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letzte Änderung: SP 27.04.2010

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Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr

Letzte Meldung vom 24. April 2010:

Informationen zum Vorgang:

Situation/Ausgangslage: Der komplette Bahnhofsbereich in Oberursel wird umgestaltet.

ADFC-Position: Der ADFC hat zahlreiche Detailaspekte genannt, die eine radfahrerfreundliche Planung ausmachen (siehe
Planungen fahrradfreundlicher und sicherer).

Begründung: Die einmalige Chance auf einen fußgänger- behinderten- und radfahrgerechten Umbau muss genutzt werden. Spätere Umbauten wären unverhältnismäßig teuer.

Meldungen bisher:


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Letzte Meldung


24. April 2010 (KM-HK1073#M10)

Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Radabstellplätze erneuert und verlagert

Die Frankfurter Rundschau berichtet über die Verlagerung der Radabstellplätze und Fahrradboxen an die Ecke Adenauerallee/Nassauer Straße.

Die Taunus Zeitung berichtet sehr ausführlich, hier einige Auszüge:

  • Ein neuer Fahrradabstellplatz ist an der Ecke Nassauer Straße/Adenauerallee eingerichtet – er hat allerdings weniger Plätze
  • Nach Angaben der Stadt wurde ein vom ADFC empfohlenes Modell für den neuen Abstellplatz ausgewählt.
    [ADFC-Anmerkung: Dieses Modell wird auch in Frankfurt flächendeckend eingesetzt]
  • 50 solcher Bügel gibt es. 100 Räder können somit an der Nassauer Straße geparkt werden – und damit 20 weniger als auf dem bisherigen Platz neben dem Bahnhofsgebäude
  • Nach einer Zählung – wie viele von den Plätzen am Bahnhof genutzt wurden – geht man im Rathaus davon aus, dass die neue Anlage an der Nassauer ausreicht
  • Die Kosten für die neuen Fahrradständer beziffert die Stadt auf 6000 Euro. / aus Mitteln des Konjunkturprogramms finanziert
  • soll bis nach dem Hessentag im Juni 2011 an der Nassauer bleiben
  • Zusammen mit den 90 geplanten, überdachten Abstellmöglichkeiten an der Personenunterführung Ost (...) würden dann beim Landesfest 190 Plätze am Bahnhof zur Verfügung stehen.
  • Nach dem Hessentag sollen die Fahrradständer von der Nassauer dann an andere Stellen im Stadtgebiet versetzt werden, wo zusätzliche Abstellmöglichkeiten benötigt werden.
  • Den Grünen geht das bisherige Konzept allerdings nicht weit genug. Sie wollen sich im Parlament für die Einrichtung einer Fahrrad-Service-Station am Oberurseler Bahnhof stark machen

ADFC-Kommentar:
Nicht wirklich gegeben ist die Erreichbarkeit der Abstellanlagen, denn man darf als Radfahrer in die Nassauer Straße gar nicht hereinfahren. Deshalb sollte entweder ein Streifen auf der Nassauer Straße in Gegenrichtung abmarkiert werden, oder zumindest der Bürgersteig bis zum Ende des Abstellanlagenbereiches zur Benutzung freigegeben werden.
[Stefan Pohl]
 

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Liste der Einzelmeldungen


20. März 2010 (KM-HK1073#M09)

Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Zeichnung und Infos zum Umbau

Die Frankfurter Rundschau berichtet mit einem Bild über die Personenunterführung Ost (PU-Ost), durch die auch Radfahrer fahren sollen.

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17. September 2009 (KM-HK1073#M08)

Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Bahnhof-Modell Unterführung

Unter anderem das ADFC-Mitglied Michael Seipp hat ein Modell der Verkehrsführung Adenauerallee / Bahnhof angefertigt. Das Modell wurde bereits bei ADFC-Treffen und dem Tag des Fahrrads vorgestellt.

Vorschau - für größeres Bild (je ca. 70 KB) bitte anklicken


Bild 1

Bild 1: Modell der Kreuzung und Unterführung
 

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26. Juni 2009 (KM-HK1073#M07)

Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Unterführung kommt in vorgesehener Breite

Nach übereinstimmenden Artikeln in mehreren Zeitungen ist mit der Fertigstellung einer Unterführung, die auch für den Radverkehr akzeptabel nutzbar ist, bis zum Hessentag zu rechnen. Auch der Zugang zum Bahnsteig soll über Rampen möglich sein.

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27. März 2009 (KM-HK1073#M06)

Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Zugang zum Bahnsteig als Rampe oder Fahrstuhl?

Die Taunus Zeitung berichtet am 27. März 2009, dass im Rahmen des Gestaltungswettbewerbes vorgeschlagen wurde, den Zugang von der späteren Unterführung (jetziger Übergang) zu dem Bahnsteig, der zwischen den Gleisen führen soll, als Fahrstuhl mit Treppen statt wie geplant als Rampe auszuführen. Argumentiert wird mit einem niedrigeren Flächenverbrauch.

ADFC-Kommentar:
Der Zugang zu den Bahnsteigen spielt auch für den Radverkehr eine Rolle, nämlich im Umweltverbund, dessen kombinierte Nutzung die rasche und flexible Überwindung auch mittlerer und größerer Strecken ermöglicht.
Aus Sicht des ADFC sind Rampen eine Lösung mit Aufzügen und Treppen vorzuziehen. Zum einen sind Aufzüge auch mal defekt, zum anderen ist eine Rampe im Unterhalt erheblich kostengünstiger. Aber auch der angebliche „Flächenverbrauch“ ist hier hinzunehmen, zumal er sich wohl auf Flächen zwischen den Bahngleisen bezieht und von einem „echten“ Flächenverbrauch eigentlich keine Rede sein kann, denn die frei werdende Fläche kann ohnehin nicht sinnvoll genutzt werden - noch nicht mal für Bepflanzungen.
 

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17. Dezember 2008 (KM-HK1073#M05)

Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Teile sollen schon 2011 umgesetzt sein

Die Taunus Zeitung berichtet am 17. Dezember 2008, dass anlässlich des Kaufs des Bahnhofareals über die beabsichtigten Realisierungszeiträume. Die Unterführung Ost, die für Fußgänger und Radfahrer gedacht ist, soll ebenso wie die Verkehrsführung der Nassauer Straße vor dem Bahnhof realisiert sein.

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23. Juni 2008 (KM-HK1073#M04)

Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Unterführung wird überraschend doch breiter

Die Taunus Zeitung berichtet aus dem Stadtparlament am 21. Juni 2008, dass nun doch die breitere Variante der Unterführung mit 6 statt 5 Metern und eine 3 statt 2,5 Meter breite Rampe in Auftrag gegeben wird. Auch die CDU/FDP stimmte nun nach vorheriger Ablehnung dafür, "weil es der Sicherheit der Bürger diene", so die Taunus Zeitung.

Eine Stellungnahme des ADFC hat sich damit erledigt. Die breitere Variante wird seitens des ADFC zum Nutzen aller Bürger begrüßt. Die CDU/FDP hat dem Steuerzahler teure Umbauten erspart, die notwendig geworden wären, wenn die genannten Minimalanforderungen unterschritten worden wären.

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12. Juni 2008 (KM-HK1073#M03)

Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Unterführung bleibt schmal - überraschend abgelehnt

Die CDU/FDP-Koalition hat das einstimmige Ergebnis des Bauausschusses, dem eine intensive Diskussion vorausgegangen war, gekippt. Die Kosten für die breitere Rampe von 100 000 Euro und der Unterführung für 200 000 Euro werden aus finanzwirtschaftlichen Gründen abgelehnt. Weiter gibt es die Aussage, man könnte jeden weiteren Bauabschnitt immer auch noch erweitern. Außerdem wird mit der Unterführung in Weißkirchen verglichen, die lediglich 3 Meter breit sei. Der gesamte Bauausschuss inklusive der CDU/FDP haben sich jedoch einstimmig für die Verbreiterung entschieden, da die Argumente sie überzeugt haben.

Der ADFC wird hierzu in Kürze Stellung beziehen.

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05. Juni 2008 (KM-HK1073#M02)

Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Unterführung wird doch breiter - Erfolg des ADFC

Auf Anregung des ADFC wird die Unterführung unter den Bahnhof für Fußgänger und Radfahrer nun doch 6 statt 5 Meter breit, auch die Rampen werden 50 cm breiter ausgeführt. Das Ganze kosten 300.000 Euro mehr, die Gesamtkosten belaufen sich damit auf 2,3 Mio Euro. Damit wird das Konfliktpotential zwischen Fußgängern und Radfahrern erheblich verringert - und das für vergleichsweise geringe Mehrkosten. Das Stadtparlament muss dies noch beschließen, der ADFC geht von einer Formsache aus.

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07. Mai 2008 (KM-HK1073#M01)

Bahnhofsumbau Oberursel - Aspekt Radverkehr
Planungen am Bahnhof fahrradfreundlicher und sicherer

"Auch die Radfahrer werden nicht vergessen." tituliert die Taunus Zeitung in ihrer Ausgabe am 7. Mai - was man in Oberursel derzeit in der Tat nicht befürchten muss. Was allerdings genau umgesetzt wird, verdient der genaueren Betrachtung.

Schüler zum Erich-Kästner-Gymnasium werden auf gesicherten Radwegen ihren Weg Richtung Gymnasium und Erich-Kästner-Schule nehmen.", heißt es da. Und "Auf dringendes Anraten des ADFC und von Verkehrsexperten wird der Radweg beidseitig direkt an die Nassauer Straße gelegt, ähnlich wie dies auch in der Hohemarkstraße geplant ist." - eine gute Lösung, denn straßenbegleitende Zweirichtungsradwege sind nicht sicher, sondern gefährlich - das belegen auch Studien. Ohne geschickte Intervention des örtlichen ADFC allerdings wäre es anders gekommen, denn ursprünglich war ein Zweirichtungsradweg im Bahnhofsbereich nördlich des Platzes geplant. "ADFC-Erfolge bei Planungen am Bahnhof Oberursel" wäre aus Radlersicht die angemessene Überschrift.

Ein Zweirichtungsradweg erscheint zwar auf den ersten Blick in Fortsetzung der Nassauer Straße logisch, allerdings schafft das gefährliche Knoten für Rad- und Autofahrer. Insbesondere letztere müssten mit Radverkehr von beiden Seiten rechnen, was allzu häufig zu Lasten des Radfahrers - und das sind hier viele Schüler - nicht funktioniert. Auch Fußgänger wären im Zweifel die Bedrängten, insbesondere bei höherem Radverkehrsaufkommen - was hier der Fall ist.

Zusammenfassend hält der ADFC fest:
  • Die Gleise von DB (Linie S 5) und VGF (Linie U 3) bleiben, wo sie sind.
  • Die Bushaltestellen werden zu einem ZOB zusammengelegt.
  • In der Lenaustraße wird eine Bushaltestelle eingerichtet.
  • Die DB-Gleise werden mit zwei Personenunterführungen gequert. Eine davon ersetzt den Bahnübergang Frankfurter Landstraße, die andere wird den ZOB mit der Lenaustraße verbinden.
  • Die bisherige Personenunterführung im Bahn-Empfangsgebäude wird geschlossen.
  • Das alte Empfangsgebäude wird saniert und anschließend privat (z. B. > Gastronomie) genutzt.
  • Die Nassauer Straße wird bis zur Gablonzer Straße verlängert.
  • Der Bahnübergang Frankfurter Landstraße wird geschlossen.
  • Die Breiten der Unterführungen werden derzeit mit 5 Metern geplant. Der ADFC forderte hier mindestens sechs Meter, weil es sich nicht nur um Fußwege, sondern um Hauptfahrradrouten (Schulwege, Anbindung nach Frankfurt) handelt. Außerdem sind bei neuen Unterführungen sechs Meter üblich (Beispiele in Eschborn und Frankfurt). Es blieb aber leider bei der Breite von 5 Metern.
  • Nach intensiver Lobby-Arbeit des ADFC am Tag des Fahrrads (Miniaturmodell-Präsentation am 12.04.2008), beim Bürgermeister (Gespräch am 18.04.2008) und schriftlicher Eingaben (21.04.2008) wurde bereits an der entscheidenden Stadtverordnetenversammlung (Grundsatzbeschluss am 24.04.2008) die Anlage von Radwegen mit beschlossen.
  • Der ADFC arbeitet weiter daran, die Bike+Ride-Anlage mit den richtigen Komponenten (Bügelparker, Boxen, Schließfächer) am richtigen Ort (Eingänge zu den Haltestellen) auszuarbeiten.
  • Nach den aktuellen Planungen sollen bis zum Hessentag 2011 unter anderem der "Durchstich Bommersheim" und der Neubau der U 3-Station fertig sein.

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