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letzte Änderung: SP 05.03.2009

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Steinbach: Innenstadtgestaltung

Letzte Meldung vom 5. März 2009:

Informationen zum Vorgang:

Situation/Ausgangslage: Die Stadt Steinbach möchte den Innenbereich attraktiver gestalten. Dies betrifft vor allem den Pijnacker Platz, aber auch die Untergasse. Beide Punkte sind im in Arbeit befindlichen Radverkehrskonzept bereits als Punkte aufgeführt, die für den Radverkehr optimiert werden sollten.

ADFC-Position: Der Pijnacker Platz ist für den Radverkehr zwar gut geeignet, aber die vorhandene Wegführung unklar, gefährlich und konfliktfördernd. Hier könnte die geplante Aufwertung Chancen bieten. Die Untergasse stellt eine wichtige Verbindung zum Hessenring dar, gute Alternativen gibt es nicht, da Gestaltungsmöglichkeiten auf der Landesstraße fehlen.

Meldungen bisher:


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Letzte Meldung


5. März 2009 (KM-HK1134#M02)

Innenstadtgestaltung
Pijnacker Platz weist Schäden auf

Nach einem Zeitungsbericht weist der Pijnacker Platz Schäden beim Pflaster auf der Fahrbahn auf. Einige Platten sind abgesenkt, so dass Kanten entstehen, die auch eine Gefährdung darstellen, weil sie schlecht erkennbar sind.

ADFC-Kommentar
In der Tat ist das Pflaster nachteilig, allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass es sich um einen Spielstraßenbereich handelt und Schrittgeschwindigkeit, also 7 km/h, gilt. Im derzeitigen Zustand ist auch objektiv nicht davon auszugehen, dass bei Schrittgeschwindigkeit z.B. beim Fahrradfahren Kontrollverluste über das Fahrzeug in nennenswertem Umfang oder gar Stürze auftreten. Ähnliches dürfte für Fußgänger gelten. Dies bedeutet nicht, dass der Zustand auf Dauer so bestehen bleiben kann.
Wenn tatsächlich das Pflaster erneuert wird, schlägt der ADFC eine schräge Verlegung auf der vorwiegend als Fahrbahn genutzten Fläche vor, damit der Durchfahrcharakter des vom Platz abgegrenzten Bereichs, der der tatsächlich der Durchfahrmöglichkeit dient, optisch den Fahrbahncharakter weniger betont. Dies könnte ein Betrag zu geringeren Geschwindigkeiten sein, denn häufig wird hier sehr viel schneller als erlaubt gefahren - 30 km/h sind keine Seltenheit. Mit einer Spielstraße hat das in der Realität nichts zu tun. Es hat sogar schon Radarkontrollen gegeben.
Man könnte zusammen mit der geänderten Pflasterverlegung den Bereich in eine "Begegnungszone" mit Tempo 20 umwandeln. Dies würde der gelebten Praxis mehr entsprechen und nebenbei viele Verkehrsteilnehmer "entkriminalisieren", da nun nicht mehr 7 km/h gefahren werden muss, trotzdem aber noch genügend Sicherheit geboten wird. Begegnungszonen gibt es zwar noch nicht als rechtlich gesichertes Element der Straßenverkehrsordnung, was aber nicht heißt, dass man das nicht machen darf. Günstig wäre es zudem, den sehr begradigten Verlauf der Durchfahrfläche etwas zu verschwenken, so dass automatisch langsamer gefahren wird. Auf dem Pijnacker Platz ließe sich das ohne optische Umgestaltung z.B. durch geschickt gesetzte Poller erreichen, die heute leitplankenartig geradeaus verlaufen und zum zu schnell fahren geradezu einladen. Derartige bauliche Leitelemente werden in modernen Shared-Space-Konzepten ausdrücklich verwendet und stellen einen neuen planerischen Ansatz dar, Flächen wieder - wie früher üblich - stärker gemeinsam zu nutzen und die Verantwortung im Umgang miteinander auf die einzelnen Benutzer mit den unterschiedlichen Fortbewegungsarten zu übertragen.

Informationen zu Shared Space:

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Liste der Einzelmeldungen


2. Oktober 2008 (KM-HK1134#M01)

Innenstadtgestaltung
Pijnacker Platz soll aufgewertet werden - Untergasse als Fahrradstraße?

Für die Aufwertung des Pijnacker Platzes wurde eine Maßnahmenliste vom Bauamt vorgestellt, die nun auf Umsetzungsmöglichkeiten hin geprüft wird. Details sind dem ADFC nicht bekannt.

In diesem Zusammenhang wurde von der SPD ein Antrag gestellt, der mit geringen Mitteln die Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Untergasse zum Ziel hat, ohne konkrete Maßnahmen zu nennen. Dies taten die Grünen mit ihrem Antrag, die Untergasse übergangsweise zur Fahrradstraße zu machen.

Was ist eine Fahrradstraße?
Fahrradstraßen sind Straßen, auf denen Fahrräder bevorrechtigt sind und z.B. auch nebeneinander fahren dürfen. Kraftfahrzeuge können in einer oder beide Richtungen zugelassen werden, müssen sich aber besondere Rücksicht auf Radfahrer nehmen. Sie werden besonders gekennzeichnet durch entsprechende Beschilderung.

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