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letzte Änderung: SP 01.04.2011

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Steinbach: Feldweg Bornhohl

Letzte Nachricht vom 1. April 2011:

Informationen zum Vorgang:

Situation/Ausgangslage: Der Feldweg zwischen Steinbach und Stierstadt stellt eine Hauptverkehrsachse für den Radverkehr dar, wird aber zunehmend von Autofahrern als Abkürzung genutzt. Die SPD Steinbach fordert nun eine "Verkehrsberuhigung".

ADFC-Position: Wenn bauliche Maßnahmen als notwendig erachtet werden, muss eine Lösung der besonderen Bedeutung dieser Verbindung für den Radverkehr gerecht sein. Lösungen wir Umlaufsperren oder zu umfahrende Schranken haben auf einer Hauptroute für den Radverkehr nichts zu suchen. Statt dessen sollten ggf. kippbare und komplett versenkbare Poller möglichst sparsam und unter Einhaltung von für den Radverkehr notwendigen Mindestbreiten (Innenabstand 1,40 Meter) eingesetzt werden.

Nachrichten bisher:


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Letzte Nachricht


1. April 2004 (KM-HK1151#M11)
Löcher beseitigt

Zu Saisonbeginn 2011 wurden endlich die Löcher im Straßenbelag beseitgt, die schon mehrere jahre bestanden haben. Zwei Bilder zeigen die geflickten Stellen deutlich, im dreitten Bild kann der Zustand aus 2009 erkannt werden. Durch die Löcher wurden Verkehrsteilnehmer von Stierstadt kommend weit auf die linke Fahrbahnseite gedrückt, was an der unmittelbar angrenzenden Kreuzung Probleme mit von links kommenden Anwohnern bereitete, die Rechts vor Links hier in der Regel nicht beachten und die Bornhohl als untergeordneten Feldweg ansehen, was er aber nicht ist, da er erst später zum Feldweg wird. Nun kann die ausgebesserte Fläche wieder befahren werden, das macht die Einmündung beim Fahren in Richtung Steinbach um einiges sicherer, da nun besser ausgewichen werden kann. Der ADFC empfiehlt, an der in die Anlieger-Wohnstraße führenden Straße Dreiecke aufzubringen, die die Vorfahrt aus der Bornhohl von Stierstadt kommend verdeutlichen und wird dies auch per E-Mail bei der Stadt Steinbach anregen.

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Bild 1                          Bild 2                          Bild 3

Bilderläuterungen:
Bild 1: ausgebesserte Fahrbahnoberfläche von Steinbach aus gesehen
Bild 2: erneuerte Fahrbahnoberfläche von Stierstadt aus gesehen
Bild 3: Zustand mit Löchern, Bild aus 2009

 

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Liste der Einzelnachrichten


23. Juni 2010 (KM-HK1151#M10)
Baumstämme sind jetzt entfernt

Die zwischengelagerten Baumstämme, die in die Fahrbahn ragten, sind nun auch entfernt. Das grundsätzliche Problem bleibt jedoch weiter bestehen: Durch die Pfosten wurde eine zusätzliche, bisher nicht vorhandene Gefahr geschaffen, insbesondere ist die Erkennbarkeit der Pfosten nicht ausreichend gewährleistet und der Durchlass insgesamt könnte optimiert werden, um Konflikte zu verringern.

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Bild 1

Bilderläuterungen:
Bild 1: Neuer Pfosten ganz links - am Tag erkennbar, aber bei Dunkelheit wohl eine untypische Gefahr.

 

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08. April 2010 (KM-HK1151#M09)
3 statt 2 Pfosten - zweifelhafter Fortschritt

Die Baumstammlösung hat sich offensichtlich nicht bewährt, nun steht ein Pfosten dort, wo im Grünbereich zum Acker hin vorher Stämme lagen. Man hätte auch gleich dem ADFC-Vorschlag folgen und einen Mittel- sowie zwei Randpfosten aufstellen können (siehe Nachricht #04 zu diesem Thema).

Eine untypische, nicht landwirtschaftliche Gefahr stellen die herum liegenden Baumstämme dar. Sie ragen aktuell sogar auf die Fahrbahn, was wohl nicht als typische Gefahr angesehen werden kann. Bleibt also hier jemand hängen, wären durchaus Ersatzansprüche denkbar.

Im Dunkeln - vor allem aus Stierstadt kommend und insbesondere bei Blendwirkung durch Fahrzeuge auf der Bornhohl - kann sogar der neue Pfosten als Gefahr angesehen werden, suggeriert er durch die Gleichheit doch einen gleichwertigen Durchlass am Rand mit dem voll asphaltierten Mittelbereich, was aber nicht gegeben ist. Stürzt hier jemand, weil es nicht damit rechnet, zwischen den Pfosten im Längsverlauf auf unsicheren Untergrund zu kommen, den er nicht erkennen kann, wäre das alles andere als eine rechtssichere Situation seitens der Stadt.

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Bild 1

Bilderläuterungen:
Bild 1: Neuer Pfosten ganz links - am Tag erkennbar, aber bei Dunkelheit wohl eine untypische Gefahr.

 

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04. November 2009 (KM-HK1151#M08)
Sperrpfosten sind auch ein Sicherheitsrisiko - im Dunkeln

Aufgefallen ist es erst bei Dunkelheit: Die Sperrpfosten sind unter bestimmten Umständen überhaupt nicht zu erkennen...

...nämlich wenn man von Stierstadt kommt und vor Steinbach sich einem Autofahrer im Dunkeln mit Licht gegenüber sieht, das die Bornhohl hinaufgefahren kommt. Bereits ein im unteren Teil der Bornhohl fahrendes Auto blendet einen Radfahrer derart, dass dieser noch nicht einmal erahnen kann, dass dort überhaupt Pfosten stehen. Selbst ein sehr helles Licht am Rad reicht nicht aus, um die Blendwirkung eines entgegenkommenden Autos so aufzuheben, dass zurück reflektierendes Licht die Pfosten erkennen lässt. Zudem stehen die Pfosten aus Stierstadt kommend vor der Wegbeleuchtung, sie sollten dann zumindest dahinter stehen. Der ADFC wendet sich mit diesem Hinweis an die Stadt Steinbach mit der Bitte, dies zu prüfen und ggf. Abhilfe zu schaffen.
 

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20. Oktober 2009 (KM-HK1151#M07)
Umpflügen verhindert Befahren vorerst

Wie angekündigt hat der Landwirt nun den angrenzenden Acker so gepflügt, dass zum Wegrand hin eine tiefe Furche entstanden ist, die nicht mehr überfahren werden kann. Das war's vorerst mit dem Umfahren der Schranken - mal sehen, wie lange das wirkt...

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Bild 1

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Bild 1:
Die tief gepflügte Furche am Rand ist gut zu erkennen und verhindert derzeit das Befahren.
 

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28. September 2009 (KM-HK1151#M06)
Sperrpfosten werden weiterhin umfahren

Die am Rand liegenden Baumstämme reichen nicht aus, die Absperrung wird nun etwas großräumiger Umfahren. Mal sehen, was noch alles unternommen werden muss...

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Bild 1

Bilderläuterungen:
Bild 1: Die Fahrspur auf dem Acker ist deutlich zu sehen

Dies berichtet nun auch die Presse:

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12. September 2009 (KM-HK1151#M05)
Sperrpfosten durch Baumstämme ergänzt

Die Sperrpfosten wurden um am Rand liegende Baumstämme ergänzt, so dass jetzt keine Autos mehr passieren können. Eine naturnahe Lösung, die auch noch Ausweichmanöver einspuriger Fahrzeuge auf der Nordseite zulässt...

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Bild 1

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Bild 1: Feldweg Bornhohl Richtung Stierstadt - mit Holzstämmen seitlich
 

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7. September 2009 (KM-HK1151#M04)
Neue Sperrpfosten - leider ohne Wirkung

An der Bornhohl sind nun zwei Sperrpfosten aufgestellt. Sie sind ausreichend gut zu sehen und bieten mit ca. 1,40 Meter hinreichende Durchlassbreite. Das im Bild zu sehende Dreirad hat die Breite eines Fahrradanhängers und verdeutlicht die verfügbare Breite gut. Allerdings ist die erhoffte Wirkung gleich Null: Vermieden werden soll Durchgangsverkehr per Kfz, der sich, wie die Spuren zeigen, bereits seinen Weg um die Absperrung gesucht hat. Der ADFC informiert die Stadt Steinbach über den Sachverhalt per E-Mail.

Eine Lösung könnte es sein, einfache Sperrpfosten links und rechts direkt neben dem Weg zu platzieren und in der Mitte einen versenk- und kippbaren Pfosten (siehe Meldung#02) zu verwenden. Ausreichend Durchfahrbreite bliebe links und rechts erhalten. Ein seitlich platzierter Stein wäre aus Sicht des ADFC kein geeignetes Mittel, weil dieser in Dunkelheit schlecht erkennbar ist und eventuell doch Ausweichmanöver im Begegnungsfall stattfinden würden. Ein Mittelpfosten böte zudem die Möglichkeit, auf 2 Spuren zu fahren - so wäre ein Engpass vermieden.

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Bild 1

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Bild 1: Feldweg Bornhohl Richtung Stierstadt
 

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27. Februar 2009 (KM-HK1151#M03)

Feldweg Bornhohl
CDU-Bürgermeisterkandidat ist gegen Wegsperrung


Michael Dill von der CDU ist gegen eine Wegsperrung und sieht an erster Stelle die Aufklärung, als letztes Mittel den Einsatz des Ordnungsamtes. Es wird eine "vernünftige" Beschilderung gefordert, ohne dass dies genauer beschrieben wird. Der Weg würde häufig von Einsatzwagen der Not- und Rettungsdienste benutzt, zudem würden Landwirte Tag und Nacht auf den Feldern arbeiten und die Poller so immer umgelegt sein.

ADFC-Kommentar:
In Teilen ist eine Übereinstimmung zur ADFC-Meinung festzustellen, allerdings wird die Bedeutung des Weges doch sehr hochstilisiert. Rettungsdienste kommen im Notfall, der ja nicht dauernd auftritt, rasch genug durch. Wenn eine Sperrung vorgenommen wird, kann dies durchaus z.B. durch eine Sperrung nur in der Mitte so erfolgen, dass Landwirte - wenn überhaupt - nur gering betroffen sind und dann damit leben könnten. Keineswegs sieht der ADFC den Einsatz des Ordnungsamtes als letztes Mittel, sondern bauliche Maßnahmen, die nicht von vorne herein ausgeschlossen werden dürfen. Ob man mit einem bloßen Appell weit kommt, wagt der ADFC deutlich zu bezweifeln - die Erfahrungen belegen etwas anderes. Trotzdem ist dies - nachdem das Problem stärker in der Öffentlichkeit diskutiert wird - einen weiteren "sanften" Versuch allemal wert. Man sollte sich allerdings alle Optionen offen halten. Deutlich sollten daher drei Dinge im Vordergrund stehen: Drohende Anzeigen bei der Polizei durch reguläre Nutzer, der Einsatz des Ordnungsamtes und letztendlich auch die bauliche Sperrung des Wegs. Insofern ist die entstandene Diskussion trotz sehr unterschiedlicher Meinungen durchaus vorteilhaft. 
[Stefan Pohl]
 

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26. Februar 2009 (KM-HK1151#M02)
ADFC-Kommentar und Situationsbilder

Der Feldweg Bornhohl wird - das kann der ADFC aus Erfahrungen eigener Mitglieder bestätigen - immer stärker als Abkürzung von Autofahrern genutzt. Zudem reagieren darauf angesprochene Autofahrer teilweise sehr aggressiv, d.h. sie wissen, was sie da tun. Zu beobachten ist aber auch, dass offensichtlich niemand Anzeige erstattet - denn nach der zweiten oder dritten Anzeige des gleichen Deliktes ist das Thema normalerweise schnell vorbei, denn dann geht es an den Führerschein.

Welche Handlungsempfehlung könnte man geben?

Statt primär nach der Politik zu rufen, die bauliche Maßnahmen ergreifen soll, sollte eher mal Anzeige erstattet werden, wenn auf dem normalen Kommunikationsweg das Problem nicht zu lösen ist. Dabei sollte in der Anzeige nicht vergessen werden, bereits unternommene Klärungsversuche zu erwähnen - das gibt der Polizei andere Möglichkeiten, die Folgen wiederholter Verstöße zu verdeutlichen. Behauptungen von Autofahrern, ein anderes Anliegen als die Durchfahrt zu haben, können die Stadtverwaltungen Steinbach oder/und Oberursel durchaus überprüfen - also sollten Betroffene ruhig einmal "Abkürzer" melden.

Flankierend könnte die Politik oder die Stadtverwaltungen das Thema in die Öffentlichkeit tragen, z.B. über Tageszeitungen oder sonstige Mitteilungsmöglichkeiten und dabei auch Sanktionsmaßnahmen wie Kontrollen und Strafen erwähnen. Erst kürzlich wurde ja der Bußgeldkatalog mit deutlich höheren Strafen wirksam - zwei durchaus zusammen passende Anlässe.

Wenn dann bauliche Maßnahmen - als letzte Möglichkeit - für notwendig erachtet werden, muss eine Lösung der besonderen Bedeutung dieser Verbindung für den Radverkehr gerecht sein. Lösungen wir Umlaufsperren oder zu umfahrende Schranken haben auf einer Hauptroute für den Radverkehr nichts zu suchen. Statt dessen sollten ggf. kippbare und komplett versenkbare Poller (siehe Bild 3) möglichst sparsam und unter Einhaltung von für den Radverkehr notwendigen Mindestbreiten (Innenabstand 1,40 Meter) eingesetzt werden. Diese versenkbaren Poller können im umgeklappten Zustand keinen Sturz auslösen, weil sie vollständig in der Fahrbahn verschwinden, gleichzeitig ist die Einbuchtung zur Aufnahme des umgelegten Pollers im aufgestellten Zustand ebenfalls abgedeckt.
Behinderungen sind grundsätzlich möglichst gering zu halten und auf den Kreis zu beschränken, der tatsächlich eingeschränkt werden soll. Eine möglichst geringe Einschränkung bedeutet z.B. auch, dass statt zweier Sperren jeweils am Ende nur eine Sperrung etwa in der Mitte aufgestellt wird. So bleiben auch die benutzten Fahrbahnen frei. Wer einmal davor steht, merkt sich das ganz sicher.

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Bild 1                           Bild 2                           Bild 3

Bilderläuterungen:
Bild 1: Feldweg Bornhohl Richtung Stierstadt
Bild 2: Feldweg Bornhohl Richtung Steinbach
Bild 3: Beispiel für vollständig versenkbare Poller aus Eschborn, "Andys Bäckerei" in der Hauptstraße in Niederhöchstadt
 

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25. Februar 2009 (KM-HK1151#M01)

Feldweg Bornhohl
SPD fordert Verkehrsberuhigung


Thomas Winter von der SPD fordert die Verkehrsberuhigung des Feldweges Bornhohl zwischen Steinbach und Stierstadt. Das Gegenargument von Bürgermeister Frosch, die Pfosten würden aus Bequemlichkeit nicht wieder aufgerichtet, lässt Winter nicht gelten und fordert statt dessen zusätzlich Kontrollen. Die SPD will einen entsprechenden Antrag im Stadtparlament einbringen.

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