehung genannt wird. Rad- statt Autofahren kann nur dazu gehören. Gleichzeitig soll das Zentrum "in erster Linie für die Touristen" gebaut werden - der Nahtourismus wird auch, aber zweitrangig genannt. Ist das ein beginnendes Umdenken auch in Sachen Taunusregion und Radtourismus? Bisher wollte man nur den Nahtourismus, obwohl Radtouristen zahlungskräftig und eine für passende Angebote dankbare Zielgruppe sind. Die Kommunen nördlich des Taunushöhenrückens hätten eine solche wirtschaftliche Stärkung dringend nötig. 
[Stefan Pohl]
 

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24. März 2009 (KM-HK1060#M08)

Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Gezielte Aktion für den "Hintertaunus" ist geplant

Beim Gewerbeverein Grävenwiesbach kam auch die Tourismusförderung im "Altkreis" zur Sprache. Aufgezählt wurde der neue Slogan der "Destination Taunus" als "Land der Berge, Burgen und Bäder", konkret genannt wurde der Heilklimapark Schmitten und der Weiltalsonntag, aber auch die Taunus-Apfeltorte. Beklagt wurde seitens des Gewerbevereins, dass sich der Altkreis bislang nicht wiederfinde. Daraufhin wurde eine geplante, gezielte Aktion für diesen Bereich genannt, ohne dass sie konkret benannt wurde.

ADFC-Kommentar:
Es herrscht Einigkeit: Die Kommunen im nördlichen Taunus sind anders und ihnen muss etwas geboten werden. Einige Elemente wurden bereits geschaffen: Die Taunus-Apfeltorte beispielsweise, der Slogan "Land der Berge, Burgen, Bäder" ebenfalls - beides lässt sich für multiple Zielgruppenwerbung verwenden. Es fehlt noch an Konkretem: Schmitten hat seinen Heilklimapark und bekommt im Rahmen des Feldberg-Gesamtkonzeptes Tourismus-Elemente für weitere Zielgruppen. Aber was haben die anderen Kommunen, allen voran Weilrod und Grävenwiesbach?
Der ADFC unterstützt mit seinem Bemühungen eine sanfte Tourismus-Variante: Das Radfahren. Sie unterscheidet sich von vielen bisherigen Ideen auch dadurch, dass sie mit einer sanften Anfahrt verbunden ist - die meisten der Elemente können dies nicht vorweisen: Zum Heilklimapark, zum Feldberg, zur Lochmühle, dem Hessen oder zu zahlreichen Wanderwegen aus dem sehr dichten Netz fährt man überwiegend mit dem - Auto. So schnell wie sie kommen, sind sie auch wieder weg. Ziel muss es sein, Touristen zu halten, dann bringen sie auch Umsatz vor Ort. Musterhaft hierfür steht der Weiltalweg, der ADFC hofft auf ähnliche oder noch stärkere Effekte durch den Usatalradweg, den Erlenbachweg, die Verbesserung des Limesradweges (siehe ADFC-Befahrung des Limesradweges im Hochtaunuskreis), die 14 Rundrouten und die Vernetzung insgesamt durch die flächendeckende Fahrradwegweisung. Denn Radfahrer lassen überdurchschnittlich viel Geld vor Ort - das sagen alle einschlägigen Studien.
 

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18. März 2009 (KM-HK1060#M07)

Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Fremdenverkehr in Schmitten förderungsfähig und -würdig

Die Wirtschaftsstrukturanalyse für Schmitten trifft auch Aussagen zum Fremdenverkehr. So seien die Übernachtungszahlen unter Vergleichskommunen für Schmitten sehr hoch. Die Politik führt dies aber eher auf die Übernachtung z.B. durch Monteure und Messegäste zurück, die touristischen Nachfragen seien laut Bürgermeister Kinkel rückläufig. Von der ITB Berlin nahmen Schmittener Teilnehmer die Tendenz zum Kurzurlaub mit, was in Schmitten durch gezielte Angebote gefördert werden könnte. Die Kernaussagen finden sich in zwei Artikeln im Usinger Anzeiger:

ADFC-Kommentar:
Hier könnte das Angebot im Zusammenhang mit Radfahren, Wandern, Wellness als Kombinationsangebot durchaus positive Effekte haben: Es passt inhaltlich ideal als Ergänzung zum Heilklimaort und den Bemühungen um entsprechend ausgewiesene und aufgearbeitete Wanderwege. Dies kann auch als Vorbild für andere Sportarten gelten. Neben der Werbung gehört aber auch das entsprechende Infrastrukturangebot dazu, sprich: ausgewiesene Fahrradrouten, die für MTBler tatsächlich interessant sind. Dies kann einerseits eine spektakuläre Downhill-Strecke am Feldberg sein, andererseits aber auch anspruchsvollere Fahrrouten zum "auspowern". In Verbindung mit einem anschließenden Wellness-Angebot könnte das zahlungskräftige Kunden zum Kurzurlaub locken - das Potential im Rhein-Mail-Gebiet ist da.
 

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15. März 2009 (KM-HK1060#M06)

Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Bericht vom Radreisemarkt Frankfurt 2009

Auf dem Radreisemarkt wieder Regionen vorgestellt, die das Potential des Rhein-Main-Gebietes nutzen wollen. Leider war die Taunus-Touristik nicht anwesend, obwohl eine wichtigsten Zielgruppen die lokale Bevölkerung ist.

Weitere Informationen von Veranstalterseite finden Sie hier:

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12. Dezember 2008 (KM-HK1060#M05)

Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Tourismus als Chance für die Landwirtschaft

In einem Zeitungsartikel berichtet der Usinger Anzeiger von einem Treffen "Perspektiven im Taunus", das auf Einladung von Landrat Krebs hin die Chancen behandelt, die sich Landwirten in der Region im Tourismusbereich bieten. Der Landwirt könnte Chancen darin sehen, sich als Dienstleister für Bevölkerung und Gäste zu verstehen. Erwähnt werden unter anderem die Regionalparkroute, aber auch die Möglichkeit, Hofläden oder Hofcafés anzubieten. 2009 soll es eine gemeinsame Präsentation im Internet über die neuen touristischen Angebote von Landwirten geben. Zudem soll das gegenseitige Verständnis von Landwirten und Erholungssuchenden nicht vernachlässigt werden.

ADFC-Aktion: Der ADFC Hochtaunus weist in einer E-Mail auf die Möglichkeiten hin, die z.B. speziell für Radtouristen geschaffen werden könnten. Bett und Bike (www.bettundbike.de) bietet sich dabei geradezu an, falls Übernachtungsmöglichkeiten geboten werden, denn für Unterstellung und Wartung von Fahrrädern (Werkzeug) dürften Landwirte keinerlei Zusatzaufwand haben. Der ADFC weist in einer Mail auf diesen Zusammenhang hin und bietet darüber hinaus auch die Zusammenarbeit hinsichtlich der Förderung des des gegenseitigen Verständnisses an.
 

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20. Juni 2008 (KM-HK1060#M04)

Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
IHK empfiehlt: Hessische Urlaubsregionen sollen sich selbst vermarkten

In einem Zeitungsartikel berichtet die Taunus Zeitung eine wichtige Aussage der IHK (Industrie- und Handelskammer), dass sich die Hessischen Tourismusregionen nicht unter einem Dach einer Hessenmarke, sondern jeweils in eigener Regie vermarkten sollen. Erwähnt wird auch, das Personal der Hessen-Agentur auf die Regionen zu verteilen und die Aktivitäten auf unterstützende Maßnahmen zu beschränken.

Position des ADFC Hochtaunus: Die Aussage ist einerseits positiv für die Region, also auch den "Taunus" als Tourismusregion, ignoriert aber z.B. den guten und übergreifenden Ansatz der Hessischen Radfernwege, die über einen solchen Weg nicht vermarktbar sein werden. Einzelne Regionen können jetzt schon, wie das zum Beispiel die Lahn-Dill-Touristik praktiziert, Schwerpunkte z.B. beim Fahrradtourismus setzen - "trotz" Hessen-Agentur. Die Verlockung, durch die Auflösung der Hessen-Agentur zu Personal zu kommen, in das man sonst nicht bereit wäre zu investieren, ist da als sehr kritisch einzustufen. Betrachtet man als Beispiel das Produkt "Hessische Radfernwege" wäre eine lokale Vermarktung jedenfalls geradezu fatal und hätte eher negative Folgen für die Regionen, die sich auch dem Fahrradtourismus widmen - weil das übergeordnete und leicht zu vermarktende Bindeglied fehlt.

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18. Juni 2008 (KM-HK1060#M03)

Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Wird die Taunusbahn verstärkt touristisch eingesetzt?

In einem Zeitungsartikel berichtet die Taunus Zeitung aus dem Kreistag, dass, geprüft werden soll, ob und wie die Taunusbahn verstärkt für den Tourismus eingesetzt werden kann. Beauftragt ist die Taunus Touristik Service, über die Ergebnisse ist möglichst zeitnah zu berichten.

Position des ADFC: Der ADFC hat bei dem Gespräch mit der Taunus-Touristik Service (siehe unten) auch die Idee eingebracht, die Taunusbahn am Wochenende durchgehend bis Frankfurt fahren zu lassen - als Touristik-Zug für den Taunus. Idee ist es, den nördlichen Taunus auch für Radtouristen aus Frankfurt besser zu erschließen. Bislang ist ein Umsteigen in Bad Homburg nötig, zudem fährt die S-Bahn ab Frankfurt erheblich länger und unterirdisch ab, während die Taunusbahn - für Radtouristen viel bequemer - oberirdisch abfährt und länger im Hauptbahnhof hält. Dabei wurden die Möglichkeiten etwas gedämpft, es wurde vorgeschlagen, zunächst eine einmalige Aktion zu starten.

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29. April 2008 (KM-HK1060#M02)

Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Gespräch mit der Taunus-Touristik-Service: lokale Bevölkerung als Zielgruppe

In einem Gespräch des ADFC mit der Taunus Touristik Service wurde verdeutlicht, dass als Zielgruppe für den Radtourismus die lokalen Bevölkerungsgruppen gesehen werden und mehr finanziell und personell derzeit nicht möglich ist.

Position des ADFC: Dies kann für die strukturschwachen nördlichen Kommunen keine ausreichende Förderung sein. Sie sind - im Gegensatz zu den vergleichsweise reichen Städten im südlichen Teil des Hochtaunuskreises, viel stärker auf den Tourismus angewiesen. Deshalb wird der ADFC versuchen, kreisübergreifende Allianzen zu schmieden, die vielleicht gemeinsam eine Stelle für den Radtourismus finanzieren können - über Kreisgrenzen hinweg.
 

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28. Februar 2008 (KM-HK1060#M01)

Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Kein Geld und Personal für Radtourismus-Werbung auf Spezialmessen

Der ehrenamtliche Fahrradbeauftragte der Gemeinde Weilrod, Herr Lange, hat bei der Bürgermeister-Dienstversammlung des Hochtaunuskreises in der achten Kalenderwoche 2008 angefragt, ob die Taunus-Touristik nicht nur den Fahrrad-Tourismus im Hochtaunuskreis auf geeigneten Messen bewerben will. Ins Gespräch gebracht wurde die Radreisemessen in Bonn am 2. März 2008 und die Radreisemesse Frankfurt am 16. März 2008.

Die Antworten von Landrat Herrn Ulrich Krebs und Frau Boller von der Taunus-Touristik-Service (TTS) fielen leider negativ aus: „Wir haben für diese Termine kein Personal und zu wenig Finanzmittel.“

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