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letzte Änderung: SP 03.12.2011

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Hochtaunuskreis: Mountainbiking

Letzte Nachricht vom 3. Dezember 2011:

Informationen zum Vorgang:

Situation/Ausgangslage: Mountainbiking ist ein Thema. Andere Regionen machen es vor und bieten MTB-Routen, treten als MTB-Park oder MTB-Arena auf. Im Hochtaunuskreis möchte man diesen Weg nicht gehen, sondern setzt auf andere Maßnahmen. An dieser Stelle informieren wir zum Thema Mountainbiking im Hochtaunuskreis.

Wichtige Hinweise: Der Hochtaunus ist ein Gebiet mit hohem "Freizeitdruck", d.h. viele verschiedene Nutzer müssen sich Einrichtungen teilen und dabei den Schutz der Natur beachten, denn sie soll ja auch zukünftig erhalten bleiben. Dabei muss die Nutzung durch den Menschen nicht im Vordergrund stehen, um einen hohen Freizeitwert für den Menschen zu erzielen. Üben Sie deshalb unbedingt Rücksicht gegenüber Mensch und Natur, lassen Sie im Zweifel Ihren gesunden Menschenverstand walten - und stecken Sie auch mal zurück. Beachten Sie Nutzungshinweise der zuständigen Stellen, insbesondere vom Naturpark Hochtaunus (www.naturpark-hochtaunus.de), der Hochtaunuskreis-Verwaltung (www.hochtaunuskreis.de) und des Forstes (www.hessen-forst.de, derzeit keine speziellen MTB-Informationen bekannt).

Nachrichten bisher:

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Letzte Nachricht


3. Dezember 2011 (KM-HK1129#M16)

Hochtaunuskreis: Mountainbiking
Jagdgenossenschaft kritisiert Mountainbiker

Auf einer Sitzung der Wehrheimer Jagdgenossenschaft wird das Mountainbiken kritisiert, weil Rücksicht auf das ruhebedürftige Rotwild genommen werden solle. Der Usinger Anzeiger verwurstet die Inhalte zu sinnentstellten Überschriften und verfehlt mit der Überschrift das Thema des Artikels.

Einige Kernaussagen:

  • Die nachteiligen Folgen von überbordendem Tourismus für die Wildeinstände im Wald waren Thema in der jüngsten Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft Wehrheim.
  • Es wurde die Notwendigkeit herausgestellt, mit einem breit abgestimmten Konzept zur Besucherlenkung darauf hinzuwirken, dass Naturnutzer wie Freizeitsportler, Erholungsuchende, Pilzsammler und andere Waldbesucher strikt und aus eigener Einsicht vor allem auf das extrem ruhebedürftige Rotwild Rücksicht nehmen.
  • Ein Jäger machte darauf aufmerksam, dass die Strecke entlang des Limes in der Wehrheimer Waldgemarkung zunehmend von Mountainbikefahrern als Trainingsstrecke genutzt werde.
  • Naturpark-Geschäftsführer Uwe Hartmann räumt ein, dass das Biken abseits fester Wege eindeutig zugenommen habe, obwohl es dort bekanntermaßen nicht erlaubt sei, sondern nur auf festen Wegen im Wald.
  • Natürlich sei der Wald für alle da“, wollen auch die Forstbehörden das Mountainbiking dort keineswegs verbieten lassen.
  • Auf die sogenannten „Hardbiker“, die für sich eine Art Vorherrschaftsrecht in Anspruch genommen zu haben scheinen, könne man leicht verzichten.
  • Wie dem Problem der teilweise massiven Schädigungen am Weltkulturerbe Limes im Raum Wehrheim wirksam begegnet werden kann, müsste nach Meinung von Experten in einem breit angelegten Dialog zur optimierten Besucherlenkung erörtert werden. Dabei sei wichtig, alle Nutzergruppen in diesen Dialog einzubeziehen.
  • nichts führe am Mit- und Nebeneinander der Waldnutzer vorbei
  • Die wachsenden Anspruchsgruppen im räumlich beschränkten Wald müssten sich auch auf der Basis der Rechtsgrundlagen arrangieren.
ADFC-Kommentar:
Beim Thema Mountainbiken scheint die Presse Bild-Niveau anzustreben. Aus der Darstellung, dass die Nutzung durch Mountainbiker - ausgerechnet im Bereich Wehrheim und dort im Bereich der Jagdgenossenschaft - zunehme, wird die Überschrift anlässlich der Tagung der Jagdgenossenschaft, dass Mountainbiker den Limes "plattmachen" würden. Was im Artikeltext noch als journalistisch bearbeitet zu werten ist, geht in der Überschrift inhaltlich sinnentstellt verloren. Tatsächlich hat nur eine Lobbygruppe von Nutzern eine andere Nutzergruppe kritisert.

[Stefan Pohl]


Liste der Einzelnachrichten


20. November 2011 (KM-HK1129#M15)

Hochtaunuskreis: Mountainbiking
Downhill-Biken soll in Bahnen gelenkt werden

Im Hochtaunuskreis gibt es kein Angebot, seit Jahren wird über Downhill-Biker geschimpft. Nun hat die Deutsche Initiative Mountainbike (DIMB) Streckenvorschläge geliefert, der Kreis prüft nun, was genutzt werden kann, letztendlich also, ob und wie ausgeschildert bzw. kartiert wird. Was nach Ansicht des ADFC wirklich fehlt und auch weiterhin nicht in Reichweite kommt, ist ein integratives Gesamtkonzept.

Einige Kernaussagen:

  • Besonders das wilde Biken auf Pfaden habe in den vergangenen Jahren nach Angaben von Naturpark-Geschäftsführer Uwe Hartmann eindeutig zugenommen.
  • Inzwischen seien die Mountainbiker aufgefordert worden, an einer Positivkartierung zu arbeiten. Die Ergebnisse lägen nun vor.
  • Der Hochtaunuskreis habe als einziger Kreis den Bikern das gesamte Material dafür zur Verfügung gestellt. Es müsse dann geschaut werden, welche Strecken mit anderen Interessen und Nutzern in Einklang zu bringen sind.
  • Das von den Bikern über die Deutsche Initiative Mountainbike (DIMB) eingereichte Kartenmaterial mit den ausgewählten Wegen soll beurteilt werden.
  • Laut Thomas Götz, dem leiter des Forstamtes Weilrod, gebe es einen kleinen Kreis von Extremsportlern, die mit ihren Mountainbikes den Wald als Down-Hill-Parcours nutzten.
  • Nach Thomas Götz hielte sich der Großteil der Mountainbiker an das hessische Forstgesetz, wonach lediglich befestigte Waldwege befahren werden dürften, nicht aber Schneisen für Baumfällarbeiten und Pfade. Man könne schwer für jede Sportart gesonderte Bereiche im sensiblen Naturraum des Waldes ausweisen. Es müsse weiterhin auch unberührte Erholungsräume für das Wild und die störungsempfindlichen Tierarten wie Wildkatze und Schwarzstorch geben.
  • Auch die Mountainbiker seien mit der Situation alles andere als zufrieden.

  • Der Artikel ist kommentiert worden, danach werden u.a. folgende Aspekte genannt:
    Kernproblem seien fehlende Trainingsmöglichkeiten für den Sport Downhill.
    Downhill müsse vom Tourenfahren unterschieden werden.
    Legale Trainigsmöglichkeiten seien vom Rhein-Main-Gebiet zu weit weg (Odenwald, Schwarzwald, Sauerland).
    Es gebe einen bedarf an legalen Downhill-Strecken im Rhein-Main-Gebiet.
    Mit legalen Trails könnten illegale Bauwerke wahrscheinlich deutlich reduziert werden.
ADFC-Kommentar:
Zunächst ist festzuhalten: Die Überschrift verfehlt den Inhalt des Artikels völlig. Es geht darum, dass ortskundige Mountainbiker bislang genutze Routen aufzeigen und diese von offizieller Seite geprüft und ggf. legalisiert werden oder gesperrt sein sollen und dadurch Nutzungskonflikte entschärft werden. Mit "Mountainbiker gegen Wanderer" hat das nichts zu tun. Mountainbiker sind nicht gegen Wanderer.
Zunächst müssen Begriffe geklärt werden. An sich hätte das bereits ein handwerklich ordentlicher Zeitungsartikel leisten müssen.
Es muss eine Trennung zwischen Mountainbiken und Downhill-Sportlern verdeutlicht werden. Vor allem muss dies in den Köpfen der Öffentlichkeit, aber auch in der Presse selbst als ein wichtiger Meinungsbildner geschehen. Letzteres scheint, wenn man Überschrift und Inhalt des Artikel gegenüberstellt, noch nicht so weit zu sein.
Auseinander zu halten wäre das Downhill-Fahren als Sport und das Mountainbiken mit einzelnen Downhill-Abschnitten. Nach Ansicht des ADFC soll mit dem Ansatz nicht der Downhill-Sport mit speziellen Downhill-Rädern abgedeckt werden - der gehört nicht an diese Stellen. Dies ist eine Sportart und sollte organisiert auf legalen Übungsparcours mit Einbauten stattfinden, aber nicht unmittelbar im Wald des Naturparks. Diese gruppe sollte auch rigoros ausgegrenzt werden, so geht es einfach nicht. Vielmehr sollte man Mountainbikern ein Angebot machen, die  ihre Touren mit dem Mountainbike auf normalen Wegen um Abschnitte, eben (Downhill-)Trails, ergänzen, die Geschick beim Befahren, aber bergauf wie berab, trainieren wollen.
Hierfür sollte es eventuell konzentriert, in jedem Fall aber verteilt entsprechende Streckenabschnitte geben, die beschildert sind und ausnahmslos in das normale, ausgewiesene Fahrradroutennetz mit entsprechender Fahrradwegweisung integriert werden, sprich auf normalen Fahrradrouten per Wegweisung beginnen und enden. Im Naturpark Hochtaunus wird es dabei besondere, auch flächenartig ausgeprägte Sperrzonen geben müssen, deren Akzeptanz aber von einem attraktiven Angebot von legal nutzbaren Abschnitten abhängt. Wichtig ist also, insbesondere wenn man Sperrzonen effektiv und nicht nur auf dem Papier durchsetzen will, ein akzeptables Angebot bereitzustellen. Bisher hat man sich von staatlicher Stelle mit einem solchen Angebot besonders schwer getan, mutmaßlich weil die anvisierte Zielgruppe inhaltlich einfach zu weit von den Verantwortlichen weg ist (und umgekehrt!). Dass sich der Kreis in dem Artikel damit rühmt, als einziger Kreis umfassendes Material zur Verfügung gestellt zu haben, grenzt an Augenwischerei. Woanders hat man es demnach offensichtlich ohne solches Tun geschafft und einfach ein akzeptables Streckennetz bereitgestellt. Der Ansatz hier ist sicher gut, mehr auch nicht. Effektiv erreicht wurde seit Jahren nichts, andere sind da wesentlich weiter gekommen. Ein wirklich integrativ wirkendes Gesamtkonzept ist nach wie vor nicht in Sicht.
Den ADFC interessiert bei dieser Thematik in erster Linie das "normale" Nutzen des Mountainbikes, was durchaus gelegentliche Trails einschließt. Der "Ruf" dieser doch etwas größeren Teilgruppe ist erheblich besser, als er oft reduzierend dargestellt wird. Hier sieht der ADFC sein Interesse, nämlich bis zur Schnittstelle zu denen, die sich tatsächlich eher als Sportler betätigen und sich daher speziell organisieren sollten. Oder anders herum gesagt: Nicht jeder, der ein Mountainbike fährt, soll in einen Topf mit jenen geworfen werden, die Downhill als Sport betreiben und mangels vorhandener Organisationen mit entsprechender Ausstattung oder mangels eigenem Organisationswillen ihr Heil relativ rücksichtslos "wild" im Wald suchen. Der ADFC wird sich explizit nicht für solche Downhill-Strecken einsetzen, wohl aber für die Nutzung des Mountainbikes für sportliche
Touren, was gelegentliche Trail-Strecken, durchaus mit legalen "Einbauten", einschließen kann. Übrigens sind auch dezentrale Parcours (siehe MTB-Parcours) ein Element, das in ein solches Gesamtkonzept hinein gehört. Wenn auch nicht grundsätzlich ablehnend, steht man von offizieller Seite diesem Thema zumindest erheblich zu passiv gegenüber.
Ein Gesamtkonzept könnte grob vereinfachend so aussehen: Einzelne Trail-Strecken in verschiedenen Schwierigkeitsstufen mit Bergab- und Bergan-Abschnitten und eventuell kontrollierten Einbauten, kombiniert mit eher kleinen dezentralen MTB-Parcours, die über das normale Fahrradroutennetz verbunden und sowohl auf karten, als auch mit einer einheitlichen Fahrradwegweisung ausgewiesen sind,
Es wäre schön gewesen, wenn der Artikel in der Taunus Zeitung hier meinungsbildend im Sinne einer differnzierten Wahrnehmung bei journalistischer Berichterstattung gewirkt hätte. Die Überschrift wirkt hierbei schon mal fehl am Platze. Auch inhaltlich ist der Artikel leider nicht gelungen, nämlich vor allem deshalb, weil kein Begriffswissen vermittelt wurde, das aber dringend nötig ist.
[Stefan Pohl]



28. Juli 2009 (KM-HK1129#M14)

Hochtaunuskreis: Mountainbiking
Diskussion um Nutzung des Winterstein-Gebietes

Im Usinger Anzeiger wird über die Nutzung des Winterstein-Gebietes berichtet, konkret geht es um das zusammenhängende Waldgebiet im und am ehemaligen Truppenübungsplatz sowie nicht genehmigten Nutzungen, insbesondere des Limeswalls selbst als MTB-Strecke.

Einige Kernaussagen:

  • Kernbereich von etwa 70 Hektar Fläche steht unter der Obhut der Flora-Fauna-Habitat-(FFH)-Richtlinie der Europäischen Union
  • Befahren mit nicht motorisierten Fahrzeugen auf die Wege und Straßen beschränkt
  • aktuelles Problem: Nutzung eines querfeldein verlaufenden Down-Hill-Pfades für Mountainbiker sowie die Nutzung des Weltkulturerbes Limes als Mountainbikestrecke
  • was den Limes als Strecke so attraktiv gemacht habe: die Länge, das Gefälle und die Schwierigkeit, äußert Bernd Hallmann vom Skiclub Winterstein Bad Nauheim, dem auch eine MTB-Gruppe angegliedert ist
  • das eigentliche Schießgelände wurde dabei schon von Paintballgruppen, Quad-, Geländewagen- und Motorradfahrern "missbraucht", was mittlerweile durch geeignete Maßnahmen des Forstes, der für das Gebiet zuständig ist, verhindert wurde
  • um die Mountainbiker von der Zerstörung dieses Weltkulturerbes abzuhalten, hat der Forst jetzt an mehreren Stellen Baumkronen über den Weg gelegt.
  • es könne nicht Ziel sein, für jede Nutzergruppe eigene Wege auszuweisen, betont die zuständige Försterei, eher sei es Absicht, die Aktivitäten auf weniger Wege zu konzentrieren

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17. September 2009 (KM-HK1129#M13)

Hochtaunuskreis: Mountainbiking
Machbarkeitsstudie Tourismusprojekte

Zur Machbarkeitsstudie über Tourismusprojekte am Feldberg gibt es unterschiedliche Meldungen.

Stichworte zum Artikel im Usinger Anzeiger

  • Eine Sommerrodelbahn auf dem Feldberg wird es in absehbarer Zeit wohl nicht geben.
  • Für spezielle Mountainbike- Routen durch den Naturpark und eine Sommerrodelbahn entweder am Süd- oder Nordhang sind die Vorraussetzungen begrenzt.
  • [Es] bleibe nur ein "relativ kleiner Raum" für Freizeitprojekte, die bei der Erschließung zusätzlich vom Landschafts- und vom Wasserschutz eingeengt werden
  • dass der Große Feldberg als einziger Bereich für Freizeitangebote infrage komme.
  • Es mache aber nur Sinn, wenn man die Bausteine Mountainbike, Skihang und Sommerrodelbahn auch nach ihrer Wirtschaftlichkeit berechne.

Stichworte zum Artikel der Frankfurter Rundschau

  • Tourismus könnte viel Umsatz und Arbeitsplätze bringen
  • Das Potenzial sei riesig: 1,8 Millionen Menschen leben maximal 30 Minuten Fahrzeit entfernt.
  • Eine Riesen-Attraktion wäre eine kilometerlange Seilbahn von der Hohemark bis zum Feldbergplateau
  • entlang der 4,5 Kilometer von der Hohemark bis zur Mittelstation könnte es Kunstwerke mit Waldbezug in den Baumwipfeln geben
  • auf dem Feldberg denkbar: hohe Kletterwand; bogenförmigen Weg, auf dem selbst Rollstuhlfahrer ohne Steigung an den talwärts sinkenden Bäumen bis in die Wipfel gelangen könnten; kommerzieller Seilgarten, Sommertubing- und/oder Bullcart-Piste
  • weniger problematisch wäre eine 500 Meter lange Sommerrodelbahn
  • Downhillstrecke für Downhill-Räder
  • Auf jeden Fall würde der "Bergerlebnispark Hochtaunus" viel mehr Übernachtungsgäste in die Region bringen
  • Die Besucher sollen mit der U-Bahn bis zur Hohemark reisen und dann die Seilbahn nehmen, eine Sperrung und/oder Maut sei notwendig.

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12. September 2009 (KM-HK1129#M12)

Hochtaunuskreis: Mountainbiking
Tourismus-Zentrum Hohemark kommt

Das neue Tourismus-Zentrum an der Hohemark kommt bis zum Hessentag 2011 - und wird nach Ansicht des ADFC die Nutzung durch Mountainbiker verstärken. Wirksame Lenkungsmaßnahmen sind ohnehin nötig, sie sollten vorher getroffen werden, denn dieser verstärkende Effekt ist absehbar.

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28. April 2011 (KM-HK1129#M11)

Hochtaunuskreis: Mountainbiking
Neue MTB-Touren-Tipp der Frankfurter Rundschau im Taunus

Die Frankfurter Rundschau veröffentlicht im Rahmen ihrer Freizeit-Tipps auch Informationen zu Mountainbike-Routen. Dabei wird mit dem Radroutenplaner Hessen (www.radroutenplaner.hessen.de) zusammen gearbeitet, d.h. die Touren finden sich auch dort und können herunter geladen werden. Es handelt sich aber nicht um beschilderte Touren, eine Beschilderung ist auch nicht vorgesehen.

Neu ist die Tour 74 "Sommerliche Grenzgänge" vom August 2009.

Allgemeiner Einstieg:

Spezielle FR-Freizeittouren, die den Hochtaunuskreis betreffen:

Die FR verweist ausdrücklich auf folgende

Der ADFC Hochtaunus e.V. weist bei diesen Links ausdrücklich auf das hin, was generell für dieses Web gilt: Der ADFC haftet nicht für die Inhalte der genannten Links.
 

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28. Juli 2009 (KM-HK1129#M10)

Hochtaunuskreis: Mountainbiking
Im Wald herrscht Faustrecht

In der Taunus Zeitung wird neben der Problematik selbst herausgearbeitet, dass der Forst als Eigentümer/Verwalter für die Ausweisung zuständig sei, nicht der Hochtaunuskreis. Die zuständige Königsteiner Forstamtsleitung hält einen Runden Tisch für sinnvoll, politisch Verantwortliche im Hochtaunuskreis wollen vernünftige Vorschläge in das gesamte Feldbergkonzept einfließen lassen.

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23. Juli 2009 (KM-HK1129#M09)

Hochtaunuskreis: Mountainbiking
Piste für den Naturschutz gefordert

Auch die Frankfurter Rundschau geht auf die Mountainbike-Problematik ein. Im Kommentarteil wird eine eigene Piste für MTBler gefordert.

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20. Juli 2009 (KM-HK1129#M08)

Hochtaunuskreis: Mountainbiking
DIMB wünscht "Runden Tisch"

Der Usinger Anzeiger berichtet über eine Initiative seitens aktiver Mountainbiker im Altkönig- und Feldberggebiet, die den jüngsten Sperrungen des Forstes auf dem Altkönig entgegen wirken wollen.

In dem Artikel werden einige interessante Aspekte angesprochen, die sich auch mit den Bemühungen des ADFC im Hochtaunuskreis decken.

  • die enorm starke Frequentierung führe "zu einem Ausweichverhalten aller Nutzergruppen sogar bis in die Tiefen des Naturschutzgebietes Altkönig hinein. Es wird zuhauf abseits der Wege gegangen und gefahren."
    ADFC-Kommentar: Hervorhebenswert ist hier vor allem die Thematisierung "gegangen und gefahren".
  • "Das Forstamt Königstein habe ein deutliches Exempel statuiert und alle Wege jenseits der Hauptrouten für Mountainbiker gesperrt. Da auch Wege betroffen seien, deren Befahrung aus Sicht der Biker und auch der DIMB teilweise im Einklang mit dem Forstgesetz stehe, führe das "zu massivem und wie wir meinen begründetem Protest der betroffenen Biker"."
  • Eine vom Forstamt als Möglichkeit eingeräumte teilweise Aufhebung der Sperrungen wird seitens der MTBler nicht als Lösung angesehen, da damit "das eklatante Problem in der Feldbergregion jedoch nicht an der Wurzel" gepackt wird.
    ADFC-Kommentar: Diese Einschätzung wird seitens des ADFC geteilt. Zudem möchte der ADFC noch mehr: Verständnis für Kulturdenkmäler und deren Erhalt (vor allem Limes, Altkönig), Angebote für verschiedene Nutzergruppen zur freien Nutzung, Angebote insbesondere auch für Jugendliche in den Ortschaften im Taunus, z.B. durch kleinere, dezentrale MTB-Parcours (siehe Meldung 1135).
  • Bei verschieden schweren Abfahrtsvarianten würde auch ein Großteil der "normalen Tourenbiker" eine der attraktiven Abfahrten wählen und nicht mehr über die stark frequentierten Wege abfahren.
    ADFC-Kommentar: Die Nicht-Benutzung wird sich realistischer Weise vor allem auf Strecken mit rasanten bzw. anspruchsvollen Abfahrten beschränken. Selbstverständlich wird für An- und Abfahrten sowie für normale Ausflügler per Rad und auch Radtouristen weiterhin die Nutzung der Hauptwege als erste Wahl verbleiben müssen. Erreicht werden kann nach Ansicht des ADFC Hochtaunus aber durchaus, dass auf diesen technisch nicht anspruchsvollen, aber gut befahrbaren Hauptwegen ein friedliches Miteinander erreicht wird, MTBler auf einigen ausgesuchten Abfahrtstrecken eine Art Vorzug erhalten, im Ausgleich dafür andere Strecken vor allem auf nicht so gut befestigten Wegen ausschließlich Wanderern vorbehalten bleiben. Wichtig ist vor allem, dass jede Nutzergruppe weiß, mit wem er auf welchen Strecken zu rechnen hat, wo er sich mit seinen Interessen besser aufhält und wo nicht und gleichzeitig eine hinreichende Schutzwirkung der Natur erreicht wird.
  • Die Biker empfänden sich mittlerweile nicht mehr ernst genommen und hätten andere Wege gewählt, ihren Sport auszuüben.
    ADFC-Kommentar: Dies zeigt überdeutlich, dass ein umfassendes Gesamtkonzept her muss, es angesichts der hohen Nutzungsintensität der verschiedenen Gruppen mehr bedarf als einzelner, mehr oder weniger lenkend wirkender Maßnahmen - und dass es mit der wenig aktiven, von offizieller Seite eher schweigend begleiteten, von Nutzern aber intensiv "im Hintergrund" beworbener MTB-Region Feldberg/Altkönig eventuell nicht getan ist. Der ADFC hat auf diesen Seiten bereits aufgezeigt, wie das anderswo gehandhabt wird. Allerdings sollte für das Taunusgebiet in jedem Fall ein individueller Weg gefunden werden - 1:1-Übertragungen sind meist wenig zielführend. Die Hauptrolle müssen die zuständigen Behörden (Naturpark, Forst, Hochtaunuskreis) in Zusammenarbeit mit den Nutzergruppen spielen. Dass dies erfolgreich geht, zeigt die jahrelange und sehr intensive Zusammenarbeit zwischen Naturpark und Wandervereinen.

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20. Juli 2009 (KM-HK1129#M07)

Hochtaunuskreis: Mountainbiking
Vereinbarkeit von Naturschutz und Mountainbiking

Der ADFC Hochtaunus wagt mal einen Blick über den Tellerrand zum Thema Mountainbiking in Schutzgebieten und stellt dem einen subjektiv zusammengestellten Entwicklungsstand im Hochtaunuskreis gegenüber.

Als Beispiele gäbe es da die Rhön, der Thüringer Wald und der Naturpark Frankenwald - sicher auch noch weitere. Die drei genannten verbindet jedoch der Internet-Auftritt zum "Grünen Band", dem ehemaligen deutsch-deutschen Grenzstreifen, der unstrittig schützenswert ist. Dort finden sich deutliche Hinweise auf naturverträglichen Tourismus, immer auch ist damit Mountainbiking bei den einzelnen Verbänden gekoppelt.

Textauszug:
"Das Grüne Band ist eine Erinnerungslandschaft. Es hat nicht nur eine einzigartige Natur vorzuweisen, es ist gleichzeitig ein lebendiges Denkmal der deutschen Wiedervereinigung. Diese einmalige Kombination aus Natur, Kultur und Geschichte ist Grundlage des Projektes "Erlebnis Grünes Band". In den Regionen Thüringer Wald/Thüringer Schiefergebirge/ Frankenwald, Elbe-Altmark-Wendland und Harz wird Naturschutz mit sanftem Tourismus verbunden."
Quelle: www.erlebnisgruenesband.de/..., 20.7.2009

Bei den Regionen Harz, Thüringer Wald und Frankenwald wird dabei auch ohne lange Suche auf Mountainbiking verwiesen. In diesen Regionen werden in der Regel ausgeschilderte MTB-Routen als solche benannt und aktiv beworben:

Der ADFC möchte einfach mal einige Punkte ohne Anspruch auf Vollständigkeit aufzählen, die den derzeitigen Stand im Hochtaunuskreis widerspiegeln. Ob sie ein wirkungsvolles, einheitliches Bild bieten, bleibt bewusst dem geneigten Leser überlassen:

  • Im Hochtaunuskreis möchte der für die Besucherlenkung zuständige Naturpark keine Routen als MTB-Routen benennen und beschildern, gut verdeutlicht am Beispiel Schmitten (siehe Meldung 1061).
  • Mühsam sind auch Bemühungen der Kommunen, etwa dezentrale kleinere MTB-Parks in wenig sensiblen Gebieten anzulegen (siehe Meldung 1135), die zwar vor allem für die lokalen Anwohner gedacht sind, aber durchaus auch andere Bedeutung bekommen könnten.
  • Gleichzeitig gibt es ein sehr dichtes Wanderwegenetz, das Wanderer per Beschilderung auch auf abgelegenen und schmalen Wegen in fast jeden Winkel des Taunus führt.
  • Um Feldberg und Altkönig hat sich seit Jahren eine Region als MTB-Revier etabliert, ohne dass dies offiziell so genannt wird. In Biker-Kreisen klingt das ganz anders. Zuständige Behörden handeln zwar, aber seit Jahren mit recht wenig Wirkung im gewünschten Sinne, so dass sich hier eine konstante Szene etabliert hat, die relativ ungelenkt agiert.
  • Unbeschilderte Routen werden öffentlichkeitswirksam in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Rundschau beworben. Inzwischen gibt es 72 Touren, davon auch etliche im Hochtaunus (Stand 20.7.09, siehe www.fr-online.de/...).
  • Einige aktive Bemühungen um Einschränkungen gibt es inzwischen, etwa die Sperrungen am Altkönig oder die Thematisierung beim Waldbesitzerverband (siehe Meldung 1221).
  • Inzwischen mündet die Erkenntnis des offensichtlich nicht ausreichend wirkenden bisherigen Handelns in der Befürwortung eines anspruchsvollen MTB-Kurses. Im Gespräch ist eine Route im Feldbergbereich, die aber einen Betreiber bekommen müsste und dann vermutlich kostenpflichtig wäre. Ob das wirklich sensible Gebiete wirksam entlastet, bleibt doch sehr fraglich.
  • Zahlreiche MTB-Seiten mit Trails und Routen, die nach offizieller Wertung mitunter auch illegal sein dürften, stehen öffentlich im Internet. Wir möchten diese Seiten an dieser Stelle aus rechtlichen Gründen nicht verlinken.

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16. Juli 2009 (KM-HK1129#M06)

Hochtaunuskreis: Mountainbiking
Sperrungen auf dem Altkönig

Anlässlich einer Wanderung (zu Fuß!) auf den Altkönig hat der ADFC einige Sperrungen dokumentieren können.

Vorschau - für größeres Bild (je ca. 100 KB) bitte anklicken

   
Bild 1                  Bild 2                          Bild 3

Bilderläuterungen:
Bild 1: Sperrung mit Schild und Hindernis
Bild 2: Sperrung ohne Hindernisse
Bild 3: provisorisches Sperrschild (laminiertes Papier)
 

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14. März 2009 (KM-HK1129#M05)

Hochtaunuskreis: Mountainbiking
Äußerungen von Mountainbikern - ADFC bietet Unterstützung an

Die Taunus Zeitung berichtet von mehreren Meinungsäußerungen zum Thema und druckt exemplarisch zwei Meinungen in der Ausgabe vom 14. März 2009 ab.

Der ADFC Hochtaunus bietet bei dem vom Leiter des Saalburg-Museums, Hr. Prof. Schallmayer, geäußerten Absicht, das Gespräch mit Mountainbikern zu suchen, seine Unterstützung an und verweist auf eigene Aktivitäten, die auf eine Entschärfung des Problems zielen.
 

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10. März 2009 (KM-HK1129#M04)

Hochtaunuskreis: Mountainbiking
Mountainbiker am Limes im Visier

Die Taunus Zeitung thematisiert das Problem, dass unter anderem auch Mountainbiker auf dem Limes fahren und Schäden verursachen, als "Topthema" in seiner aktuellen Ausgabe.

Moniert wird die Freizeitnutzung durch Mountainbiker, Motorräder und Quads. Schwerpunkt des Artikels sind die Mountainbiker. Die Verantwortlichen - genannt sind neben Hr. Schallmayer als Museumsleiter der Saalburg, der Naturpark Hochtaunus und dem Taunusklub - möchten die Beschilderung verbessern, Gespräche mit den Radlern führen, aber auch Wegverlegungen weg vom Limes vornehmen oder Bäume in den Weg legen.
 

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05. September 2008 (KM-HK1129#M03)

Hochtaunuskreis: Mountainbiking
MTB-Park im Bereich Schmitten geplant

Ein privater Investor möchte im Feldberggebiet einen MTB-Park errichten. Mehr Infos: Siehe Meldung 1130.
 

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02. September 2008 (KM-HK1129#M02

Hochtaunuskreis: Mountainbiking
Hochtaunskreis: FR Freizeittipps - Mountainbike-Touren

Die Frankfurter Rundschau veröffentlicht im Rahmen ihrer Freizeit-Tipps auch Informationen zu Mountainbike-Routen. Dabei wird mit dem Radroutenplaner Hessen (www.radroutenplaner.hessen.de) zusammen gearbeitet, d.h. die Touren finden sich auch dort und können herunter geladen werden. Es handelt sich aber nicht um beschilderte Touren, eine Beschilderung ist auch nicht vorgesehen.

Spezielle FR-Freizeittouren, die den Hochtaunuskreis betreffen:

Die FR verweist ausdrücklich auf folgende

Der ADFC Hochtaunus e.V. weist bei diesen Links ausdrücklich auf das hin, was generell für dieses Web gilt: Der ADFC haftet nicht für die Inhalte der genannten Links.
 

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01. September 2008 (KM-HK1129#M01)

Hochtaunuskreis: Mountainbiking
MTB-Gebiet wird gesucht

Um den speziellen Anforderungen von MTBlern im Gebiet des Taunus, insbesondere des Hochtaunus und damit des Hochtaunuskreises, entgegen zu kommen, Konflikte mit anderen Nutzern zu entschärfen und Belastungen zu reduzieren, wird nach einem kleinen Gebiet gesucht, das gezielt für die MTB-Nutzung hergerichtet werden soll, d.h. auch mit Einbauten versehen werden soll. Ein seit Jahren im Gespräch befindliches Gebiet auf Friedrichsdorfer Gemarkung kommt nun leider doch nicht in Frage. Der ADFC hofft, dass angesichts des doch enormen "Freizeitdrucks" dieses Thema nicht vernachlässigt wird und nicht erst Jahre ins Land gehen müssen, bevor tatsächlich etwas passiert.
 

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