KM-HK1095
20. Juli 2010
(KM-HK1095#M07)
L3006 (Ortseingang - Niederhöchstädter Straße)
Verbesserungen an Engstelle
Ampelgesteuerte
Kreuzung zu den Neubaugebieten
Beim Radweg an der L3006
(Eschborner Straße) ist eine Verbesserung festzustellen. Wie
das Bauamt den ADFC informiert hat, wurden die
Sichtbeziehungen an der lichtsignalgesteuerten Kreuzung zu
den Neubaugebieten verbessert und etwas mehr Platz
geschaffen. Beim genauen Vergleich der Bilder wird man
feststellen, dass sich zwar die Durchfahrbreite zwischen
Ampelmast und Schaltkasten nicht erhöht hat, aber der
angrenzende Bereich statt einer gerundeten Abgrenzung nun
eine gerade Abgrenzung erhalten hat, die etwas mehr Platz
bietet. Mehr wäre zwar wünschenswert, ist aber aufgrund der
Besitzverhältnisse nicht machbar. Damit ist die vom ADFC als
meisten mit Gefahren beurteilte Stelle so weit entschärft,
wie es unter den gegebenen Umständen möglich war.
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Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bilderläuterungen:
Bild 1: Sicht aus Eschborn kommend
Bild 2: Hinter dem Schaltkasten ist jetzt keine
einschränkende Abrundung, sondern mehr befahrbare Fläche
vorhanden. Das Zuwachsen wird dadurch auch verhindert, so
dass sich dauerhaft die Sichtbeziehung verbessert. Die
Durchfahrbreite ist allerdings unverändert und nach wie vor
etwas zu eng ausgefallen.
Bild 3: Sicht aus Steinbach kommen
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KM-HK1095
21. Mai 2009
(KM-HK1095#M06)
L3006 (Ortseingang - Niederhöchstädter Straße)
Bilddokumentation und
ADFC-Kommentar
Der Radweg an der L3006
(Eschborner Straße) ist fertig gestellt. Verwendet wurden
ungefaste Steine, die einen deutlich geringeren
Rollwiderstand haben wie gefaste Steine, aber immer noch
schlechte abschneiden wie Asphalt. Im Verlauf ist die Breite
völlig ausreichend, es gibt aber eine schlecht einsehbare
Engstelle und einen Mitten auf dem Weg stehenden Ampelmast.
Im einzelnen sieht das wie folgt aus:
Radweg im Bereich der
Tankstelle
Hier ist der Radweg ausreichend breit, allerdings ist zu
erwarten, dass die Fläche zum Parken benutzt wird. Es
besteht kein Schutz etwa durch Poller, die im Bereich der
dunkleren Steine zur Fahrbahn hin sinnvoll sein könnten.
Dies bleibt abzuwarten, aber bereits vorher gab es an dieser
Stelle Probleme mit kurz und länger abgestellten Fahrzeugen
und Autoanhängern mit Werbeplanen.
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Bild 1
Bilderläuterungen:
Bild 1: Radweg an der Tankstelle ohne Schutz vor parkenden
Kfz.
Ampelmast auf dem Radweg
Mitten auf dem Radweg wurde ein Ampelmast platziert. Links
und rechts kann man vorbeifahren, beide Seiten sind gleich
breit und reichen für einen Fahrradanhänger inklusive
Schutzraum seitlich aus. Eventuell hätte hier auch der Mast
nah am Fahrbahnrand in dem dunkelgrauen Bereich aufgestellt
werden können, da dieser Mast keinen querenden Fußverkehr
regelt. Dann wäre die volle Breite des Radweges durchgängig
erhalten geblieben, Fußgänger und Radfahrer könnten sich
etwas besser arrangieren. So wird vorausgesetzt, dass sich
jeder Verkehrsteilnehmer vorausschauend für eine Seite
entscheidet, was vermeidbare erhöhte Aufmerksamkeit
erfordert.
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Bild 2
Bilderläuterungen:
Bild 2: Mitten auf dem Radweg steht ein Ampelmast, der auf
beiden Seiten passiert werden kann.
Ampelgesteuerte
Kreuzung zu den Neubaugebieten
Ein Stück Richtung Eschborn wurde für die Baugebiete links
und rechts eine Ampelanlage auf der Eschborner Straße
errichtet. Die Absenkungen sind vom Niveau her vorbildlich.
Auch wenn die Motivation für die hierfür verwendeten
Kantsteine aus Vorschriften der Eignung für Sehbehinderte
und Rollstuhlfahrer herrührt, ist dies auch für den
Radverkehr positiv zu bewerten und sollte für
Radwegabsenkungen grundsätzlich zum Standard werden, wenn
nicht sogar komplett niveaufrei geführt werden kann.
Im Bild 3 ist die lang durchgehaltene Absenkung links des
Ampelmastes an der Nordostseite der Kreuzung erkennbar. Wenn
Fußgänger im Bild 3 rechts vom Mast warten, ist das
unproblematisch - warten sie allerdings weiter links am
Rand, wird der Längsverkehr behindert und kann eventuell
nicht die zu querende Kreuzungsfläche verlassen. Rechts vom
Mast ist der Gehweg nicht breit genug, um notfalls gefahrlos
um den Mast herumfahren zu können (Stichwort: Kurvenradius
für Fahrräder, erst recht mit Anhängern). Der Fußweg müsste
deutlich verbreitert werden.
Auf der Südostseite der Kreuzung wurde der Radweg unnötig
eingeschränkt (Bild 4). Der Ampelmast wird sich nicht
günstiger setzen lassen, der Schaltkasten sowie der rechte
Mast schränken jedoch die verfügbare Wegbreite erheblich
ein. Hier müssen Fußgänger und Radfahrer, ggf. mit Anhängern
bzw. Kinderwagen, in beide Richtungen passieren, zudem
müssen Fußgänger zum Queren der Eschborner Straße hier
warten. Dann wird auch noch die Sicht von Bewuchs
eingeschränkt. Allein aufgrund dieser Stelle muss nach den
Vorschriften der StVO die Benutzungspflicht für den
kompletten Radweg aufgehoben werden. Deshalb sieht der ADFC
hier Nachbesserungsbedarf, der Schaltkasten sollte nach
hinten versetzt und der Weg entsprechend - deutlich -
verbreitert werden, damit Fußgänger zum Queren warten
können, aber gleichzeitig eine zügige und konfliktarme
Benutzung im Verlauf der Eschborner Straße für Radfahrer und
Fußgänger möglich ist.
Bild 5 zeigt schließlich die Querung der Eschborner Straße
vom Westen kommend. Hier stellen sich Radfahrer mit den
Kfz-Verkehr auf. Hilfreich könnte hier eine eigene
Aufstellfläche für Radfahrer vor der Kfz-Haltelinie sein,
die über einen seitlichen Streifen erreichbar ist, damit das
Erreichen des gegenüber liegenden Radwegs gegenüber rechts
abbiegenden und geradeaus fahrenden Kfz sicher möglich ist.
Nach einem Vorschlag des ADFC soll hier die Rundroute um
Steinbach die Eschborner Straße queren, daher wäre eine
solche Aufstellfläche - übrigens auch für die andere Seite -
sehr sinnvoll.
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Bild 3
Bild 4
Bild 5
Bilderläuterungen:
Bild 3: An der Nordostecke ist links des Ampelmastes mit
Blockaden von wartenden Fußgängern zu rechnen, zum Umfahren
ist rechts des Mastes der Platz zu gering.
Bild 4: Der ansonsten breite Radweg wird durch Ampelmast,
Schaltkasten und Mast ganz erheblich unter der Mindestbreite
eingeschränkt, Bewuchs behindert zusätzlich die Sicht.
Bild 5: Für die Querung sind keine vorgezogenen
Aufstellflächen für Radfahrer vorhanden.
Wegverlauf Richtung Eschborn
Im weiteren Wegverlauf wurde ebenfalls gepflastert. Ohne
weitere Bebauung (im Bild 6 links) kann auch hier auf
Sperren wie Poller zum Vermeiden des Zuparkens verzichtet
werden. Werden jedoch die Grundsücke bebaut, sind parkende
Kfz auf dem Fuß-/Radweg zu erwarten, die durch geeignete
Maßnahmen abgehalten werden müssten.
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Bild 6
Bilderläuterungen:
Bild 6: Radweg Richtung Eschborn - ungefastes Pflaster,
ausreichende Breite.
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