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Hochtaunuskreis: Saalburgpassage |

Letzte Meldung vom 24. Juli 2009:
Informationen zum Vorgang:
Situation/Ausgangslage:
Die zum
Weltkulturerbe zählende Saalburg wird zum archäologischen
Park ausgebaut. Das Geländer wird auch deshalb umzäunt. Als
Folge müssen Radfahrer einen Umweg fahren, früher konnte
unmittelbar am Tor der eigentlichen Saalburg vorbei gefahren
werden.
ADFC-Position: Es ist schade, dass der eigentlich
ideale Weg unmittelbar an der Saalburg vorbei nicht mehr
genutzt werden darf. Der Eigentümer hat hier jedoch den
entsprechenden Gestaltungsspielraum, die Zielsetzungen sind
auch nachvollziehbar. Mit der zu erwartenden Kritik wird man
umgehen müssen. Für nicht gelungen hält der ADFC den
Rindenweg am Zaun entlang, der ADFC vermutet hier
Konfliktpotential zwischen Bikern und Spaziergängern.
Meldungen bisher:

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Letzte Meldung |
6. August 2009
(KM-HK1223#M03)
Hochtaunuskreis: Saalburgpassage
Radfahrer sollen Weg am Zaun
nicht benutzen
Die Meinung des ADFC, dass Radfahrer nach der Errichtung des
Zauns nun rund 300 Meter und 10-15 Höhenmeter beim Queren in
Ost-West-Richtung fahren müssen, wird von der
Saalburgleitung per Mail vom 27. Juli bestätigt. im Usinger
Anzeiger (siehe unten) stand fälschlicher Weise, dass
Radfahrer lediglich 50 Meter Umweg zu fahren hätten.
ADFC-Kommentar:
Nach dieser Klarstellung, die übrigens in einem Vorgespräch
zu einem anderen Thema zwischen Saalburgmuseum und ADFC
bereits so angekündigt war, bleibt die Problematik bestehen,
dass die Nutzung des Weges am Rand im jetzigen Zustand und
erst Recht nach einer weiteren Befestigung, die ebenfalls
angekündigt wurde, auch von Radfahrern trotz späterer
anderer Beschilderung zu erwarten ist, weil sie spürbare
Umweg- und Höhenvorteile bietet. Lediglich Ortsunkundige,
die aber weniger kritisch hinsichtlich des
Konfliktpotentials zwischen Fußgängern und Radfahrern
einzuschätzen sind, werden sich durch die geplante
Fahrradwegweisung leiten lassen.
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24. Juli 2009
(KM-HK1223#M02)
Hochtaunuskreis: Saalburgpassage
Zaun um die Saalburg - Umweg für
Radfahrer
Der Usinger Anzeiger berichtet von der Umzäunung der
Saalburg im Rahmen des weiteren Ausbaus zum archäologischen
Park. Radfahrer müssten lediglich einen Umweg von 50 Metern
in Kauf nehmen.
ADFC-Kommentar:
Der genannte Umweg von 50 Meter kann sich nur auf den Weg
unmittelbar am Zaun beziehen, der allerdings schmal ist und
aus aufgeschütteten Rindenstücken besteht und nach
Informationen des ADFC gar nicht für Radfahrer gedacht ist.
Der Weg ist zudem nur für breite Reifen passierbar, nicht
jedoch für eine Tourenbereifung oder das Fahren mit Gepäck.
Letztere sind aber kein unwesentlicher Faktor, schließlich
führt hier der Limesradweg entlang. Zudem wurde die
Beschilderung noch nicht geändert: Sie weist Wanderer und
Radfahrer unverdrossen auf die Zaunanlagen auch ohne
Durchgang zu, gut zu erkennen auf der Ostweite nahe der
Brücke über die B456.
Tatsächlich kann entlang des Taunushangs querenden
Tourenradlern derzeit nur der Umweg auf der asphaltierten
Strecke zum Landgasthof hinunter empfohlen werden. Dies
bedeutet aber statt wie bisher ca. 270 Meter an der Saalburg
vorbei zu fahren nun ca. 560 Meter Strecke, also rund 290
Meter Umweg. Hinzu kommen etliche verlorene Höhenmeter auf
dem kurzen Abschnitt, denn zum Wendepunkt etwas oberhalb des
Landgasthofs geht es deutlich bergab. Die nachfolgende
Steigung, es dürfte sich um 10 bis 15 Höhenmeter handeln,
muss zusätzlich bewältigt werden. Dies wiegt deutlich
schwerer wie 290 Meter Umweg. Nicht unerwähnt bleiben sollte
in diesem Zusammenhang, dass der Limesradweg im Bereich des
Hochtaunuskreises einer der anspruchvollsten Abschnitte auf
dem gesamten, knapp 800 Kilometer langen Limesradweg ist und
gerade im 38 Kilometer langen Bereich Ziegenberg (Usatal) -
Saalburgsiedlung - Saalburg - Sandplacken - Rotes Kreuz -
Glashütten (Kreisgrenze) mit knapp 900 verlorenen
Höhenmetern sehr viele Höhenverluste vorhanden sind.
Kritischer wird seitens des ADFC der schmale und mit
lockerer Rinde befestigte Weg gesehen, denn er bietet sich
als Alternative geradezu an, aber nur für Mountainbiker mit
entsprechender Bereifung. Dann allerdings macht schnelles
Fahren hier eher Spaß, da im Grenzbereich der Bodenhaftung
auf solchen Wegen für MTBler "interessante Situationen"
entstehen. Der Weg ist zudem recht schmal ausgefallen.
Fußgänger werden diesen Weg sicher benutzen, müssen aber nach
Befürchtungen des ADFC aufgrund der Anlage des Weges mit
rasanteren Fahrern auf dem Bike rechnen.
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15. Juli 2009
(KM-HK1223#M01)
Hochtaunuskreis: Saalburgpassage
Dokumentation: Neuer Zaun um die
Saalburg
Die bisherige Passage des Geländes um die Saalburg direkt an
der Saalburg vorbei ist für Radfahrer Vergangenheit. Durch
die Erweiterung des archäologischen Parks um ein größeres
Außengebäude und die bevorstehende Konservierung und
Einbeziehung der Grundmauern in den Park wurde ein Zaun mit
Drehtüren errichtet, der kein Befahren mehr zulässt. Statt
dessen wurde seitlich (in Bild 2 zu sehen) ein Weg angelegt.
Radfahrer sollen, wie in einem kurz zuvor terminierten
Gespräch mit der Saalburg zum Schutz des Limes selbst
mitgeteilt wurde, auf den asphaltierten Strecken bis zum
Wendeplatz knapp oberhalb des Landgasthofs fahren.
Vorschau - für größeres Bild (je ca. 100 KB) bitte
anklicken

Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bild 4
Bilderläuterungen:
Bild 1: Neuer Sperrzaun ohne Durchlass von der Brücke über
die B456 her kommend - die Wegweisung führt Wanderer und
Radfahrer noch über den Zaun
Bild 2: Neuer (Rinden-)Weg entlang des südlichen Zaunrandes
und Passage an der südlichen Stelle im Eingangsbereich
Bild 3: Sperrzaun und Durchlass von Westen kommend
Bild 4: Ausschnittkarte (rot gestrichelt: gesperrt; grün
gestrichelt: (Rinden-)Weg am Zaunrand; grün: Fahrempfehlung
für Radfahrer; rosa: Limesradweg; blau: weitere Anschlüsse
im Fahrradroutennetz)
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