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Oberursel: Radverkehrskonzept |

Letzte Meldung vom 23. Dezember 2009:
Informationen zum Vorgang:
Situation/Ausgangslage:
Die Stadt Oberursel
möchte - auch angesichts der anstehenden Planungen im
Hochtaunuskreis - ihr Radverkehrskonzept aus dem Jahr 2002
mit einer breiten Beteiligung überarbeiten.
Meldungen bisher:
- Berichte in
der Tagespresse zum beschlossenen Radverkehrskonzept, 23.12.09
- 100.000 Euro
für Radverkehrskonzept, 7.12.09
- Zustimmung
für Radverkehrskonzept im Bauausschuss, 27.11.09
- Grüne wollen
Details zum Radverkehrskonzept sehen, 30.6.09
- Details zum
Radverkehrskonzept, 14.5.09
-
Zwischenbilanz in der Frankfurter Rundschau, 17.4.09
-
Radverkehrskonzept im Februar 2009 nicht auf der
Tagesordnung, 2.1.09
- CDU Oberursel
hält Konzept für überarbeitungswürdig, 13.12.08
- Vorstellung im Bau- und
Verkehrsausschuss, 3.11.09
- 4. und letzte Sitzung der AG
Radverkehrskonzept, 5.10.09
- Planungsstand
im Bau- und Umweltausschuss vorgestellt, 4.6.08
-
Routenkonzeption des Planungsbüros besprochen, 8.4.08
-
Auftaktsitzung, 13.2.08

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Letzte Meldung |
23. Dezember 2009
(KM-HK1120#M13)
Oberursel:
Radverkehrskonzept
Berichte in der Tagespresse zum beschlossenen
RadverkehrskonzeptDie Tagespresse berichtet in zwei Artikeln
über die Zustimmung im Bauausschuss mit zahlreichen Details.
Wesentliche Inhalte im
Usinger Anzeiger:
- Konzept sei so etwas
sein wie ein Handlungsrahmen für "eine kontinuierliche
Verbesserung des städtischen Radverkehrs bis zum Jahr
2020"
- dazu zählen die
Wegweiser der Radrouten
- "Die Situation für
Fahrradfahrer in unserer Stadt ist auf jeden Fall
verbesserungsfähig", meint Bürgermeister Hans-Georg Brum,
"Ich finde es wichtig, dass wir die Bürger durch ein
entsprechendes Angebot an sicheren Wegeverbindungen dazu
motivieren, aufs Rad umzusteigen."
- Konzept aus 1985: Die
darin empfohlenen Maßnahmen wurden jedoch nur an wenigen
Stellen umgesetzt. Ein geschlossenes und durchgängig gut
befahrbares Netz für den Radverkehr existiert in
Oberursel noch immer nicht.
- neues Konzept: Komfort
für Radfahrer soll erhöht werden, ein geschlossenes
Radwegenetz angelegt werden
Wesentliche Inhalte in der
Frankfurter Rundschau:
- offizielle Freigabe von
Wirtschafts- und Forstwegen für den Radverkehr, wurden
geklärt
- Das Schild "Radfahrer
frei" wird auf Wunsch der Landwirte an den befestigten
Feldwegen fehlen
- Traktoren sollen weiter
Vorrang haben, die Radler aber nicht verdrängen
- Fahrradfahrer werden die
Wege auf eigene Gefahr befahren können
- Heikle Fragen gibt es
weiterhin, sie sollen im Einzelfall geklärt werden,
genannt werden die Öffnung der Fußgängerzone im Bereich
Epinayplatz oder die Verbindung zwischen Kumeliusstraße
und Rathausplatz
- Verkehrsplaner und die
Ordnungsbehörde tun sich schwer mit der Freigabe von
Einbahnstraßen, obwohl sich keine Unfallschwerpunkte bei
bestehenden Öffnungen ergeben haben
- Für die unter dem Punkt
Kosten genannte überschaubare Summe von 170.000 Euro im
Konzept sollen Radfahrstreifen und Schutzstreifen
markiert werden
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Liste der Einzelmeldungen |
7. November 2009
(KM-HK1120#M12)
Oberursel:
Radverkehrskonzept
100.000 Euro für RadverkehrskonzeptDie Tagespresse berichtet in zwei Artikeln
über die Zustimmung im Bauausschuss mit zahlreichen Details.
Wesentliche Inhalte:
- 100.000 Euro können in
den Ausbau des Radwegenetzes investiert werden
- keine weiteren Details
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27. November 2009
(KM-HK1120#M11)
Oberursel:
Radverkehrskonzept
Zustimmung für Radverkehrskonzept im BauausschussDie Tagespresse berichtet in zwei Artikeln
über die Zustimmung im Bauausschuss mit zahlreichen Details.
Wesentliche Inhalte:
- Verbesserungen wird es
stückweise bis 2020 geben
- die Bereitstellung von
Finanzmitteln ist damit nicht geklärt
- in naher Zukunft werde
es nur stellenweise Verbesserungen geben
- Bürgermeister Brum: "Ein
geschlossenes und durchgängig gut befahrbares Netz für
den Radverkehr existiert in Oberursel noch nicht"
- für die Feldwege gibt es
jetzt eine Einigung mit den Landwirten:
Formulierung FR:
Das Schild "Radfahrer frei" fehlt auf Wunsch der Bauern
in Zukunft an den befestigten Feldwegen" / "Autos und
Motorräder haben Fahrverbot, die Traktoren Vorrang"
Formulierung TZ:
Die Wegebeschilderung in der Feldgemarkung nach dem
sogenannten «Usinger Modell» solle künftig den
Radverkehr zulassen, zugleich aber auch verdeutlichen,
dass die Benutzung der Wege auf eigene Gefahr geschieht
Anmerkung des ADFC:
Das
Usinger Modell ist nebenstehend im Bild gezeigt und
enthält zunächst ein Verbot für Kraftfahrzeuge und
Motorräder (auch Mofas!) nach StVO, hebt mit dem 1.
Zusatzschild gemäß StVO diese Beschränkung für
Landwirtschaftlichen Verkehr wieder auf und weist mit
dem letzten Schild außerhalb der StVO-Standards darauf
hin, dass es sich um einen Wirtschaftsweg handelt, was
u.a. bedeutet, dass der Zweckbindungsverkehr Vorrang hat
und mit typischen Gefahren gerechnet werden muss.
Radfahren wird damit also nicht verboten, aber der
Zweckbindung hinsichtlich des Ranges nachgestellt und
die Verkehrssicherungspflicht im vergleich zu einem
StVO-Radweg deutlich eingeschränkt.
- "Die Landwirte müssen
aber nach dem Pflügen die Wege säubern" wird die
Stadtverwaltung zitiert (siehe ADFC-Kommentar)
- grundsätzlich sollen die
Radler die Fahrbahn mit den Autos teilen - nicht mit den
Fußgängern
- In der Stadt werden
künftig kaum noch separate Radwege gebaut. "Heute
separiert man nicht mehr, weil den Radlern so eine
Sicherheit vorgegaukelt wird, die es gar nicht gibt.",
sagt Bürgermeister Brum. Besser sei es, den Zweirädern
Raum auf den Straßen zu geben.
- wo für alle Tempo 30
gilt, wird es laut Konzept keine Markierungen für Radler
geben, Prüfung u.a. in der Altkönigstraße zwischen
Borkenberg und Schillerstraße
- Schutzstreifen für
Radler u.a. in der Dornbachstraße, Im heidegraben,
Lahnstraße
- den Geroldspfad parallel
zur Altkönigstraße will die Stadt im kommenden Jahrzehnt
für Fußgänger und Radfahrer ausbauen
- Öffnung mancher
Einbahnstraßen in Gegenrichtung für Radfahrer, z.B.
Saalburgstraße zwischen Haupt- und der Schmiedstraße
- Busspuren dürfen künftig
mit Rädern befahren werden, ebenso die Fußgängerzone
zwischen Holzweg und Henchenstraße
- es soll Querungen über
die Frankfurter Landstraße und Kurmainzer Straße geben
- Beleuchtung des Weges
zwischen Gattenhöfer Weg und Stierstadter Straße
ADFC-Kommentar:
Das Konzept ist begrüßenswert, muss aber noch vom Parlament
bestätigt und mit Finanzmittel ausgestattet werden. Sonst
endet es wie das letzte Konzept: als zahnloser Papiertiger.
Insbesondere die Einigung mit den Landwirten ist
begrüßenswert, handelt es sich doch um eine Lösung, die
bereits von vielen Jahren als zu praktizierende Variante
seitens des Hochtaunuskreises in Abstimmung mit der
Landwirtschaft kommuniziert wurde und endlich auch in
Oberursel angekommen ist.
Die Äußerung der Stadt, dass Wirtschaftwege nun von
Landwirten geräumt werden müssen, ist sicher nicht als
rechtlich einklagbar im wörtlichen Sinne zu nehmen, sondern
die Formulierung drückt den nachdrücklichen Wunsch aus, dass
dies so sein möge. Sicher kommen die Landwirte dem Wunsch
auch gerne nach. Das dürfte nicht ganz unabhängig davon zu
sehen sein, wie Landwirte und Radfahrer auf den Wegen
miteinander umgehen - nämlich rücksichts- und respektvoll
unter Berücksichtigung des Vorrangs des
Zweckbindungsverkehrs, also der Landwirtschaft (was auch ein
radfahrender Besitzer eines angrenzenden
Obstbaumgrundstückes - ZWECKbindung eben - sein könnte).
Insofern könnte die Überschrift in der Taunus Zeitung "Weg
frei für Radfahrer" für sich allein stehend auch
kontraproduktiv wirken, was sicher nicht beabsichtigt ist. [Stefan
Pohl]
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30. Juni 2009
(KM-HK1120#M10)
Oberursel:
Radverkehrskonzept
Grüne wollen Details zum Radverkehrskonzept
sehen
Die Tagespresse berichtet in zwei Artikeln von der Forderung
der Grünen, endlich konkretere Details des Konzeptes zu
sehen zu bekommen.
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14. Mai 2009
(KM-HK1120#M09)
Oberursel:
Radverkehrskonzept
Radverkehrskonzept im Februar nicht auf der Tagesordnung
Die Frankfurter Rundschau berichtet in zwei Artikeln erstmals
ausführlicher über Details aus dem unter Verschluss
gehaltenen Radverkehrskonzept.
Der ADFC äußert sich zunächst
nicht weiter zu konkreten Inhalten aus dem derzeit noch
intern gehaltenen Konzept, zitiert an dieser Stelle aber
einige Extrakte aus den o.g. Artikeln:
Von politischer Seite als
"heikel" betrachtete Themenbereiche:
- offizielle Freigabe von
Wirtschafts- und Forstwegen für den Radverkehr
- Freigabe von
Teilbereichen der Fußgängerzone (Querungen)
- Freigabe von anderen
Fußgängerbereichen
- Öffnung von weiteren
Einbahnstraßen
Wesentliche Grundsätze
aus dem Konzept:
- Attraktivität für Radler
durch ein geschlossenes Netz zu steigern
- Sicherheit auch an
gefährlichen Knotenpunkten erhöhen
- besseres Marketing für
das Radfahren
- Erreichen von
Bildungseinrichtungen, Arbeitsplätzen, Bahnhöfen,
Stadtteilzentren und Ausflugszielen über das
Radverkehrsnetz ermöglichen
- Mischverkehr bei
Tempo-30-Zonen
- Mischverkehr oder
Schutzstreifen bei Tempo-50-Bereichen je nach
Verkehrsaufkommen
- Radfahrstreifen oder
Radwege bei hohem Verkehrsaufkommen
Konkrete
Maßnahmen(-vorschläge)
- Verbesserung von
Fahrradabstellanlagen
- Fahrradwegweisung
- Radfahrstreifen bzw.
Radwege u.a. in folgenden Straßen(-teilen)
- Hohemarkstraße
- Füllerstraße
- Oberhöchstedter Straße
- Homburger Landstraße
- Frankfurter Landstraße
- Zimmersmühlenweg
- Kurmainzer Straße
- Schutzstreifen
- Heidegraben
- Dornbachstraße
- Königsteiner Straße
- Oberurseler Straße
- Freiligrathstraße
- An den Drei Hasen
- Fußgängerwege, u.a.
- Epinayplatz (Querung)
- Kumeliusstraße - Rathausplatz
- Fußweg zwischen Erich-Kästner-Straße und
Hochtaunusschule
an der Bleibiskopfstraße
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17. April 2009
(KM-HK1120#M08)
Oberursel:
Radverkehrskonzept
Zwischenbilanz in der Frankfurter Rundschau
"Dem Zweirad wird heute zum Tag des Fahrrads nicht in der
gesamten Stadt gehuldigt, nur auf dem begrenzten Terrain des
Epinay-Platzes. Dort ist das Radfahren sonst nicht erlaubt,
nicht einmal die Querung zum Holzweg, wie der Bus sie nimmt
oder Richtung Rathausplatz." So beginnt der Artikel der
Frankfurter Rundschau anlässlich des Tag des Fahrrads zum
Thema Radverkehrskonzept Oberursel. Nach dem Bericht wird
der 1. Stadtrat Rosentreter zitiert:
Weil aber "1000 interne Fragen", so Rosentreter, zu "heiklen
Themen" zu klären seien, ist das Verfahren mal wieder
gestoppt. - so die Frankfurter Rundschau.
Auch der ADFC kommt zu Wort: "Die ADFC-Bilanz zehn Jahre
später fiel dürftig aus: Kaum etwas sei umgesetzt worden,
die kritischen Stellen seien weiter kritisch, an den
Verbindungen habe sich nichts geändert, durchgängige
Radwege, etwa von Norden nach Süden, fehlten noch immer."
ADFC-Kommentar:
Entgegen der Ankündigung in der Frankfurter Rundschau gab es
seitens der Stadt kurzfristig die offenbar auch politisch
motivierte Vorgabe, dass nicht über das Konzept diskutiert
werden darf. Daran hat sich der ADFC dann auch entgegen
seiner Vorbereitung für den Tag des Fahrrads gehalten, ist
darüber aber alles andere als glücklich. Denn wo soll das
Konzept in der Öffentlichkeit denn diskutiert werden, wenn
nicht zu einer solchen Gelegenheit mit einer so leicht
erreichbaren Zielgruppe? Nächstes Jahr? Gehen so wieder 10
Jahre ins Land, bis das Konzept - wie das letzte auch -
veraltet ist? Am ADFC-Stand kam auch die Frage auf, ob man
etwa nur die Öffentlichkeit vor der Bürgermeisterwahl im
Juni 2009 scheut. Es könnte aber auch sein, dass man
tatsächlich erst ernsthaft konstruktiv Alternativvorschläge
für als kritisch angesehene Punkte ausarbeiten will. Dies
bleibt abzuwarten. Der Druck wird jedenfalls damit erhöht,
ein tragfähiges, in der Öffentlichkeit akzeptiertes
Gesamtkonzept vorzulegen - auch wenn die richtig guten
Gelegenheiten für die öffentliche Diskussion nicht genutzt
werden. Wenigstens wird sich so klar zeigen, wie bürgernah
die Politik agieren kann, wenn sie auf derlei Gelegenheiten
verzichtet. Der ADFC muss jedenfalls, wenn das an sich gute
Gesamtkonzept an Problemstellen alternativlos zur
Fragmentlösung degradiert wird, zum gegebenen Zeitpunkt Ross
und Reiter nennen - das ist der seinem Vertretungsanspruch
als Radfahrerlobby schuldig. [Stefan
Pohl, ADFC-Projektleiter Radroutennetz Hochtaunus]
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02. Januar 2009
(KM-HK1120#M07)
Oberursel:
Radverkehrskonzept
Radverkehrskonzept im Februar nicht auf der Tagesordnung
Leider ist das Radverkehrskonzept noch nicht auf der
Tagesordnung der Februar-Sitzung der Oberurseler
Stadtverordneten. Damit kann davon ausgegangen werden, dass
eine Behandlung frühestens im März erfolgen wird. Wenn bis
zum Hessentag bereits Mängel beseitigt werden sollen, muss
irgendwann kräftig in die Pedale gegeben werden. Der ADFC
wird den Fortgang weiter aufmerksam verfolgen, sich
einbringen und öffentlich kommentieren.
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13. Dezember 2008
(KM-HK1120#M06)
Oberursel:
Radverkehrskonzept
CDU hält Konzept für überarbeitungswürdig
In einem Artikel mit dem Schwerpunkt zum Haushalt 2009 wird
von der CDU das Radwege-Konzept vor allem hinsichtlich der
Nutzung landwirtschaftlicher Wege für überarbeitungswürdig
gehalten.
ADFC-Kommentar: Anlass
dürften vor allem Äußerungen von Bommersheimer Landwirten
sein, die Probleme damit haben, dass eine Hauptroute (also
gar kein "Radweg" nach Straßenverkehrsordnung!) auf "ihren"
landwirtschaftlichen Wegen verläuft. Die CDU im
Hochtaunuskreis ist da schon weiter: Das 650 Kilometer
umfassende Radroutennetz des Hochtaunuskreises fußt gerade
darauf, dass land- und forstwirtschaftliche Wege mit genutzt
werden können und so ein gutes Netz bei geringem
Investitionsbedarf entsteht. Dabei ist klar: Land- und
Forstwirtschaft haben auf solchen Wegen Vorrang. Maßgabe ist
dabei der partnerschaftliche Umgang miteinander - darüber
muss man reden, dafür muss man auch etwas tun. Der ADFC ist
dafür bereit. Sind die Mittel begrenzt, muss man sich eben
etwas einfallen lassen. Statt massiv in den Bau von Radwegen
einzusteigen, von denen keiner sagen könnte, wie das
finanziert werden soll, ist die Nutzung landwirtschaftlicher
Wege, die vorhanden sind und der Allgemeinheit ja schon
gehören, ein zentrales Element, um bei der
Radverkehrsförderung weiter zu kommen. Wer solche für die
Steuerzahler günstige Möglichkeiten nicht nutzt, muss auch
sagen, mit welchem Geld er welche Alternativen bieten will.
Das wird spannend. [Stefan
Pohl, ADFC-Projektleiter Radroutennetz Hochtaunus]
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03. November 2008
(KM-HK1120#M05)
Oberursel:
Radverkehrskonzept
Vorstellung im Bau- und Verkehrsausschuss
Das Planungsbüro StetePlanung (www.steteplanung.de)
hat das Konzept im Bau- und Verkehrsausschuss vorgestellt.
In einem Zeitungsartikel der Taunuszeitung werden einige
zentrale Anforderung des ADFC an eine funktionierende
Radverkehrsinfrastruktur aufgeführt, etwa die Freigabe des
Epinayplatzes, der Querung der Hochtaunusschule, bessere
Fahrradabstellanlagen, Querung der Drei-Hasen-Brücke, die
Situation an der Frankfurter Landstraße, Ausweitung von
Tempo 30 und weitere Maßnahmen.
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05. Oktober 2008
(KM-HK1120#M04)
Oberursel:
Radverkehrskonzept
4. und letzte Sitzung der AG Radverkehrskonzept
In der 4. und letzten Sitzung der AG Radverkehrskonzept, die
die Erstellung des Konzeptes durch das Büro StetePlanung (www.steteplanung.de)
im Auftrag der Stadt Oberursel begleitet, waren
Stellplatzkonzepte und Fahrradwegweisung Themenschwerpunkte.
Während beim Stellplatzkonzept neben den Ansprüchen an
Abstellanlagen auch sehr konkrete Empfehlungen für Standorte
gegeben wurden, wurde bei der Wegweisung die grundsätzlichen
Vorgaben festgelegt. Die Planung der gesamten Wegweisung war
nicht Bestandteil des Auftrags. Der ADFC hatte bereits
vorher angeboten, die Oberurseler Wegweisung im Rahmen der
Gesamtwegweisung im Hochtaunuskreis mit zu machen.
Damit wird nun das endgültige Konzept ausgearbeitet, von
dessen Fertigstellung noch in diesem Herbst der ADFC
ausgeht. An dieser Stelle wird weiter berichtet.
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04. Juni 2008
(KM-HK1120#M03)
Oberursel:
Radverkehrskonzept
Planungsstand im Bau- und Umweltausschuss vorgestellt
In der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der
Stadtverordnetenversammlung (BUA) am 4. Juni 2008 der
Planungsstand des Radverkehrskonzeptes durch das beauftragte
Planungsbüro "StetePlanung" vorgestellt: Routenwünsche,
wichtige Ziele, Standorte für Abstellanlagen. Auch das Thema
"Image des Radverkehrs" wurde betont. Die nächste Sitzung
der Arbeitsgruppe findet am 22. Juli 2008 statt.
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08. April 2008
(KM-HK1120#M02)
Oberursel:
Radverkehrskonzept
Routenkonzeption des Planungsbüros besprochen
In der zweiten Sitzung der AG Radverkehr wurde die
Routenkonzeption durch das Planungsbüro Stete Planung (www.steteplanung.de)
vorgestellt. Mit von der Partie war diesmal auch
Bürgermeister Brum, selbst aktiver Radfahrer, der auch
eigene konstruktive Vorschläge einbrachte. Über manches
Teilstück gab es Diskussionen, insbesondere wenn es um
sinnvolle Lückenschlüsse auf stärker befahrenen Straßen
ging. Einige Punkte werden politisch schwierig umzusetzen
sein, weil für eine fahrradfreundlichere Gestaltung
Parkplätze im öffentlichen Raum weichen müssten - nach wie
vor auch in Oberursel heilige Kühe. Trotzdem sind einige
Stücke unabdingbar für ein attraktives Netz, da die Umwege
zu groß bzw. zu kompliziert geführt wären und eher
Freizeitcharakter haben. Da das Netz beiden nutzen soll,
wurden viele Alternativstrecken beibehalten und direkte
Routen aufgenommen. In der nächsten Sitzung wird das so
entstandene Gesamtroutennetz nochmals vorgestellt.
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13. Februar 2008
(KM-HK1120#M01)
Oberursel:
Radverkehrskonzept
Auftaktsitzung
In der Auftaktsitzung der AG Radverkehr, die parallel bzw.
begleitend zur Erstellung des Radverkehrskonzeptes insgesamt
4 Mal zusammenkommen wird, fand die erste Sitzung in den
Räumen der Stadt Oberursel statt. Wie das Thema angesiedelt
ist, merkt man schon bei der Wahl des Sitzungsraumes: Es
durfte in den Sitzungsräumen des Bürgermeisters getagt
werden.
Das Konzept erstellt das Planungsbüro Stete Planung (www.steteplanung.de),
die bereits 2002 den Verkehrsentwicklungsplan Oberursel
erstellt haben und z.B. für das Radverkehrskonzept Offenbach
ebenfalls den - nach ADFC-Meinung erfolgreichen - Auftrag
erhielten.
Beteiligt waren neben verschiedenen Fachbereichen der Stadt
Oberursel (Stadtentwicklung, Verkehrsplanung,
Verkehrsbehörde, Finanzen, Regionalpark-Zuständige) die
Polizei, ein Vertreter der Jugend, ein verkehrskundiger
Bürger, der ADFC Oberursel und der ADFC Hochtaunus.
Vorgestellt wurde seitens des Planungsbüros nach einer
allgemeinen Einführung die erste Planungsstufe, eine erste
Analyse der Ist-Situation. Hierzu wurden von den Anwesenden
Ideen und Anregungen gesammelt. Bereits anderweitig
gesammelte Punkte (z.B. seitens des Jugendvertreters) werden
zusätzlich nachgeliefert. Dies alles soll in die nächste
Stufe einfließen, die einen konkreten Vorschlag für Netz und
Maßnahmen vorsieht und wieder im Arbeitskreis vorgestellt
und diskutiert wird. Danach werden die Planungen auf
Kreisebene zur Beschilderung des Radroutennetzes einfließen.
Bewusst wurde dieser Weg gewählt, um einen weiteren
unabhängigen Blick auf die Gesamtsituation zu erhalten. Über
die nächste Sitzung Anfang April wird an dieser Stelle
wieder berichtet werden.
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