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Bad Homburg: Radweg Urseler Straße (ortseinwärts) |

Letzte Meldung vom 15. Juni 2008:
Informationen zum Vorgang:
Situation/Ausgangslage:
Der Radweg an der Urseler Straße (geprüft wurde in diesem
Schritt nur ortseinwärts) ist durchgehend ein
Bordsteinradweg mit unzulässigen Engstellen, unzulässiger
StVO-Beschilderung und einem unklaren Ende am Hessenring.
ADFC-Position: Die "Radverkehrsanlage" muss komplett
saniert werden. Im ersten Schritt muss angesichts der
Zustände eine umgehende Aufhebung der Benutzungspflicht
stehen. Der ADFC empfiehlt angesichts des Hauptcharakters
als Durchgangsstraße auch für den Radverkehr eine Lösung als
Radstreifen auf der Fahrbahn als angemessene, kostengünstige
und rasch zu realisierende Maßnahme.
Begründung: Eine Benutzungspflicht darf bei Einbauten
(hier vor allem zahlreiche Ampelmasten), die die
Mindestbreite von 2,50 Meter innerorts unterschreiten, gar
nicht angeordnet werden. Absonderlicher Weise ist der
Bürgersteig auch noch als getrennter Fuß-/Radweg
gekennzeichnet - angesichts des an vielen Stellen
verfügbaren Platzes und der Markierungen bei
Straßenquerungen nicht nachvollziehbar. Die
Benutzungspflicht gehört umgehend aufgehoben. Die vielen
Einzelpunkte mag man gar nicht aufzählen, deshalb sind nur
einige Bilder als Eindruck beigefügt. Hat man vom Verlauf
des Radweges nicht genug, übertrifft das Ende alle
schlechten Erfahrungen nochmals: Ungenügend abgesenkt, zu
schmale Bürgersteige und/oder Radverkehrsflächen, am
Hessenring mehrere Wartevorgänge und eine zu kurze
Mittelinsel.
Meldungen bisher:
Querverweise:

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Liste der Einzelmeldungen |
15. Juni 2008
(KM-HK1099#M01)
Aufnahme in ADFC-Maßnahmenkatalog
(Nummer: M-0282)
ADFC-Aktion:
Der ADFC nimmt die Maßnahme in den ADFC-Maßnahmenkatalog
auf und wird sie der Stadtverwaltung wunschgemäß zum
nächsten vierteljährigen Gespräch (Termin steht noch nicht
fest) übergeben. Außerdem wird sie gelegentlich - z.B. im Rahmen von
Feierabendtouren - der Öffentlichkeit gezeigt und der
Frankfurter Rundschau im Rahmen der Aktion
Die größten Radler-Fallen in Bad Homburg (siehe Artikel
Frankfurter Rundschau vom Juni 2008) gemeldet.
Vorschau - für größeres Bild (je ca. 100 KB) bitte
anklicken

Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bild 4

Bild 5
Bild 6
Bilderläuterungen:
Bild 1: Hier fehlt eine Haltemarkierung für ausfahrende Kfz.
Als Radfahrer kommt man mit Tempo auf dem Radstreifen an und
wird von ausfahrwilligen Autofahrern, die aber wegen des
Ampelstaus warten müssen, komplett ausgebremst, weil auf der
Radspur gewartet wird.
Bild 2: Der Fuß-/Radweg ist getrennt, Radfahrer müssen
zwischen Ampel und Fahrbahn das unter einem Meter breite
Reststück befahren. Mit Fahrradanhänger folgt den
Vorstellungen der Stadt kein vernünftig denkender Mensch.
Aber auch die verbleibende Restfläche ist weit unter dem
Mindestmaß von 2,50 Meter.
Bild 3: Eine typische Markierung beim Queren zeigt dieses
Bild. Auf getrenntem Weg kommt man an, plötzlich geht es auf
der Straße übergangslos als gemeinsamer Übergang weiter. Auf
der anderen Seite wird der Radverkehr wieder getrennt und
soll links vom Mast fahren.
Bild 4: Pfosten und Gitter engen den Platz weiter ein,
ausschließlich zu Lasten des schmalen separaten
Radweganteils auf dem Bürgersteig. Mit Mindestbreiten und
Straßenverkehrsordnung hat das nichts mehr zu tun. Fußgänger
rechnen damit, dass Radfahrer die Markierung einhalten - das
ist oft schlicht unmöglich und führt zu Konflikten -
provoziert durch einen schlechten Radweg.
Bild 5: Vorsichtshalber endet der Radweg schon mal, bevor
man überhaupt auf die Fahrbahn wechseln kann oder an der
Ampel ist, die benutzt werden soll. Kein Wunder, bei der
schlechten Lösung...
Bild 6: Die auf dem Radweg mangels zu frühem Ende eigentlich
gar nicht zu erreichende Ampelquerung hat dann auch noch
eine zu schmale Mittelinsel. Mit einem Fahrrad mag man da
rechts stehen können, mit einem Kind im Anhänger wird einem
ganz schön mulmig - das steht nämlich mitten auf der
Fahrspur. Sicherheit ist etwas anderes. Bei einem
Radstreifen auf der Straße gäbe es diese Probleme überhaupt
nicht.
Hinweis: Das gezeigte Rad hat die Breite eines
Standard-Fahrradanhängers oder eines bepackten Fahrrads und
zeigt deshalb sehr eingängig, dass der Weg tatsächlich erheblich zu
schmal ist. |
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