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Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr |

Letzte Meldung vom 24. April 2010:
Informationen zum Vorgang:
Situation/Ausgangslage:
Der komplette
Bahnhofsbereich in Oberursel wird umgestaltet.
ADFC-Position: Der ADFC hat zahlreiche Detailaspekte
genannt, die eine radfahrerfreundliche Planung ausmachen
(siehe Planungen
fahrradfreundlicher und sicherer).
Begründung: Die einmalige Chance auf einen fußgänger-
behinderten- und radfahrgerechten Umbau muss genutzt werden.
Spätere Umbauten wären unverhältnismäßig teuer.
Meldungen bisher:
-
Radabstellplätze erneuert und verlagert, 24.4.10
- Zeichnung und
Infos zum Umbau, 20.3.10
-
Bahnhof-Modell Unterführung, 17.9.09
- Unterführung
kommt in vorgesehener Breite, 26.6.09
- Zugang zum
Bahnsteig als Rampe oder Fahrstuhl?, 27.3.09
- Teile sollen
schon 2011 umgesetzt sein, 17.12.08
- Unterführung
wird überraschend doch breiter, 23.6.08
- Verbreiterung der
Unterführung überraschend abgelehnt, 12.6.08
- Unterführung wird doch
breiter - Erfolg des ADFC, 5.6.08
- Planungen
fahrradfreundlicher und sicherer, 7.5.08

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Letzte Meldung |
24.
April 2010
(KM-HK1073#M10)
Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Radabstellplätze erneuert und
verlagert
Die Frankfurter Rundschau berichtet über die Verlagerung der
Radabstellplätze und Fahrradboxen an die Ecke
Adenauerallee/Nassauer Straße.
Die Taunus Zeitung berichtet
sehr ausführlich, hier einige Auszüge:
- Ein neuer Fahrradabstellplatz ist an
der Ecke Nassauer Straße/Adenauerallee eingerichtet – er
hat allerdings weniger Plätze
- Nach Angaben der Stadt wurde ein vom
ADFC empfohlenes Modell für den neuen Abstellplatz
ausgewählt.
[ADFC-Anmerkung: Dieses Modell wird auch in Frankfurt
flächendeckend eingesetzt]
- 50 solcher Bügel gibt es. 100 Räder
können somit an der Nassauer Straße geparkt werden – und
damit 20 weniger als auf dem bisherigen Platz neben dem
Bahnhofsgebäude
- Nach einer Zählung – wie viele von
den Plätzen am Bahnhof genutzt wurden – geht man im
Rathaus davon aus, dass die neue Anlage an der Nassauer
ausreicht
- Die Kosten für die neuen
Fahrradständer beziffert die Stadt auf 6000 Euro. / aus
Mitteln des Konjunkturprogramms finanziert
- soll bis nach dem Hessentag im Juni
2011 an der Nassauer bleiben
- Zusammen mit den 90 geplanten,
überdachten Abstellmöglichkeiten an der
Personenunterführung Ost (...) würden dann beim
Landesfest 190 Plätze am Bahnhof zur Verfügung stehen.
- Nach dem Hessentag sollen die
Fahrradständer von der Nassauer dann an andere Stellen
im Stadtgebiet versetzt werden, wo zusätzliche
Abstellmöglichkeiten benötigt werden.
- Den Grünen geht das bisherige Konzept
allerdings nicht weit genug. Sie wollen sich im
Parlament für die Einrichtung einer
Fahrrad-Service-Station am Oberurseler Bahnhof stark
machen
ADFC-Kommentar:
Nicht wirklich gegeben ist die Erreichbarkeit der
Abstellanlagen, denn man darf als Radfahrer in die Nassauer
Straße gar nicht hereinfahren. Deshalb sollte entweder ein
Streifen auf der Nassauer Straße in Gegenrichtung abmarkiert
werden, oder zumindest der Bürgersteig bis zum Ende des
Abstellanlagenbereiches zur Benutzung freigegeben werden.
[Stefan
Pohl]
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Liste der Einzelmeldungen |
20.
März 2010
(KM-HK1073#M09)
Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Zeichnung und Infos zum Umbau
Die Frankfurter Rundschau berichtet mit einem Bild über die
Personenunterführung Ost (PU-Ost), durch die auch Radfahrer
fahren sollen.
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17.
September 2009
(KM-HK1073#M08)
Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Bahnhof-Modell Unterführung
Unter anderem das ADFC-Mitglied Michael Seipp hat ein Modell
der Verkehrsführung Adenauerallee / Bahnhof angefertigt. Das
Modell wurde bereits bei ADFC-Treffen und dem Tag des
Fahrrads vorgestellt.
Vorschau - für größeres Bild (je ca. 70 KB) bitte
anklicken

Bild 1
Bild 1: Modell der Kreuzung und Unterführung
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26. Juni 2009
(KM-HK1073#M07)
Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Unterführung kommt in
vorgesehener Breite
Nach übereinstimmenden Artikeln in mehreren Zeitungen ist mit
der Fertigstellung einer Unterführung, die auch für den
Radverkehr akzeptabel nutzbar ist, bis zum Hessentag zu
rechnen. Auch der Zugang zum Bahnsteig soll über Rampen
möglich sein.
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27. März 2009
(KM-HK1073#M06)
Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Zugang zum Bahnsteig als Rampe
oder Fahrstuhl?
Die Taunus Zeitung berichtet am 27.
März 2009, dass im Rahmen des Gestaltungswettbewerbes
vorgeschlagen wurde, den Zugang von der späteren
Unterführung (jetziger Übergang) zu dem Bahnsteig, der
zwischen den Gleisen führen soll, als Fahrstuhl mit Treppen
statt wie geplant als Rampe auszuführen. Argumentiert wird
mit einem niedrigeren Flächenverbrauch.
ADFC-Kommentar:
Der Zugang zu den Bahnsteigen spielt auch für den Radverkehr
eine Rolle, nämlich im Umweltverbund, dessen kombinierte
Nutzung die rasche und flexible Überwindung auch mittlerer
und größerer Strecken ermöglicht.
Aus Sicht des ADFC sind Rampen eine Lösung mit Aufzügen und
Treppen vorzuziehen. Zum einen sind Aufzüge auch mal defekt,
zum anderen ist eine Rampe im Unterhalt erheblich
kostengünstiger. Aber auch der angebliche „Flächenverbrauch“
ist hier hinzunehmen, zumal er sich wohl auf Flächen
zwischen den Bahngleisen bezieht und von einem „echten“
Flächenverbrauch eigentlich keine Rede sein kann, denn die
frei werdende Fläche kann ohnehin nicht sinnvoll genutzt
werden - noch nicht mal für Bepflanzungen.
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17. Dezember 2008
(KM-HK1073#M05)
Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Teile sollen schon 2011 umgesetzt
sein
Die Taunus Zeitung berichtet am 17.
Dezember 2008, dass anlässlich des Kaufs des Bahnhofareals
über die beabsichtigten Realisierungszeiträume. Die
Unterführung Ost, die für Fußgänger und Radfahrer gedacht
ist, soll ebenso wie die Verkehrsführung der Nassauer Straße
vor dem Bahnhof realisiert sein.
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23. Juni 2008
(KM-HK1073#M04)
Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Unterführung wird überraschend
doch breiter
Die Taunus Zeitung berichtet aus dem Stadtparlament am 21.
Juni 2008, dass nun doch die breitere Variante der
Unterführung mit 6 statt 5 Metern und eine 3 statt 2,5 Meter
breite Rampe in Auftrag gegeben wird. Auch die CDU/FDP
stimmte nun nach vorheriger Ablehnung dafür, "weil es der
Sicherheit der Bürger diene", so die Taunus Zeitung.
Eine Stellungnahme des ADFC hat sich damit erledigt. Die
breitere Variante wird seitens des ADFC zum Nutzen aller
Bürger begrüßt. Die CDU/FDP hat dem Steuerzahler teure
Umbauten erspart, die notwendig geworden wären, wenn die
genannten Minimalanforderungen unterschritten worden wären.
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12. Juni 2008
(KM-HK1073#M03)
Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Unterführung bleibt
schmal - überraschend abgelehnt
Die CDU/FDP-Koalition hat das einstimmige Ergebnis des
Bauausschusses, dem eine intensive Diskussion vorausgegangen
war, gekippt. Die Kosten für die breitere Rampe von 100 000
Euro und der Unterführung für 200 000 Euro werden aus
finanzwirtschaftlichen Gründen abgelehnt. Weiter gibt es die
Aussage, man könnte jeden weiteren Bauabschnitt immer auch
noch erweitern. Außerdem wird mit der Unterführung in
Weißkirchen verglichen, die lediglich 3 Meter breit sei. Der
gesamte Bauausschuss inklusive der CDU/FDP haben sich jedoch
einstimmig für die Verbreiterung entschieden, da die
Argumente sie überzeugt haben.
Der ADFC wird hierzu in Kürze Stellung beziehen.
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05. Juni 2008
(KM-HK1073#M02)
Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Unterführung wird doch
breiter - Erfolg des ADFC
Auf Anregung des ADFC wird die Unterführung unter den Bahnhof
für Fußgänger und Radfahrer nun doch 6 statt 5 Meter breit,
auch die Rampen werden 50 cm breiter ausgeführt. Das Ganze
kosten 300.000 Euro mehr, die Gesamtkosten belaufen sich
damit auf 2,3 Mio Euro. Damit wird das Konfliktpotential
zwischen Fußgängern und Radfahrern erheblich verringert -
und das für vergleichsweise geringe Mehrkosten. Das
Stadtparlament muss dies noch beschließen, der ADFC geht von
einer Formsache aus.
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07. Mai 2008
(KM-HK1073#M01)
Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Planungen am Bahnhof
fahrradfreundlicher und sicherer
"Auch die Radfahrer werden nicht vergessen." tituliert die
Taunus Zeitung in ihrer Ausgabe am 7. Mai - was man in
Oberursel derzeit in der Tat nicht befürchten muss. Was
allerdings genau umgesetzt wird, verdient der genaueren
Betrachtung.
Schüler zum Erich-Kästner-Gymnasium werden auf gesicherten
Radwegen ihren Weg Richtung Gymnasium und
Erich-Kästner-Schule nehmen.", heißt es da. Und "Auf
dringendes Anraten des ADFC und von Verkehrsexperten wird
der Radweg beidseitig direkt an die Nassauer Straße gelegt,
ähnlich wie dies auch in der Hohemarkstraße geplant ist." -
eine gute Lösung, denn straßenbegleitende
Zweirichtungsradwege sind nicht sicher, sondern gefährlich -
das belegen auch Studien. Ohne geschickte Intervention des
örtlichen ADFC allerdings wäre es anders gekommen, denn
ursprünglich war ein Zweirichtungsradweg im Bahnhofsbereich
nördlich des Platzes geplant. "ADFC-Erfolge bei Planungen
am Bahnhof Oberursel" wäre aus Radlersicht die
angemessene Überschrift.
Ein Zweirichtungsradweg erscheint zwar auf den ersten Blick
in Fortsetzung der Nassauer Straße logisch, allerdings
schafft das gefährliche Knoten für Rad- und Autofahrer.
Insbesondere letztere müssten mit Radverkehr von beiden
Seiten rechnen, was allzu häufig zu Lasten des Radfahrers -
und das sind hier viele Schüler - nicht funktioniert. Auch
Fußgänger wären im Zweifel die Bedrängten, insbesondere bei
höherem Radverkehrsaufkommen - was hier der Fall ist.
Zusammenfassend hält der ADFC fest:
- Die Gleise von DB (Linie S
5) und VGF (Linie U 3) bleiben, wo sie sind.
- Die Bushaltestellen werden
zu einem ZOB zusammengelegt.
- In der Lenaustraße wird eine
Bushaltestelle eingerichtet.
- Die DB-Gleise werden mit
zwei Personenunterführungen gequert. Eine davon ersetzt den
Bahnübergang Frankfurter Landstraße, die andere wird den ZOB
mit der Lenaustraße verbinden.
- Die bisherige
Personenunterführung im Bahn-Empfangsgebäude wird
geschlossen.
- Das alte Empfangsgebäude
wird saniert und anschließend privat (z. B. > Gastronomie)
genutzt.
- Die Nassauer Straße wird bis
zur Gablonzer Straße verlängert.
- Der Bahnübergang Frankfurter
Landstraße wird geschlossen.
- Die Breiten der
Unterführungen werden derzeit mit 5 Metern geplant. Der ADFC
forderte hier mindestens sechs Meter, weil es sich nicht nur
um Fußwege, sondern um Hauptfahrradrouten (Schulwege,
Anbindung nach Frankfurt) handelt. Außerdem sind bei neuen
Unterführungen sechs Meter üblich (Beispiele in Eschborn und
Frankfurt). Es blieb aber leider bei der Breite von 5
Metern.
- Nach intensiver Lobby-Arbeit
des ADFC am Tag des Fahrrads (Miniaturmodell-Präsentation am
12.04.2008), beim Bürgermeister (Gespräch am 18.04.2008) und
schriftlicher Eingaben (21.04.2008) wurde bereits an der
entscheidenden Stadtverordnetenversammlung
(Grundsatzbeschluss am 24.04.2008) die Anlage von Radwegen
mit beschlossen.
- Der ADFC arbeitet weiter
daran, die Bike+Ride-Anlage mit den richtigen Komponenten
(Bügelparker, Boxen, Schließfächer) am richtigen Ort
(Eingänge zu den Haltestellen) auszuarbeiten.
- Nach den aktuellen Planungen
sollen bis zum Hessentag 2011 unter anderem der "Durchstich
Bommersheim" und der Neubau der U 3-Station fertig sein.
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