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Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing |

Letzte Meldung vom 5. April 2011:
Informationen zum Vorgang:
Situation/Ausgangslage:
Die
Erarbeitung und Ausweisung eines Fahrradroutennetzes ist das ein, die
Förderung des Radtourismus das andere. Während das Routennetz konkrete
Züge annimmt, ist beim Radtourismus-Marketing eine Lücke vorhanden. Der
ADFC dokumentiert Aktivitäten zum Marketing für Radtourismus im
Hochtaunuskreis.
ADFC-Position: Beim Marketing gibt es durchaus
Handlungsmöglichkeiten, die vor allem den
strukturschwächeren Kommunen im Taunus zugute kommen
könnten. Radroutennetz, Fahrradwegweisung und Marketing
gehören zusammen.
Begründung: Für eine faire und gleichmäßige
Entwicklung des Hochtaunuskreises ist die Tourismusförderung
eine der wichtigsten Komponenten, die auch die finanziell
deutlich besser gestellten Kommunen im südlichen
Hochtaunuskreis mittragen sollten - auch wenn sie im
Verhältnis sicher nicht so stark profitieren können. Der
ADFC sieht hier ein Stück zu lebende Solidarität und
erwartet einen breiten Konsens innerhalb des
Hochtaunuskreises, insbesondere wenn es bei Vorschlägen
darum gehen sollte, auch mal Geld in die Hand zu nehmen.
Meldungen bisher:
- Touristischer Werbeartikel für den Weiltalweg - wirklich positiv?, 5.4.11
- Verleih von Elektrorädern in Usingen (Eschbach), 12.3.11
- Der Taunus: Neues Logo, neuer Slogan, 5.3.11
- Verleih von Elektrorädern im Tourismus-Zentrum Hohemark, 24.2.11
- Tourismusbereich erwartet
2010 hohe Zuwachraten in Hessen, 22.5.10
- Details zum Info-Zentrum
Hohemark, 11.5.10
- Interview mit TTS-Chefin
Pompe, 6.5.10
- Destination Taunus -
Vorhandenes zusammenfassen und bewerben, 2.11.09
- Tourismus-Zentrum Hohemark
mit Details, 17.10.09
-
Tourismus-Zentrum Hohemark kommt, 12.9.09
- Gezielte
Aktion für den "Hintertaunus" ist geplant,
24.3.09
-
Fremdenverkehr in Schmitten förderungsfähig und -würdig,
18.3.09
- Bericht vom Radreisemarkt
Frankfurt 2009, 15.3.09
- Tourismus als
Chance für die Landwirtschaft,12.12.08
- IHK:
Urlaubsregionen sollen sich selbst vermarkten, 20.6.08
- Wird die
Taunusbahn verstärkt touristisch eingesetzt?, 18.6.08
- Gespräch mit der
Taunus-Touristik: lokale Bevölkerung als Zielgruppe,
29.4.08
- Kein Geld und Personal
für Radtourismus-Messen, 28.2.08
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5. April 2011
(KM-HK1060#M18)
Hochtaunuskreis: Thema Weiltalweg
Touristischer Werbeartikel für den Weiltalweg - wirklich positiv?
Im
Usinger Anzeiger wird über den Weiltalweg berichtet und für dessen
benutzung geworben. Der Artikel stellt den Weiltalweg sehr positiv dar.
Der ADFC kommentiert.
-
Viel mehr als nur ein Fließgewässer in Hessen...
TUsinger Anzeiger, 5.4.11
Auszüge aus dem Artikel: - Der 47,5 Kilometer lange Rad- und Wanderweg ist familienfreundlich und folgt seiner Namensgeberin, der Weil, ganz brav.
- Einen Höhenunterschied von 560 Metern gilt es auf der vollen Distanz zu bewältigen.
- Auf der Durchreise von Kommune zu
Kommune gibt es nicht nur lokale Attraktionen zu bewundern, allein die
heimeligen Wäldchen und das romantische Rinnsal zur Seite.
- ...wer fremd ist, der kehrt nicht nur in die Gasthäuser zum Verschnaufen ein, sondern kann auch Angebote zum Übernachten finden.
- So hat das Gastgewerbe, insbesondere
seien hier die Wochenendausflügler gemeint, stark von dem die
Ortschaften verbindenden Element profitiert.
- Von Mai bis Oktober verkehrt an den
Wochenenden der Weiltal-Bus mit Radanhänger im Bereich Schmitten bis
Weilburg. Neben Wanderern werden auch Radfahrer mitgenommen, die ihre
Bikes auf den Anhänger laden können.
- Mit dem Freizeitpfad an der Weil
wurde nicht nur dem Gewerbe zugespielt, auch die Heimatgeschichte und
die Liebe zur Weil werden gestärkt.
- Es werden auch Abstecher erwähnt, im
Hochtaunuskreis etwa zur Burgruine Oberreifenberg, zum Aussichtsturm
Pferdskopf, zum Vogelpark Hochtaunus in Hasselbach.
ADFC-Kommentar:
Objektiv
kann man dem Artikel in pauschalisierter Form einfach nicht
zustimmen, etwa dem seit Jahren so bestehenden Abschnitt
Oberreifenberg-Siegfriedsiedlung - L3025 mit seiner Gefällestrecke auf
grobem Schotter oder der Angabe zu Höhenmetern, denn es wird nur eine
Differenz zwischen Start und Ziel angegeben. Wieviele Höhenmeter
unterwegs tatsächlich zu überwinden sind, wird noch nicht einmal
angedeutet. Es gibt nämlich unterwegs "Höhenverluste", die erheblich
über die reine Differenz hinaus gehen. Auch die Angabe nahe liegender
Ziele allein ist wenig hilfreich, denn sie sind noch gar nicht für
Radtouristen ausgeschildert - dies ist zwar in Arbeit, verzögert sich
aber seit Jahren.
Ganz grundsätzlich betrachtet werden Erfahrungen, die in Widerspruch zu
einer
allzu positiven Darstellung sind, über Mund-zu-Mund-Prophaganda weiter
gegeben an Kreise, die man mit solchen Artikeln nicht erreicht und die
das positive in ein negatives Image wandeln. Artikel positiv schreiben
ist gut und richtig, das Vermeiden allzu kritischer Punkte im Maßen
auch, aber wenn kritische Punkte geradezu ins Gegenteil verkehrt
werden, verkehrt sich auch die Werbewirkung ins Gegenteil. So sollten
Angaben zu Höhendifferenzen zwischen Beginn und Ende nicht als "zu
überwinden" bezeichnet werden, da die Differenz tatsächlich nichts mit
den zu überwindenen Höhenmetern zu tun hat. Bei den Zielen am Rand
sollte man schon irgendwie erwähnen, dass man selbst sehen muss, wie
man sie erreicht und wie man wieder zurück findet, z.B. durch eine
Kartenempfehlung. Echt schwierige Abschnitte wie zwischen der
Obereifenberger Siegfriedssidlung und der L3025 im Bereich Schmitten,
die noch nicht einmal alternativ beschildert sind, sollte man
keinesfalls unter dem Label "familienfreundlich" subsummieren, sondern
eher auf schwierigere Strecken in oberen Abschnitt ab Schmitten
hinweisen - bis hin zur Empfehlung, mit kleineren selbst fahrenden
Kindern in diesem Abschnitt eventuell doch auf den Weiltalbus
auszuweichen.
Ein solcher gut gemeinter Artikel kann sich ins genaue Gegenteil
verkehren - und das ist durch kaum ein Werbebudget wieder zu
korrigieren. Nur durch intensive, nachhaltige Verbesserungen am Weg
selbst kann dann mittel- bis langfristig ein einmal im Hintergrund
aufgebautes Negativ-Image wieder beseitigt werden. Nach Ansicht des
ADFC ist dieser Artikel ein gutes Beispiel dafür, wie man Werbung nicht
machen sollte. [Stefan
Pohl]
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Liste der Einzelmeldungen |
24. Februar 2011
(KM-HK1060#M17)
Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Verleih von Elektro-Fahrrädern in Usingen
Die
Stadt Usingen bietet als erste Kommune in Zusammenarbeit mit Fahrrad
Becker (Usingen-Eschbach) Elektrofahrräder zum Ausleihen an.
- Bürgermeister Wernard: "Im Bereich Tourismus ist Usingen noch ein schlafender Riese."
- Mit
den Elektro-Fahrrädern soll Touristen und Usingern künftig die
Möglichkeit gegeben werden, die Stadt und ihre Umgebung im Sattel
kennenzulernen.
- Stadt
Usingen hat selbst 2 Elektro-Fahrräder angemietet. Die Räder werden von
Mai bis Oktober an Touristen und Usinger für 20 Euro pro Tag vermietet.
Paare, die beide Räder mieten, zahlen nur 35 Euro.
- Akkuladestationen sind an der
Saalburg, im Hessenpark, in Usingen-Eschbach am Landgasthof Eschbacher
Katz, am Wohnmobil-Stellplatz am Egertshammer (Weilrod) sowie an der
Gaststätte am Fuchstanz vorgesehen.
- Den
Verleih kann die Stadt aber nicht selbst vornehmen, deshalb wird mit
dem örtlichen Fahrradhändler Becker in Usingen-Eschbach kooperiert. Die
Statd zahlt 99 Euro plus Mehrwertsteuer für die Räder pro Monat,
Gewinne werden hälftig zwischen Stadt und Händler geteilt.
- Erstmalig sollen die Räder
am 3. April zur Veranstaltung "Usingen blüht auf" zu sehen sein, ein
Gewinnspiel wird es zu diesem Angebot auch geben.
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5. März 2011
(KM-HK1060#M16)
Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Der Taunus: Neues Logo, neuer Slogan
Die Tagespresse berichtet über den Wechsel von Logo und Slogan zum
Bewerben des Taunus. Damit wird innerhalb kurzer Zeit erneut eine
Erneuerung verordnet.
- Kernstück
ist ein neuer, interaktiver Internetauftritt mit digitalen Karten zu
den touristischen und kulturellen Angeboten im Taunus
- „Wir vermarkten den Taunus künftig als touristische Premium-Region“, sagte Landrat Ulrich Krebs (CDU)
- Logo
und Slogan wurden neu kreiert, in Anspielung auf die alte Bezeichnung
für den Mittelgebirgszug, die „Höhe“. Anders als Werbeslogans anderer
Ferienregionen sei die nicht austauschbar und unverwechselbar.
- Angebot im Taunus
wurde übersichtlich in sechs Kategorien unterteilt: Natur &
Erlebnis, Kunst & Kultur, Familie & Attraktionen, Sport &
Outdoor, Essen & Trinken sowie Wellness & Gesundheit
- Das «Land der Berge, Burgen, Bäder» hat ausgedient, der Taunus soll künftig ganz einfach «Die Höhe» sein.
- Das neue Profil des Taunus soll Hochwertigkeit und Unverwechselbarkeit ausstrahlen.
- Der neue Slogan soll unter anderem einzigartig, authentisch, glaubwürdig und einprägsam sein.
- Mit
dem Slogan "Die Höhe" habe auf eine Bezeichnung zurückgegriffen, die
über Jahrhunderte für die Mittelgebirgsregion verwandt wurde, bevor
sich der Namen Taunus etablierte.
- Herzstück
der Seite ist eine interaktive Landkarte mit verschiedenen Ansichten.
Gekostet hat der neue Auftritt bisher gut 100 000 Euro, wobei die
Hälfte der Kosten auf die Internetseite entfällt.
- Die
Seite könne nur aktuell bleiben, wenn die Mitglieder der TTS
mitarbeiten. Der TTS habe dazu nicht die personellen Kapazitäten, um
die über 1000 Angebote, die sich auf der Seite finden, stets zu
aktualisieren.
ADFC-Kommentar:
Vor kurzen hiess es, die "Destination Taunus" als "Dachmarke" zu
stärken. Nun ist der Taunus "Die Höhe". Entscheidender als der Slogan
und das Logo, dessen dahinter stehende Leididee vor allem der
Unverwechselbarkeit auch aus radtouristischer Sicht zu begrüßen ist,
bleibt die Nachhaltigkeit eines einmal gewählten Marketing-Konzepts.
Nachhaltig ist der neue Slogan dann, wenn er länger beibehalten wird
und bei Änderungswünschen die einzelnen Mitglieder der Taunus Touristik
aufbegehren und den Wunsch nach einem kompletten Wechsel, wie wir ihn
hier erleben, beharrlicher verweigern, statt dessen eher Anpassungen
zulassen, die den Veränderungen Rechnung tragen und gleichzeitig
Kontinuität gewährleisten.
Die
Internet-Seiten könnten aus personellen Gründen nicht zentral, sondern
vorwiegend dezentral durch die meist kleinen Kommunen gepflegt werden.
Eine zusätzliche Aufgabe, die vor allem bei kleinen Kommunen auf nicht
speziell touristische geschulte Mitarbeiter trifft, die die Aufgabe
neben vielen weiteren mit wahrnehmen. Auf diesem Weg dürfte der
Qualitätserhalt eine Herausforderung sein, der nicht durch Appelle
allein gemeistern werden kann, sondern mit mehr einhergehen muss.
Ansonsten könnten die Gelder für den Internet-Auftritt zumindest
teilweise im Taunus-Schiefer versickern. [Stefan
Pohl]
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24. Februar 2011
(KM-HK1060#M15)
Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Verleih von Elektro-Fahrrädern im Tourismus-Zentrum Hohemark
Die Taunus-Touristik möchte die touristische Radnutzung im Taunus
fördern und versucht, den Verleih von Elektrofahrrädern zu initiieren.
- Ende Mai soll das
neue Taunus-Informationszentrum an der Hohemark mit einem Tag der
offenen Tür eröffnet werden, dabei können die Besucher erstmals die 16
neuen Elektrofahrräder ausprobieren.
- Das
Land Hessen setze derzeit in den Tourismusregionen stark auf
Elektromobilität, die vorerst auf ein Jahr angelegte Erprobungsphase
wird so gefördert.
- Auch an
Orten im Kreis wird es Ausleihstationen geben: in Königstein an der
Touristinformation, in Usingen bei Fahrrad Becker, in Bad Homburg bei
Fahrrad Denfeld.
- Akkuladestationen
sind an der Saalburg, im Hessenpark, in Usingen-Eschbach am Landgasthof
Eschbacher Katz, am Wohnmobil-Stellplatz am Egertshammer (Weilrod)
sowie an der Gaststätte am Fuchstanz vorgesehen.
- Sollte das
Pilot-Projekt auf gute Resonanz stoßen, will Daniela Pompe mit dem
Naturpark Hochtaunus künftig auch ein umfassendes Angebot mit
Themenrouten für E-Bike-Touren (Burgen- und Schlösser-Route,
Naturerlebnis-Route, kulinarische Routen mit dem Besuch von
gastronomischen Betrieben) ausarbeiten.
- Zitat Frau Pompe:
"Radwandern ist derzeit der Knaller und gewinnt touristisch für eine
Region wie den Taunus immer mehr an Bedeutung."
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22. Mai 2010
(KM-HK1060#M14)
Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Tourismusbereich erwartet 2010
hohe Zuwachraten in Hessen
In größeren Artikeln berichten Taunus Zeitung und Frankfurter
Rundschau über das Info-Zentrum Hohemark.
Einige inhaltliche Auszüge:
- Hessens Urlaubsgebiete
erwarten in diesem Sommer wieder mehr touristische Besucher
- Zusammen mit den
Geschäftsreisen rechnen wir in 2010 mit einem schönen Plus",
sagte der Geschäftsführer der für das landesweite
Tourismusmarketing zuständigen Hessen Agentur
- Der Bruttoumsatz im
hessischen Tourismus wird auf etwa zehn Milliarden Euro
geschätzt. Er bietet 200000 Vollzeitarbeitsplätze
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11. Mai 2010
(KM-HK1060#M13)
Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Details zum Info-Zentrum Hohemark
In größeren Artikeln berichten Taunus Zeitung und Frankfurter
Rundschau über das Info-Zentrum Hohemark.
Einige inhaltliche Auszüge:
- FR: Vor allem der
Nahtourismus sei an der Grenze zwischen Regionalpark und
Naturpark Hochtaunus ein wichtiger Faktor
- FR: Die Hohemark ist
Ausgangspunkt vieler Wanderwege und Radtouren in den Taunus
- FR: Rechtzeitig zum
Hessentag, wenn Oberursel bis zu eine Million Besucher
erwartet, soll die zentrale Anlaufstelle für Touristen,
Wanderer und Sportler fertig sein
- FR: Der Taunus Touristik
Service (TTS) wird komplett aus dem Landratsamt an die
Hohemark umziehen und das Info-Zentrum betreiben. Auch die
Geschäftsstelle des Zweckverbands Naturpark Hochtaunus kommt
mit Werkstatt nach Oberursel
- TZ: Besser als an der
Hohemark, dem «Tor zum Taunus», könnte das
Taunus-Informationszentrum nicht liegen
- TZ: ... Das brachte Krebs
zwar noch nicht ins Schwitzen, eher schon Poschs Einladung,
nach der Eröffnung des TIZ beim Hessentag 2011 loszufahren.
Mit dem Rad wohlgemerkt – und zum Feldberg. Ein solches
«Angebot» hätte der ehemalige Landrat wohl nicht gemacht.
- TZ: Hier werde äußerst
sinnvoll in den Tourismus investiert; Im Hessen-Tourismus
arbeiteten 200 000 Menschen. Tagestouristen ließen pro Tag
35 Euro liegen. Radler seien noch besser, sagte Posch, sie
konsumierten pro Tag sogar für 70 Euro
- TZ: 60 Prozent der
Taunusbesucher kämen an der Hohemark an, die als «Tor zum
Taunus» bestens beschrieben sei
- Uwe Becker (CDU; Frankfurts
Stadtkämmerer): Er komme als Freund des Naturparks, der es
Städtern aus dem Ballungsraum ermögliche, mit wenig
Reiseaufwand mitten in einer Erholungsregion zu sein.
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6. Mai 2010
(KM-HK1060#M12)
Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Interview mit TTS-Chefin Pompe
Auf dem Radreisemarkt wieder Regionen vorgestellt, die das
Potential des Rhein-Main-Gebietes nutzen wollen. Leider war
die Taunus-Touristik nicht anwesend, obwohl eine wichtigsten
Zielgruppen die lokale Bevölkerung ist.
Einige inhaltliche Auszüge:
- Frau Pompe setzt auch im
neuen Job auf perfektes Marketing
- Schwerpunkte derzeit: neuer
Internet-Auftritt und Informationszentrum Hohemark
- TTS arbeitet an einem
Pilotprojekt für elektromobilisierte Fahrräder am
Infozentrum
- Darüber hinaus arbeitet die
TTS an einer georeferenzierten Taunuskarte, die Routen und
touristische Angebote anzeigen soll
- TTS kann aber nicht das
City-Marketing für jede der rund 30 Kommunen übernehmen
- Aussage Frau Pompe: "Ich
vermarkte gern alles Gute, was mir in die Hand gegeben
wird."
- Mountain-Bike-Park im
Feldbergbereich soll geprüft werden
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2. November 2009
(KM-HK1060#M11)
Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Destination Taunus - Vorhandenes
zusammenfassen und bewerben
Über den Wechsel bei der Geschäftsführung der Taunus Touristik
Service (TTS) berichten alle Lokalzeitungen teils mehrfach.
-
Tourismus im Taunus: Die Dachmarke stärken, Usinger Anzeiger, 1.11.2009
-
Neue Touristik-Chefin, Usinger Anzeiger, 31.10.2009
-
Daniela Pompe soll Taunus bewerben, Frankfurter
Rundschau, 31.10.2009
-
Sie will Emotionen wecken, Taunus Zeitung, 30.10.2009
-
Der Taunus hat eine neue Touristik-Chefin, Taunus
Zeitung, 29.10.2009
Einige inhaltlichen Aspekte:
- "Destination Taunus"
soll als "Dachmarke" gestärkt werden
- Taunus als
Naherholungsgebiet für Gäste von nah und fern soll
etabliert werden
- unmittelbare Nähe zum
Ballungsraum wird als Potenzial für die Region gewertet
- Taunus soll als
"gemeinsamen Erlebnis-, Bewusstseins- und Tourismusraum"
gestärkt werden
- es soll Vorhandenes
zusammengefasst, nicht ein eigenes Angebot gemacht
werden
ADFC-Kommentar:
Die "Destination Taunus" als "Dachmarke" stärken - wie passt
da ein Marketing für den Radtourismus hinein? Das wird eine
spannende Frage, der sich die neue Touristik-Chefin wird
stellen müssen.
Unter dem noch recht jungen Werbeslogan "Taunus - Land der
Berge, Burgen, Täler" lässt sich Radtourismus allein vom
Begriff her sehr gut unterbringen. Eine Dachmarke
"Destination Taunus" klingt inhaltlich gehoben, gediegen und
anspruchsvoll, was unter dem Radtourismusaspekt in einem
Naturraum, wie er vor allem im nördlichen Taunus liegt,
schwieriger zusammenzubringen sein dürfte.
Dass ein in der Nähe eines großen Ballungsraumes liegender
Erholungsraum als "gemeinsamer Erlebnis-, Bewusstseins- und
Tourismusraum" bezeichnet wird, ist inhaltlich ("gemeinsam")
nur voll zu unterstützen, betont es doch die gegenseitige
Rücksichtnahme und die Rücksichtnahme auf den Naturraum als
solchen. Als Werbeslogan kann das aber auch leicht als ein
erhobener Zeigefinger interpretiert werden, den die
beworbenen Kunden gleich erstmal vorgehalten bekommen, bevor
sie überhaupt da sind. Betrachtung sollte man halt auch die
erzielte Außenwirkung, nicht nur die dahinter stehende gute
Absicht.
Jedenfalls soll kein eigenes Angebot gemacht werden, sondern
Vorhandenes zusammengefasst werden, heißt es. Hinsichtlich
des Radtourismus werden hierzu trotzdem neue Gedanken nötig
sein, denn die untereinander verbundenen Hauptrouten an
Weil, Usa und Erlenbach, die vorhanden oder im Entstehen
sind und in den nächsten 2 Jahren auch gut ausgeschildert
werden, sind etwas Neues, nicht etwas Vorhandenes. Besonders
die Kommunen nördlich des Taunuskamms haben nach Meinung des
ADFC mehr verdient und mehr nötig als ein schlichtes "Das
bewerben wir auch noch." - eine spannende Aufgabe... [Stefan
Pohl]
ADFC-Hintergrund-Informationen:
Warum sollen gerade der Fahrradtourismus und die positiven
Veränderungen vor allem im Usinger Land eine besondere
Bedeutung erhalten? Dafür gibt es einige Gründe.
Beginnen wir mit ausgewählten
übergreifenden Gründen, die für die spezielle
Bewerbung des Fahrradtourismus sprechen:
- Fahrradtourismus ist
bundesweit ein seit Jahren kontinuierlich wachsender
Wirtschaftszweig.
- Fahrradfahren als
solches ist ein dauerhaftes Trendthema, und das gerade
vor dem Hintergrund der Klimaschutzdebatte und dem
großen Thema Gesundheit.
- Fahrradtouristen geben
überdurchschnittlich viel Geld aus und verweilen länger
in der Region - selbst auf der Durchfahrt, denn sie sind
einfach langsamer unterwegs und verdienen sich - auch
selbst gefühlt - eine ordentliche Einkehr und
Unterkunft.
Es gibt aber eine Reihe von
lokalen Gründen, die ebenfalls dafür sprechen:
- Zwischen der Lahn, einem
nach ADFC-Bewertung mit 4 von 5 Sternen ausgezeichnetem
touristischen Radweg und dem Main-Radweg, der sogar alle
5 Sterne erhalten hat, gibt es derzeit kein
überzeugendes radtouristisches Angebot - aber es
entsteht gerade! Nämlich durch die Verbindung vom
Weiltalweg, Usatalweg und Erlenbachweg!
- Weiltalweg: Infos auf
Seiten des ADFC Hochtaunus
- Usatalweg: Infos auf Seiten
des ADFC Hochtaunus
- Erlenbachweg: Infos auf
Seiten des ADFC Hochtaunus
Derartige Wege an Flüssen, wenn sie im Taunus auch nicht
ganz so flach verlaufen wie an Lahn und Main, sind ein
gewaltiges Potential. Wie die Routen eingebettet sind,
zeigen diese beiden Grafiken anschaulich:
-
Übersichtsplan (jpg, ca. 100 KB)
-
Detailplan (jpg, ca. 140 KB)
- Der ADFC Hochtaunus
erarbeitet für den Hochtaunuskreis die komplette
Wegweisungsplanung für ein Fahrradroutennetz, das
2010/2011 flächendeckend in der Aufstellung spezieller
Fahrradwegweiser auf einer Netzlänge von 650 km mündet.
Infos: Radroutennetz
Hochtaunus
- Der ADFC integriert in
diese Planung vorhandene Rundrouten und hat
Ergänzungsvorschläge für weitere Rundrouten
ausgearbeitet, die den lokalen Bezug herstellen und an
die Hauptrouten Weil, Usa und Erlenbach "andocken".
Diese Rundrouten sind Dank der ADFC-Aktivitäten voll in
der eben genannten Wegweisung integriert.
Infos: Rundrouten im
Hochtaunuskreis
- Das so bis 2011 entstehende
ausgewiesene Fahrradroutennetz schreit geradezu nach
einer Vermarktung.
- Die Fahrradwegweisung hat im übrigen
ja auch Geld gekostet, das auch ruhig wieder eingespielt
werden darf.
- Es gibt kein derartiges
Konfliktpotential mit anderen Nutzergruppen wie z.B. bei
Mountainbike-Downhill-Strecken. Die Zielgruppen der
MTBler und der Radtouristen sind auch nicht
deckungsgleich, so dass etwa ein verstärkter
Downhill-Druck durch die Bewerbung des ganz anders
gearteten Radtourismus zu befürchten wäre.
Auch politische Gründe sind nicht
zu vernachlässigen, insbesondere ist hier der immer wieder
zu hörende Ruf, etwas für die Taunus-Kommunen machen zu
müssen, ausschlaggebend:
- Vor allem die Kommunen nördlich des
Taunuskamms haben Bedarf und Potential, eine geeignete
Tourismusförderung zu erfahren. Was haben sie denn
sonst, was wenigstens etwas Einnahmen in die lokale
Wirtschaft fließen lässt und den Naturraum nicht
übermäßig belastet?
- Eine geeignete Vermarktungsstrategie
für den Fahrradtourismus ist ein geeignetes Mittel zum
Ausgleich zwischen dem finanziell gut ausgestatteten
Vordertaunus und den wirtschaftlich schwächeren
Taunus-Kommunen, das nicht viel kosten, aber sehr
wirksam sein kann. Damit entschärft man politische
Spannungen, die immer wieder zutage treten.
Diese Gründe sind durchweg nicht
vollständig, spiegeln aber schon mal wichtige Aspekte wider,
die maßgeblich zur Meinungsbildung beitragen können.
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17. Oktober 2009
(KM-HK1060#M10)
Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Tourismus-Zentrum Hohemark
mit Details
Auch der Usinger Anzeiger berichtet über Details zum geplanten
Tourismus-Zentrum.
Einige inhaltlichen Aspekte:
- rund 18 Millionen
Menschen besuchen jährlich den Naturpark Hochtaunus
- für mehr als die Hälfte
ist die Hohemark am Ortsrand von Oberursel das Tor zum
Taunus
- Landrat Ulrich Krebs
(CDU) nannte es bei der Vorstellung des Projekts ein
"Zentrum für nachhaltige Umweltbildung"
- Projekt sei wichtig für
die "Profilierung des Taunus", es sei "identitätsstiftend
in der Region" und ein "Beitrag zur
Attraktivitätssteigerung des gesamten Feldberggebietes"
- im Frühling 2010 soll
Baubeginn an der Hohemark sein, bis Mai 2011 soll das
2,7 Millionen Euro teure Gebäude mit Angeboten auf drei
Ebenen fertig sein
- Es beherbergt die Räume
der Geschäftsstelle des Naturparks Hochtaunus, die
zentrale Touristeninformation des Taunus Touristik
Service und der Stadt Oberursel, einen Seminarraum für
40 Leute, Ausstellungsflächen, Räume für Gastronomie,
von außen zugängliche Toiletten
- es gibt spezielle
Angebot für Schulklassen
- Herzstück der
Ausstellungsräume soll eine Multi-Media-Black-Box mit
Möglichkeiten zum Hören, Sehen, Anfassen und Riechen
sein
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12. September 2009
(KM-HK1060#M09)
Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Tourismus-Zentrum Hohemark
kommt
Wie die Taunus Zeitung berichtet, wird bis zum Hessentag an
die Hohemark ein neues Tourismus-Zentrum gebaut.
Einige inhaltlichen Aspekte:
- bis zum Hessentag im Jahre 2011 soll
der Naturpark eingeweiht werden
- Am 31. Januar 2010 soll die Planreife
geschaffen sein
- 60 Prozent der Taunusbesucher kommen
an der Hohemark vorbei - das läge auch daran, dass sie
mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist.
- Oberursel wird als "Tor zum Taunus"
bezeichnet
- "Für die Profilierung des Taunus ist
es ein ganz wichtiges Projekt. Es wird ein Zentrum für
nachhaltige Umwelt-Erziehung werden", sagt Landrat
Krebs.
- Der Naturpark wird von der Deponie
Brandholz zur Hohemark ziehen.
- Die Taunus-Touristik-Service soll von
Bad Homburg zur Hohemark ziehen.
- Die Gastronomen sollen den Besuchern
Auskünfte erteilen und zwar an sieben Tagen die Woche.
Zusätzlich sollen Ehrenamtliche und Aushilfen das
Zentrum am Laufen halten.
- Das Taunus-Naturparkzentrum soll in
erster Linie für die Touristen gebaut werden, aber auch
für die Menschen aus der näheren Umgebung.
- Mountain-Biker und Spaziergänger
können nach einer Tour im Taunus im dortigen Restaurant
wieder Kräfte tanken. Außerdem gibt es noch
Informationsbereiche, Ausstellungsflächen, Seminarräume,
eine Maschinenhalle und eine Holzwerkstatt.
ADFC-Kommentar:
Der Standort wird unter anderem auch das Radfahren und
Mountainbiken im Gebiet Feldberg/Altkönig verstärken. Hier
stehen jetzt schon Maßnahmen aus, die tatsächlich steuernde
Wirkung haben. Dies sollte wirksam in Angriff genommen
werden, bevor der Boom einsetzt.
Zwei Aussagen sind eventuell für die Tourismusstrategie,
damit auch für den Radtourismus, nicht unbedeutend: Zum
einen soll damit das Gebiet des Taunus stärker profiliert
werden, was im Kontext der Umwelterziehung genannt wird.
Rad- statt Autofahren kann nur dazu gehören. Gleichzeitig
soll das Zentrum "in erster Linie für die Touristen" gebaut
werden - der Nahtourismus wird auch, aber zweitrangig
genannt. Ist das ein beginnendes Umdenken auch in Sachen
Taunusregion und Radtourismus? Bisher wollte man nur den
Nahtourismus, obwohl Radtouristen zahlungskräftig und eine
für passende Angebote dankbare Zielgruppe sind. Die Kommunen
nördlich des Taunushöhenrückens hätten eine solche
wirtschaftliche Stärkung dringend nötig. [Stefan
Pohl]
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24. März 2009
(KM-HK1060#M08)
Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Gezielte Aktion für den
"Hintertaunus" ist geplant
Beim Gewerbeverein Grävenwiesbach kam auch die
Tourismusförderung im "Altkreis" zur Sprache. Aufgezählt
wurde der neue Slogan der "Destination Taunus" als "Land der
Berge, Burgen und Bäder", konkret genannt wurde der
Heilklimapark Schmitten und der Weiltalsonntag, aber auch
die Taunus-Apfeltorte. Beklagt wurde seitens des
Gewerbevereins, dass sich der Altkreis bislang nicht
wiederfinde. Daraufhin wurde eine geplante, gezielte Aktion
für diesen Bereich genannt, ohne dass sie konkret benannt
wurde.
ADFC-Kommentar:
Es herrscht Einigkeit: Die Kommunen im nördlichen Taunus
sind anders und ihnen muss etwas geboten werden. Einige
Elemente wurden bereits geschaffen: Die Taunus-Apfeltorte
beispielsweise, der Slogan "Land der Berge, Burgen, Bäder"
ebenfalls - beides lässt sich für multiple
Zielgruppenwerbung verwenden. Es fehlt noch an Konkretem:
Schmitten hat seinen Heilklimapark und bekommt im Rahmen des
Feldberg-Gesamtkonzeptes Tourismus-Elemente für weitere
Zielgruppen. Aber was haben die anderen Kommunen, allen
voran Weilrod und Grävenwiesbach?
Der ADFC unterstützt mit seinem Bemühungen eine sanfte
Tourismus-Variante: Das Radfahren. Sie unterscheidet sich
von vielen bisherigen Ideen auch dadurch, dass sie mit einer
sanften Anfahrt verbunden ist - die meisten der Elemente
können dies nicht vorweisen: Zum Heilklimapark, zum
Feldberg, zur Lochmühle, dem Hessen oder zu zahlreichen
Wanderwegen aus dem sehr dichten Netz fährt man überwiegend
mit dem - Auto. So schnell wie sie kommen, sind sie auch
wieder weg. Ziel muss es sein, Touristen zu halten, dann
bringen sie auch Umsatz vor Ort. Musterhaft hierfür steht
der Weiltalweg, der ADFC hofft auf ähnliche oder noch
stärkere Effekte durch den
Usatalradweg, den
Erlenbachweg, die Verbesserung des Limesradweges (siehe
ADFC-Befahrung des
Limesradweges im Hochtaunuskreis), die 14
Rundrouten und die Vernetzung
insgesamt durch die flächendeckende Fahrradwegweisung. Denn
Radfahrer lassen überdurchschnittlich viel Geld vor Ort -
das sagen alle einschlägigen Studien.
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18. März 2009
(KM-HK1060#M07)
Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Fremdenverkehr in Schmitten
förderungsfähig und -würdig
Die Wirtschaftsstrukturanalyse für Schmitten trifft auch
Aussagen zum Fremdenverkehr. So seien die
Übernachtungszahlen unter Vergleichskommunen für Schmitten
sehr hoch. Die Politik führt dies aber eher auf die
Übernachtung z.B. durch Monteure und Messegäste zurück, die
touristischen Nachfragen seien laut Bürgermeister Kinkel
rückläufig. Von der ITB Berlin nahmen Schmittener Teilnehmer
die Tendenz zum Kurzurlaub mit, was in Schmitten durch
gezielte Angebote gefördert werden könnte. Die Kernaussagen
finden sich in zwei Artikeln im Usinger Anzeiger:
ADFC-Kommentar:
Hier könnte das Angebot im Zusammenhang mit Radfahren,
Wandern, Wellness als Kombinationsangebot durchaus positive
Effekte haben: Es passt inhaltlich ideal als Ergänzung zum
Heilklimaort und den Bemühungen um entsprechend ausgewiesene
und aufgearbeitete Wanderwege. Dies kann auch als Vorbild
für andere Sportarten gelten. Neben der Werbung gehört aber
auch das entsprechende Infrastrukturangebot dazu, sprich:
ausgewiesene Fahrradrouten, die für MTBler tatsächlich
interessant sind. Dies kann einerseits eine spektakuläre
Downhill-Strecke am Feldberg sein, andererseits aber auch
anspruchsvollere Fahrrouten zum "auspowern". In Verbindung
mit einem anschließenden Wellness-Angebot könnte das
zahlungskräftige Kunden zum Kurzurlaub locken - das
Potential im Rhein-Mail-Gebiet ist da.
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15. März 2009
(KM-HK1060#M06)
Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Bericht vom Radreisemarkt
Frankfurt 2009
Auf dem Radreisemarkt wieder Regionen vorgestellt, die das
Potential des Rhein-Main-Gebietes nutzen wollen. Leider war
die Taunus-Touristik nicht anwesend, obwohl eine wichtigsten
Zielgruppen die lokale Bevölkerung ist.
Weitere Informationen von
Veranstalterseite finden Sie hier:
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12. Dezember 2008
(KM-HK1060#M05)
Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Tourismus als Chance für die
Landwirtschaft
In einem Zeitungsartikel berichtet der Usinger Anzeiger von
einem Treffen "Perspektiven im Taunus", das auf Einladung
von Landrat Krebs hin die Chancen behandelt, die sich
Landwirten in der Region im Tourismusbereich bieten. Der
Landwirt könnte Chancen darin sehen, sich als Dienstleister
für Bevölkerung und Gäste zu verstehen. Erwähnt werden unter
anderem die Regionalparkroute, aber auch die Möglichkeit,
Hofläden oder Hofcafés anzubieten. 2009 soll es eine
gemeinsame Präsentation im Internet über die neuen
touristischen Angebote von Landwirten geben. Zudem soll das
gegenseitige Verständnis von Landwirten und
Erholungssuchenden nicht vernachlässigt werden.
ADFC-Aktion: Der ADFC
Hochtaunus weist in einer E-Mail auf die Möglichkeiten hin,
die z.B. speziell für Radtouristen geschaffen werden
könnten. Bett und Bike (www.bettundbike.de)
bietet sich dabei geradezu an, falls
Übernachtungsmöglichkeiten geboten werden, denn für
Unterstellung und Wartung von Fahrrädern (Werkzeug) dürften
Landwirte keinerlei Zusatzaufwand haben. Der ADFC weist in
einer Mail auf diesen Zusammenhang hin und bietet darüber
hinaus auch die Zusammenarbeit hinsichtlich der Förderung
des des gegenseitigen Verständnisses an.
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20. Juni 2008
(KM-HK1060#M04)
Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
IHK empfiehlt: Hessische
Urlaubsregionen sollen sich selbst vermarkten
In einem Zeitungsartikel berichtet die Taunus Zeitung eine
wichtige Aussage der IHK (Industrie- und Handelskammer),
dass sich die Hessischen Tourismusregionen nicht unter einem
Dach einer Hessenmarke, sondern jeweils in eigener Regie
vermarkten sollen. Erwähnt wird auch, das Personal der
Hessen-Agentur auf die Regionen zu verteilen und die
Aktivitäten auf unterstützende Maßnahmen zu beschränken.
Position des ADFC Hochtaunus: Die Aussage ist
einerseits positiv für die Region, also auch den "Taunus"
als Tourismusregion, ignoriert aber z.B. den guten und
übergreifenden Ansatz der Hessischen Radfernwege, die über
einen solchen Weg nicht vermarktbar sein werden. Einzelne
Regionen können jetzt schon, wie das zum Beispiel die
Lahn-Dill-Touristik praktiziert, Schwerpunkte z.B. beim
Fahrradtourismus setzen - "trotz" Hessen-Agentur. Die
Verlockung, durch die Auflösung der Hessen-Agentur zu
Personal zu kommen, in das man sonst nicht bereit wäre zu
investieren, ist da als sehr kritisch einzustufen.
Betrachtet man als Beispiel das Produkt "Hessische
Radfernwege" wäre eine lokale Vermarktung jedenfalls
geradezu fatal und hätte eher negative Folgen für die
Regionen, die sich auch dem Fahrradtourismus widmen - weil
das übergeordnete und leicht zu vermarktende Bindeglied
fehlt.
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18. Juni 2008
(KM-HK1060#M03)
Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Wird die Taunusbahn verstärkt
touristisch eingesetzt?
In einem Zeitungsartikel berichtet die Taunus Zeitung aus dem
Kreistag, dass, geprüft werden soll, ob und wie die
Taunusbahn verstärkt für den Tourismus eingesetzt werden
kann. Beauftragt ist die Taunus Touristik Service, über die
Ergebnisse ist möglichst zeitnah zu berichten.
Position des ADFC: Der ADFC hat bei dem Gespräch mit
der Taunus-Touristik Service (siehe unten)
auch die Idee eingebracht, die Taunusbahn am Wochenende
durchgehend bis Frankfurt fahren zu lassen - als
Touristik-Zug für den Taunus. Idee ist es, den nördlichen
Taunus auch für Radtouristen aus Frankfurt besser zu
erschließen. Bislang ist ein Umsteigen in Bad Homburg nötig,
zudem fährt die S-Bahn ab Frankfurt erheblich länger und
unterirdisch ab, während die Taunusbahn - für Radtouristen
viel bequemer - oberirdisch abfährt und länger im
Hauptbahnhof hält. Dabei wurden die Möglichkeiten etwas
gedämpft, es wurde vorgeschlagen, zunächst eine einmalige
Aktion zu starten.
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29. April 2008
(KM-HK1060#M02)
Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Gespräch mit der
Taunus-Touristik-Service: lokale Bevölkerung als Zielgruppe
In einem Gespräch des ADFC mit der Taunus Touristik Service
wurde verdeutlicht, dass als Zielgruppe für den Radtourismus
die lokalen Bevölkerungsgruppen gesehen werden und mehr
finanziell und personell derzeit nicht möglich ist.
Position des ADFC: Dies kann für die
strukturschwachen nördlichen Kommunen keine ausreichende
Förderung sein. Sie sind - im Gegensatz zu den
vergleichsweise reichen Städten im südlichen Teil des
Hochtaunuskreises, viel stärker auf den Tourismus
angewiesen. Deshalb wird der ADFC versuchen,
kreisübergreifende Allianzen zu schmieden, die vielleicht
gemeinsam eine Stelle für den Radtourismus finanzieren
können - über Kreisgrenzen hinweg.
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28. Februar 2008
(KM-HK1060#M01)
Hochtaunuskreis: Radtourismus-Marketing
Kein Geld und Personal für
Radtourismus-Werbung auf Spezialmessen
Der ehrenamtliche Fahrradbeauftragte der Gemeinde Weilrod,
Herr Lange, hat bei der Bürgermeister-Dienstversammlung des
Hochtaunuskreises in der achten Kalenderwoche 2008
angefragt, ob die Taunus-Touristik nicht nur den
Fahrrad-Tourismus im Hochtaunuskreis auf geeigneten Messen
bewerben will. Ins Gespräch gebracht wurde die
Radreisemessen in Bonn am 2. März 2008 und die Radreisemesse
Frankfurt am 16. März 2008.
Die Antworten von Landrat Herrn Ulrich Krebs und Frau Boller
von der Taunus-Touristik-Service (TTS) fielen leider negativ
aus: „Wir haben für diese Termine kein Personal und zu wenig
Finanzmittel.“
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