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letzte Änderung: SP 19.09.2008

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Bad Homburg: Radweg Urseler Straße (ortseinwärts)

Letzte Meldung vom 15. Juni 2008:

Informationen zum Vorgang:

Situation/Ausgangslage: Der Radweg an der Urseler Straße (geprüft wurde in diesem Schritt nur ortseinwärts) ist durchgehend ein Bordsteinradweg mit unzulässigen Engstellen, unzulässiger StVO-Beschilderung und einem unklaren Ende am Hessenring.

ADFC-Position: Die "Radverkehrsanlage" muss komplett saniert werden. Im ersten Schritt muss angesichts der Zustände eine umgehende Aufhebung der Benutzungspflicht stehen. Der ADFC empfiehlt angesichts des Hauptcharakters als Durchgangsstraße auch für den Radverkehr eine Lösung als Radstreifen auf der Fahrbahn als angemessene, kostengünstige und rasch zu realisierende Maßnahme.

Begründung: Eine Benutzungspflicht darf bei Einbauten (hier vor allem zahlreiche Ampelmasten), die die Mindestbreite von 2,50 Meter innerorts unterschreiten, gar nicht angeordnet werden. Absonderlicher Weise ist der Bürgersteig auch noch als getrennter Fuß-/Radweg gekennzeichnet - angesichts des an vielen Stellen verfügbaren Platzes und der Markierungen bei Straßenquerungen nicht nachvollziehbar. Die Benutzungspflicht gehört umgehend aufgehoben. Die vielen Einzelpunkte mag man gar nicht aufzählen, deshalb sind nur einige Bilder als Eindruck beigefügt. Hat man vom Verlauf des Radweges nicht genug, übertrifft das Ende alle schlechten Erfahrungen nochmals: Ungenügend abgesenkt, zu schmale Bürgersteige und/oder Radverkehrsflächen, am Hessenring mehrere Wartevorgänge und eine zu kurze Mittelinsel.

Meldungen bisher:

Querverweise:


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Liste der Einzelmeldungen


15. Juni 2008 (KM-HK1099#M01)
Aufnahme in ADFC-Maßnahmenkatalog (Nummer: M-0282)

ADFC-Aktion: Der ADFC nimmt die Maßnahme in den ADFC-Maßnahmenkatalog auf und wird sie der Stadtverwaltung wunschgemäß zum nächsten vierteljährigen Gespräch (Termin steht noch nicht fest) übergeben. Außerdem wird sie gelegentlich - z.B. im Rahmen von Feierabendtouren - der Öffentlichkeit gezeigt und der Frankfurter Rundschau im Rahmen der Aktion Die größten Radler-Fallen in Bad Homburg (siehe Artikel Frankfurter Rundschau vom Juni 2008) gemeldet.

Vorschau - für größeres Bild (je ca. 100 KB) bitte anklicken
     
Bild 1                           Bild 2                           Bild 3                          Bild 4

  
Bild 5                           Bild 6

Bilderläuterungen:
Bild 1: Hier fehlt eine Haltemarkierung für ausfahrende Kfz. Als Radfahrer kommt man mit Tempo auf dem Radstreifen an und wird von ausfahrwilligen Autofahrern, die aber wegen des Ampelstaus warten müssen, komplett ausgebremst, weil auf der Radspur gewartet wird.
Bild 2: Der Fuß-/Radweg ist getrennt, Radfahrer müssen zwischen Ampel und Fahrbahn das unter einem Meter breite Reststück befahren. Mit Fahrradanhänger folgt den Vorstellungen der Stadt kein vernünftig denkender Mensch. Aber auch die verbleibende Restfläche ist weit unter dem Mindestmaß von 2,50 Meter.
Bild 3: Eine typische Markierung beim Queren zeigt dieses Bild. Auf getrenntem Weg kommt man an, plötzlich geht es auf der Straße übergangslos als gemeinsamer Übergang weiter. Auf der anderen Seite wird der Radverkehr wieder getrennt und soll links vom Mast fahren.
Bild 4: Pfosten und Gitter engen den Platz weiter ein, ausschließlich zu Lasten des schmalen separaten Radweganteils auf dem Bürgersteig. Mit Mindestbreiten und Straßenverkehrsordnung hat das nichts mehr zu tun. Fußgänger rechnen damit, dass Radfahrer die Markierung einhalten - das ist oft schlicht unmöglich und führt zu Konflikten - provoziert durch einen schlechten Radweg.
Bild 5: Vorsichtshalber endet der Radweg schon mal, bevor man überhaupt auf die Fahrbahn wechseln kann oder an der Ampel ist, die benutzt werden soll. Kein Wunder, bei der schlechten Lösung...
Bild 6: Die auf dem Radweg mangels zu frühem Ende eigentlich gar nicht zu erreichende Ampelquerung hat dann auch noch eine zu schmale Mittelinsel. Mit einem Fahrrad mag man da rechts stehen können, mit einem Kind im Anhänger wird einem ganz schön mulmig - das steht nämlich mitten auf der Fahrspur. Sicherheit ist etwas anderes. Bei einem Radstreifen auf der Straße gäbe es diese Probleme überhaupt nicht.

Hinweis: Das gezeigte Rad hat die Breite eines Standard-Fahrradanhängers oder eines bepackten Fahrrads und zeigt deshalb sehr eingängig, dass der Weg tatsächlich erheblich zu schmal ist.

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