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letzte Änderung: SP 18.07.2009

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Schmitten: MTB-Park Hochtaunus

Letzte Meldung vom 18. Juni 2009:

Informationen zum Vorgang:

Situation/Ausgangslage: Im Hochtaunuskreis wird seit einigen Jahren nach einem geeigneten Gebiet für einen MTB-Park gesucht.

ADFC-Position: Ein MTB-Park wäre ein attraktives Angebot für Mountainbiker und ein sinnvolles Mittel, Konflikte zwischen verschiedenen Nutzergruppen zu entschärfen.

Meldungen bisher:

Querverweise:


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Letzte Meldung


18. Juni 2009 (KM-HK1130#M04)
MTB-Park Hochtaunus
Blick über den Fahrradlenker: MTB-Park Schwalbach eröffnet


Wie der ADFC Hessen in seinem Newsletter Radtourismus Hessen (Nr. 36/2009) berichtet, hat Bad Schwalbach einen 80 Kilometer umfassenden Bike-Park eröffnet. Auf den Internet-Seiten der Stadt Schwalbach ist auch ein Flyer zum Download verfügbar.

ADFC-Kommentar: Mit einem kleinen Routennetz wird viel geworben. 80 Kilometer sind nicht viel, schon gar nicht, wenn Übernachtungsgäste angesprochen werden sollen. Wie gut müsste erst ein "Park" wirken, wenn über mehrere Kommunen hinweg, z.B. Grävenwiesbach, Schmitten und Weilrod, auch im Hochtaunuskreis so etwas entstehen könnte? Das geht auch ohne exorbitantes Downhill-Gelände, nur auf vorhandenen Routen und Wegen, gut gelenkt und getrennt von Wanderwegen, um Konflikte zu vermeiden.

Querverweis zum Newsletter Radtourismus des ADFC Hessen:

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Liste der Einzelmeldungen


04. Oktober 2008 (KM-HK1130#M03)
MTB-Park Hochtaunus
Machbarkeitsstudie soll abgewartet werden


Der Bürgermeister von Schmitten äußert sich vor der Wahl eher verhalten zu einem Bike-Park. Es soll zunächst die Machbarkeitsstudie zum Bike-Park abgewartet werden.

ADFC-Kommentar: Dass die Machbarkeitsstudie entscheidend für das konkret vorgeschlagene Projekt ist, ist nichts wirklich Neues. Eine etwas klarere Aussage zugunsten einer grundsätzlichen Lösung und der Bedeutung für Schmitten wäre allerdings wünschenswert gewesen. Es kann ja auch andere Lösungen geben.
 

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07. September 2008 (KM-HK1130#M02)
MTB-Park Hochtaunus
Bike-Park muss ins Konzept passen


Im Zusammenhang mit dem geplanten Bike-Park, einer ebenfalls im Gespräch befindlichen Sommerrodelbahn auf einer anderen Route vom Feldberg herunter ist von Landrat Krebs ein interessanter Satz zu lesen: "Ein solcher Park müsste in ein Gesamtkonzept eingebunden werden. Es ist ja nicht damit getan, eine weitere Attraktion zu schaffen." Zudem wird mit einer Realisierung nicht vor 2010 gerechnet, 2009 wird ausgeschlossen.

ADFC-Kommentar: Ein Gesamtkonzept, von dem Herr Krebst spricht, umfasst mit Sicherheit auch die Einbindung des geplanten Bike-Parks in die umgebende Infrastruktur. Um "wildes Biken" zu vermeiden oder möglichst stark zu verringern, wird es nach Ansicht des ADFC nicht ausreichen, nur eine punktuelle Attraktion zu schaffen. Mit dem Bike-Park wird man zudem tendenziell eher jüngeres Publikum anvisieren. Ob der Park auch ältere MTBler anspricht und ob dieses Konzept allein den Drang der MTBler im Feldberggebiet befriedigen kann, wenn sie schon mal gekommen sind, wird sich zeigen müssen. Der ADFC hat hier starke Zweifel. Ein Vorschlag aus Schmitten, aus einer Rundroute um Schmitten durch einige zusätzliche kurze MTB-Abschnitte auch eine anspruchsvollere MTB-Route zu schaffen (siehe Meldung 1061), die auch als MTB-Route bezeichnet werden könnte und auf der dann tatsächlich - abschnittsweise - anspruchsvollere MTB-Fahrten möglich sind und andere Gruppen in diesen Abschnitten genau damit rechnen können, wäre ein wesentlicher Faktor, Konflikte zu entschärfen und Aktivitäten zu kanalisieren. Spezielle MTB-Routen werden jedoch vom Naturpark Hochtaunus nicht gewünscht, es wird also keine Strecken mit der Bezeichnung "MTB-Route" im Naturpark Hochtaunus geben. Nicht nur aus Sicht des ADFC ist das bedauerlich, aber zu respektieren und zu beachten. Jedenfalls wird verfolgt werden müssen, wie sich eine einzelne Attraktion wie ein Bike-Park entwickelt und was dieser Park zur Entschärfung und Entlastung beiträgt. Es könnte ja auch sein, dass gerade dadurch noch viel mehr neue Biker auf diese Region aufmerksam werden. Dann fehlt eventuell die Lenkung dieser hier konzentrierten Gruppe. Denn gerade vom Feldberg aus kann man nach Nutzung des Bike-Parks in alle Richtungen nach Hause "brettern". Die Idee ist naheliegend, leuchtet jedem ohne dass er darauf gestoßen wird unmittelbar ein und ist auch für den einzelnen Biker leicht umzusetzen - ihm reicht bergab die grobe Richtung und los geht's. Fehlentwicklungen hier im Nachhinein zu korrigieren wird dann richtig aufwändig. Hat sich erstmal die ein oder andere ungeeignete Route eingeschliffen und in MTB-Kreisen etabliert, wird man das nur schwer wieder reparieren können. Sagt man aber gleich z.B. mit geeigneter MTB-Routenausweisung "Hier entlang!", führt damit auf die nächsten "normalen" Fahrradrouten, lässt dabei auch mal den ein oder anderen MTB-Abschnitt oder eine MTB-Route zu, die an den Bike-Park angrenzt, hat man es deutlich leichter mit der Steuerung und spricht ein wesentlich breiteres Zielpublikum an. Damit ist letztendlich allen Nutzergruppen gedient. Ansätze dafür gibt es auch beim Naturpark - aber nur auf Karten, z.B. im Bereich Fuchstanz. Ein Printmedium wird die Masse vor Ort aber kaum erreichen. Es wird auch schwer zu verteidigen sein, dass seit Jahrzehnten ein sehr dichtes ausgeschildertes Wanderroutennetz mit vielen Ausprägungen hinsichtlich der Wegqualität gewachsen ist und nun eine als als dauerhaft etabliert anzusehende Gruppe, die MTBler, sich ihren Weg irgendwie suchen muss und für sie nichts speziell Ansprechendes ausgewiesen wird. Trotz aller verbalen Appelle mit Flyern, in Zeitungen und Zeitschriften - ganz ohne vor Ort greifbare Lenkung z.B. in Form von Wegweisungen ist zu befürchten, dass unkontrolliert weiter gefahren wird und Konflikte leider nicht abnehmen. Bleibt die bisherige Linie jedoch Vorgabe, wird der ADFC an diesem Strang mitziehen - auch wenn ernste Bedenken hinsichtlich des Erfolgs bestehen. (Stefan Pohl, ADFC-Projektleiter Radroutennetz Hochtaunus)
 

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05. September 2008 (KM-HK1130#M01)
Hochtaunuskreis: MTB-Park im Bereich Schmitten geplant

In einem Zeitungsartikel berichtet die Taunus Zeitung in ihrer Ausgabe vom 5. September 2008 von der privaten Initiative zur Errichtung eines Mountainbike-Areals im Bereich Schmitten mit mehreren Routen auf der Nordbahn. Es soll eine Station mit Gastronomie, Fahrrad-Werkstatt und Shops geben, das Ganze wird Eintritt kosten. Bereits 2009 soll die Eröffnung sein. Der Naturpark Hochtaunus, der Forst Königstein und die Gemeinde Schmitten stimmen dem Projekt zu. Es sollen 1,5 Millionen Euro investiert werden.

Der ADFC ist gespannt, wie die Anbindung an das Radroutennetz erfolgen soll. Wo wird der untere Bereich enden, wie kommt man auf ausgewiesenen Wegen, also mit offizieller Beschilderung, auf den Feldberg zur Station und was ist mit den Konflikten zwischen Radfahrern und Wanderern? Nördlich geht unterhalb der Limesradweg vorbei - wird es eine beschilderte Anbindung geben? Muss man zum Feldberg hoch oder kann man auch von unten einsteigen?

Größere Kartenansicht
 

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