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Bad
Homburg, OB-Wahl 2009 - ADFC-Wahlprüfsteine zum Radverkehr |

Letzte Meldung vom 20. April 2009:
Informationen zum Vorgang:
Situation/Ausgangslage:
Am 26. April wird das
Amt des Oberbürgermeisters in Bad Homburg neu vergeben. Der
ADFC Bad Homburg hat dazu Wahlprüfsteine - einen 5 Fragen
umfassenden Fragebogen - an die Kandidaten verschickt. Die
Antworten werden in der Öffentlichkeit und hier in diesem
Web veröffentlicht.
Meldungen bisher:

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Letzte Meldung |
20. April 2009
(KM-HK1153#M09)
Bad Homburg: OB-Wahl 2009
- ADFC-Wahlprüfsteine zum Radverkehr
OB-Kandidaten beziehen Position für aktive Radfahrpolitik
Nachdem die Antworten
auf die ADFC-Wahlprüfsteine vorliegen, teilt der ADFC Bad Homburg
das Ergebnis in einer Pressemitteilung der Öffentlichkeit
mit.
Der ADFC erklärt sich
zufrieden mit dem Ergebnis der Befragung. Zeige es doch,
dass alle Kandidaten Radverkehrspolitik als Thema erkennen,
dem sie sich auf kommunaler Ebene widmen müssen. „Wir sind
gespannt, wie intensiv die Themen dann nach der Wahl
angegangen und umgesetzt werden. Wir werden dies jedem Fall
kritisch begleiten“ sagt Bernhard Wiedemann vom ADFC.
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Liste der Einzelmeldungen |
09. April 2009
(KM-HK1153#M08)
Bad Homburg: OB-Wahl 2009
- ADFC-Wahlprüfsteine zum Radverkehr Antworten
zu den ADFC-Wahlprüfsteinen liegen vor
Dem ADFC Bad Homburg
liegen die Antworten der 3 Kandidaten auf die
ADFC-Wahlprüfsteine zum Radverkehr vor. Nachfolgend können
die Antworten nach Fragen sortiert im Wortlaut nachgelesen
werden. Die Kandidatenantworten sind in alphabetischer
Reihenfolge nach dem Nachnamen aufgeführt und bedeuten
keinerlei Wertung seitens des ADFC.
Der ADFC bedankt sich bei allen Kandidaten für die
Beteiligung und die konstruktiven, teils sehr positiven
Antworten die sogar konkreten Zusagen beinhalten. Der ADFC
Bad Homburg hofft, dem Wähler hiermit eine
Entscheidungshilfe hinsichtlich der Radverkehrsförderung an
die Hand gegeben zu haben - und wird natürlich nach der Wahl
weiter verfolgen, was diesen Aussagen an Taten folgt.
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09. April 2009
(KM-HK1153#M07)
Bad Homburg: OB-Wahl
2009 - ADFC-Wahlprüfsteine zum Radverkehr Frage
zur Golfplatzquerung
Auf der touristisch
vermarkteten Rundroute sind Radler, die die Freizeit
genießen wollen, Gefahren durch einen über einen
öffentlichen Weg führenden Abschlag ausgesetzt. Politik und
Verwaltung sind bereits aktiv, bis Anfang 2009 sollte eine
Regelung gefunden sein. Hier ist noch keine einvernehmliche
Lösung in Aussicht.
Wie positionieren Sie sich im Spannungsfeld zwischen
Golfern und Freizeitsuchenden?
- Frau Jungherr:
Es muss eine Lösung ohne Gefahrdung der Fußgänger und
Radfahrer gefunden werden. Gespräche mit dem Golfclub sind
bereits im Gange.
- Herr Korwisi:
In der Tat ist die Golfplatzquerung für Fußgänger und
Fahrradfahrer im Bereich unterhalb der ehemaligen,
rekultivierten Müllhalde ein Ort großer Gefahr. Dies ist der
Politik und der Verwaltung schon seit längerem bekannt, ohne
dass es hier bisher eine Lösung gegeben hätte. Ich trete
dafür ein, dass der Bereich des Rad- und Fußweges, der an
dieser Stelle von der Karlsbrücke über den Golfplatz zur
Victor-Achard-Straße führt, sicherer abgeschirmt wird, als
das bisher der Fall ist. Dies kann zum Beispiel durch einen
höheren Sicherheitszaun erfolgen und durch optische
Warnsignale, die es den Golfern untersagen, bei Aufenthalt
eines Radlers oder eines Fußgängers im Bereich der Abschläge
einen Abschlag auszuführen. Ich glaube, dies ist vor dem
Hintergrund, dass der Weg wesentlich älter ist als die
Golfanlage, durchaus auch denjenigen vermittelbar, die ihren
Sport auf dem Golfplatz ausüben. Wichtig ist es auch, dass
an dieser Stelle der Belag des Weges so ausgeführt ist, dass
man den Bereich um die Abschläge möglichst schnell passieren
kann.
- Herr Krug:
Sie sprechen zu Recht eine problematische Situation an, die
bereits zu lange ungelöst ist. In einem Antrag im Parlament
hat die SPD bereits gefordert, hier entweder durch eine
Verlegung des Abschlagspunkts oder eine Verlegung der
Radwegeführung die Situation zu entspannen. Aus meiner Sicht
sollte gerade die Änderung der Radwegeführung zu einer
schnellen und einvernehmlichen Lösung für beide Seiten
führen. Wichtig ist, dass es möglich ist unversehrt und
unbehindert Rad fahren zu können. Deshalb kann die Situation
so nicht bleiben.
Lesen Sie zum Thema auch
die Meldungen des ADFC:
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09. April 2009
(KM-HK1153#M06)
Bad Homburg: OB-Wahl
2009 - ADFC-Wahlprüfsteine zum Radverkehr Frage
zur Fahrradstation am
Bahnhof
Bereits seit Jahren im
Gespräch ist eine Fahrradstation am Bahnhof Bad Homburg. Bei
der derzeitigen Umgestaltung böten sich alle Chancen, eine
solche Station zu integrieren, die Signalcharakter für die
Radverkehrsförderung der Stadt Bad Homburg hätte.
Werden Sie sich aktiv für eine Fahrradstation einsetzen?
- Frau Jungherr:
Ich habe mich immer für eine Fahrradstation am Bahnhof
eingesetzt. Sie ist Bestandteil aller Planungskonzepte und
sie wird kommen.
- Herr Korwisi:
Bereits vor einigen Jahren war ich als hauptamtlicher
Stadtrat aktiv in Gesprächen mit der Bahn - auch der ADFC
hatte auf meine Einladung daran teilgenommen - um im
ehemaligen Gepäcktunnel des Bahnhofs eine Fahrradstation
einzurichten. Diesen Bereich halte ich für äußerst günstig
für eine solche Anlage, da sie mit nur geringen baulichen
Maßnahmen umsetzbar ist. Wir hatten damals bereits
Kostenvoranschläge für den Umbau seitens der Stadt eingeholt
und Baumaßnahmen vorbereitet. Leider weigerte sich die
Deutsche Bahn, hier Maßnahmen der Stadt Bad Homburg
zuzulassen, so dass die Umsetzung nicht möglich war- Zwei
Jahre später hat die Stadt Bad Homburg den Bahnhof käuflich
erworben und ist mittlerweile auch schon wieder fast zwei
Jahre Besitzer dieser Immobilie. Längst hätte sich in diesem
Bereich etwas tun können. Mein Ansatz ist, hier schneller zu
handeln. Eine Fahrrad Station wird den Bahnhof erheblich
attraktiver machen, sowohl für die Nutzer des öffentlichen
Nahverkehrs, für Freizeitradier als auch ganz besonders für
Alltagsradler, die auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule
eine sichere und trockene Unterstellmöglichkeit für ihr
Fahrzeug suchen. Es ist an der Zeit. dass es auch in Bad
Homburg ein zeitgemäßes Angebot für diese große Gruppe von
Fahrgästen des öffentlichen Nahverkehrs gibt.
- Herr Krug:
Ja, ich will mich auf jeden Fall für eine solche
Fahrradstation am Bahnhof einsetzen. Dies entspricht auch
dem Wunsch der SPD-Fraktion im Bad Homburger Parlament. Es
wird im Einzelnen zu klären sein, in welchen Räumlichkeiten
des Bahnhofs und in welcher konkreten Ausgestaltung eine
solche Fahrradstation realisiert wird. Ich kann mir dies
auch sehr gut in Verbindung mit dem Bahnangebot „Call a Bike“
vorstellen, dessen Nutzer ich selbst bin. In einer genaueren
Bedarfs- und Potenzialanalyse werden diese Punkte konkreter
zu betrachten sein.
Lesen Sie zum Thema auch
die Meldungen des ADFC:
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09. April 2009
(KM-HK1153#M05)
Bad Homburg: OB-Wahl
2009 - ADFC-Wahlprüfsteine zum Radverkehr Frage
zur Öffnung von
Einbahnstraßen
In Bad Homburg gibt
es nur sehr wenige für den Radverkehr geöffnete
Einbahnstraßen. Im angrenzenden Frankfurt werden in
Tempo-30-Zonen schon flächendeckend Einbahnstraßen geöffnet.
Wie stehen Sie zu der weiteren Öffnung von Einbahnstraßen
in Bad Homburg?
- Frau Jungherr:
Der Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer stehe ich wegen
Gefährdung der Radfahrer skeptisch gegenüber. Dies gilt
insbesondere für Gefährdung von Kindern und Jugendlichen.
Sollte allerdings die Straßenverkehrsordnung geändert
werden, dies ist ja in der Diskussion, ist die Situation
jeweils vor Ort neu zu überprüfen- Aber auch dann gilt, dass
die Sicherheit oberstes Gebot ist.
- Herr Korwisi:
Seit mehr als einem Jahrzehnt wird in Bad Homburg darum
gerungen, Einbahnstraßen für den Radverkehr in beide
Richtungen zu öffnen- Dies ist bisher immer wieder an den
politischen Mehrheiten, aber auch am Widerstand der
derzeitigen Oberbürgermeisterin, die ja die
Straßenverkehrsbehörde vertritt, gescheitert. Als
hauptamtlicher Stadtrat ist es mir immerhin gelungen, eine
wichtige innerstädtische Verbindung für den Radverkehr in
beide Richtungen der Einbahnstraßen zu öffnen. Dabei handelt
es sich um die Friedrich-Rolle-Straße und um ein kleines
Stück der Pestalozzistraße- Doch dies ist viel zu wenig.
Andere Städte machen uns vor, dass es ohne Konflikte
zwischen motorisiertem und Radverkehr möglich ist, geeignete
Einbahnstraßen zu öffnen, um so den Radfahrern eine bessere
Durchfahrung der Stadt ohne Umwege zu ermöglichen. Hier geht
es nicht um nicht können, sondern um nicht wollen. Die
Straßenverkehrsordnung lässt entsprechende Maßnahmen zu. Ein
geregeltes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer, die
gegenseitig Rücksicht auf den anderen nehmen, ist das Ziel
einer modernen kommunalen Verkehrspolitik.
- Herr Krug:
Der Öffnung von Einbahnstraßen stehe ich positiv gegenüber.
Die SPD-Fraktion war auch schon immer die Fraktion im
Parlament, die sich für eine Öffnung der Einbahnstraßen
eingesetzt hat. Ich sehe Frankfurt/M. diesbezüglich als
Vorbild und bin der Meinung, die ersten diesbezüglichen
Ansätze in Bad Homburg konsequent weiterzuverfolgen.
Lesen Sie mehr zum Thema
Einbahnstraßen, unter andrem zum richtigen Verhalten
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09. April 2009
(KM-HK1153#M04)
Bad Homburg: OB-Wahl
2009 - ADFC-Wahlprüfsteine zum Radverkehr Frage
zu bike + business
Am 22. April 2004 ist
die Stadt Bad Homburg bike + business beigetreten. Bike +
business ist ein gemeinsames Projekt des Planungsverbandes
Ballungsraum Frankfurt Rhein-Main und des ADFC Hessen e.V.
in der Region.
Wie können Sie sich vorstellen, dieses Projekt mit mehr
Leben zu füllen und Betriebe zur Teilnahme zu bewegen?
- Frau Jungherr:
Das Konzept halte ich für gut. Wir nutzen unsere Kontakte,
um Betriebe auf dieses Projekt aufmerksam zu machen. Im
Rathaus gibt es bereits viele, die täglich mit dem Rad zur
Arbeit kommen. Die Stadt wird weiter im Zuge des
Mobilitätsmanagements für bike+business, öffentlichen
Nahverkehr und Car-Sharing werben.
- Herr Korwisi:
Nach der Teilnahme der Stadt Bad Homburg an dem Projekt
Bike & Business hat sich außer dem Aufhängen von Plakaten im
Rathaus nicht viel getan. Mir fehlt der Vorbild Charakter
der Stadt. Ich hatte seinerzeit vorgeschlagen, dass für die
Alltagsradler in der Tiefgarage des Rathauses ein Raum
eingerichtet werden sollte, in dem sie die vor allem in der
kälteren und feuchteren Jahreszeit notwendige
Fahrradkleidung unterbringen können; gegebenenfalls wäre
auch die Möglichkeit einer Dusche vorzusehen. All dies ist
leider nicht umgesetzt worden, weil hierfür keine Mittel zur
Verfügung gestellt wurden. Bei der jetzt wieder anstehenden
Renovierung der Garage müsste dies unbedingt umgesetzt
werden. Aufgabe einer öffentlichen Verwaltung wie der Stadt
Bad Homburg sollte es aber auch sein, wie Sie richtig
schreiben, andere Betriebe in der Stadt zum Mitmachen zu
bewegen. Hier könnten zum Beispiel Preise oder Geldprämien
oder ähnliche Dinge ausgelobt werden, um entsprechende
Anreize zu schaffen.
- Herr Krug:
Ich halte bike + business für ein sehr sinnvolles Projekt in
unserem Ballungsraum. Von daher war es richtig und wichtig,
dass auch Bad Homburg dem Projekt beigetreten ist. Aus
eigener Erfahrung weiß ich, was wichtige betriebliche
Rahmendingungen sind. Da ich selbst sehr gerne Rad fahre,
habe ich während eines Einsatzes bei einem meiner Klienten,
einem großen deutschen Versicherungsunternehmen am
Frankfurter Mainufer, die Gelegenheit wahrgenommen und bin
während meines dortigen Einsatzes jeden Tag mit meinem
Rennrad von Bad Homburg nach Frankfurt und abends zurück
gefahren. Dies war möglich, weil das Unternehmen eine
optimale Infrastruktur für Radfahrer angeboten hat. Dazu
zählten Fahrradständer in der Tiefgarage, Spinde,
Umkleideräume und Duschen. Diese Erfahrungen möchte ich
gerne an die Homburger Betriebe weitergeben und diese
vielleicht auch durch entsprechende Wettbewerbe und
Fördermaßnahmen zur Teilnahme an dem Programm motivieren.
Lesen Sie mehr zum Thema
bike + business:
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09. April 2009
(KM-HK1153#M03)
Bad Homburg: OB-Wahl
2009 - ADFC-Wahlprüfsteine zum Radverkehr Frage
zum Radverkehrsnetz
Bad Homburg hat im
Hochtaunuskreis vor einigen Jahren mit Friedrichsdorf durch
die Festlegung von Hauptrouten und deren Ausschilderung eine
Vorreiterrolle übernommen. Seitdem hat sich bei der
Verbesserung dieser Hauptrouten an entscheidenden Stellen
wenig getan: Schlechte Oberflächen, gesperrte Wege, Pfosten,
Drängelgitter und mangelhafte Bordsteinradwege an
Hauptachsen sind nur Beispiele.
Wie können Sie sich Fortschritte im Radverkehrsnetz
vorstellen?
- Frau Jungherr:
Die Stadt wird das Radwegenetz Stück für Stück weiter
verbessern. Erst im vergangenen Jahr wurde der Hölderlinpfad
eingeweiht und seit Herbst 2008 wird die Hauptroute in
Richtung Friedrichsdorf (derzeit am Taunengraben)
komplettiert. Sie sind dabei, als ADFC, ja auch Hinweis
gebend tätig. Zudem wird bei jedem Umbau von Straßen darauf
geachtet, dass Radwege angelegt werden, oder, wo dies wegen
mangelnder Breite der Straße problematisch ist, doch
gefahrloses Radfahren möglich ist.
- Herr Korwisi:
Die Unterhaltung und natürlich auch Verbesserung des Rad
Verkehrsnetzes ist eine ständige Aufgabe. Die einmalige
Festlegung von Hauptrouten muss begleitet werden von
dauerhafter Unterhaltung der entsprechenden Verbindungen,
und auch verbunden sein mit der Absicht, zu einer
Verbesserung von Problemstellen zu kommen. Ich werde für die
Stadt Bad Homburg eine ständige Arbeitsgruppe einrichten, in
die der ADFC, die Straßenbauverwaltung und die
Straßenverkehrsbehörde, gegebenenfalls auch die
Verkehrswacht Hochtaunus einbezogen sind und die die
Verwaltung bei der Verbesserung und Unterhaltung der
Verkehrsrouten für Radfahrer berät, indem sie Hinweise gibt,
wo Sanierungsbedarf ist, wo Verbesserungsvorschläge
umgesetzt werden können und wo Fehler korrigiert werden
müssen. So wie es für den motorisierten Straßenverkehr eine
Arbeitsgruppe, die so genannte Verkehrsschau, gibt, könnte
dies auch für den Radverkehr und den Fußgängerverkehr
eingerichtet werden — ein Projekt, das ich als
Oberbürgermeister gerne umsetzen will. Fortschritte im Rad
Verkehrsnetz können oft und vor allen Dingen durch die
Verbesserung oder Behebung vieler Kleinigkeiten erzielt
werden. Da gibt es viele Dinge, die in Bad Homburg zu einem
ungenügenden Angebot für den Radverkehr führen: fehlende
Aufstellflächen an den Ampeln, Haltegriffe an den Ampeln,
zum Teil schlechte oder ungereinigte Oberflächen, in den
Wintermonaten wird häufig der Schnee auf die Radwege
geschoben, noch immer gibt es zu hohe Bordsteine oder enden
Radwege im Nichts einer Sackgasse oder einer nicht
durchfahrbaren Einbahnstraße. An den Einfahrten von
Sackgassen könnten z.B. an den Verkehrsschildern Hinweise
angebracht werden, ob es für Radler und Fußgänger am Ende
der Straße nicht doch weitergeht- Dies alles sind Dinge, die
eine Arbeitsgruppe bearbeiten und beheben kann und beheben
sollte.
- Herr Krug:
Grundsätzlich ist hierfür eine engere Zusammenarbeit von
ADFC und Verkehrsausschuss nötig. Diese engere
Zusammenarbeit möchte ich gerne forcieren und damit dazu
beitragen, das Verständnis für die Bedürfnisse der Radfahrer
in unserer Stadt zu fördern. Insbesondere ist es hierfür
erforderlich, auch das fortgeschriebene Mängelpapier,
welches der ADFC ausgearbeitet hat, Schritt für Schritt zur
weiteren Verbesserung der Radwege in unserer Stadt zu
nutzen. Wir können hiervon gemeinsam profitieren und Bad
Homburg auch im Radverkehr nach vorne bringen!
Zum Radverkehrsnetz gibt
es bereits zahlreiche Meldungen des ADFC:
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09. April 2009
(KM-HK1153#M02)
Bad Homburg: OB-Wahl
2009 - ADFC-Wahlprüfsteine zum Radverkehr
Weitere Aussagen
Einige Kandidaten
haben sich ergänzend geäußert. Dies möchte der ADFC den
Wählern nicht vorenthalten.
- Herr Korwisi:
Ich selbst benutze das Fahrrad so oft es mir meine
Termine ermöglichen, um mich in der Stadt zu bewegen. Dies
ist aus meiner Sicht nicht nur die umweltfreundlichste
Fortbewegungsart, sondern man kommt auch schnell zum Ziel.
Hier eine Verbesserung der Situation für die Fahrradfahrer
zu schaffen, sorgt auch dafür, dass mehr Menschen auf das
Rad umsteigen und somit unsere Umwelt entlastet wird.
- Herr Krug:
Sie sehen, ich habe auch aus eigner Erfahrung und durchaus
auch aus eignem Interesse den Antrieb, gerade in den von
Ihnen angesprochenen Bereichen eine Verbesserung der
aktuellen Situation zu erreichen. Wir können Bad Homburg
insbesondere auch in diesem Bereich als vorbildliche Stadt
entwickeln, ohne dafür Investitionen tätigen zu müssen, die
den Etat unserer Stadt über Gebühr belasten würden. Gerne
möchte ich den Dialog mit Ihnen fortsetzen und würde mich
freuen, Sie vielleicht auch im Rahmen der einen oder anderen
Veranstaltung noch begrüßen zu dürfen.
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07. März 2009
(KM-HK1153#M01)
Bad Homburg: OB-Wahl
2009 - ADFC-Wahlprüfsteine zum Radverkehr
ADFC-Wahlprüfsteine an Kandidaten verschickt
Der ADFC Bad Homburg hat im Vorfeld der Oberbürgermeisterwahl
einen fünf Punkte umfassenden Fragenkatalog, die
ADFC-Wahlprüfsteine zum Radverkehr, an die 3 Kandidaten, die
sich zur OB-Wahl stellen, geschickt, um deren
radverkehrspolitischen Vorstellungen für die künftige
Legislaturperiode zu erfragen.
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