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letzte Änderung: SP 14.05.2012

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Oberursel: Bärenkreuzung

Letzte ADFC-Nachricht vom 14. Mai 2012:

Informationen zum Vorgang:

Zuständige ADFC-Gliederung: ADFC Oberursel/Steinbach

Situation/Ausgangslage: Die Bärenkreuzung soll komplett umgestaltet werden, um das Stadtbild in der Relation Adenauerallee / Fußgängerzone zu verbessern. Derzeit gibt es keine Lösung für den Radverkehr, die Kreuzung ist ampelgeregelt mit signalfreier Abbiegespur von der Adenauer Allee zur Oberhöchstedter Straße Richtung Liebfrauenstraße, was auch der Führung der künftig beschilderten Hauptroute für den Radverkehr entsprechen wird.

ADFC-Position: Einen Umbau ohne eine Lösung für den Radverkehr soll es nicht geben. Der ADFC in Oberursel favorisiert einen Kreisel.

Begründung:
Über die Bärenkreuzung verläuft in Nord-Süd-Richtung künftig eine beschilderte Hauptroute (Adenauerallee - Bärenkreuzung - Epinayplatz - Homm-Kreisel), auch in Ost-West-Richtung (Oberhöchstädter Straße) ist die Nutzbarkeit für den Radverkehr entscheidend.

ADFC-Nachrichten bisher:

Querverweise:

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Letzte ADFC-Nachricht


30. April 2012 (KM-HK1250#M06)

Oberursel: Bärenkreuzung
Vertretung der Selbständigen möchte Flanierfläche


Die Tagespresse berichtet über die Stellungnahme des Forums der Selbständigen in Oberursel, Focus.O.

  • Fokus O. ist gegen Kreisel, Taunus Zeitung, 14.5.12
    Aussagen (inhaltliche/wörtliche Auszüge):
    (1) Die Bärenkreuzung soll vor allem eine Flanierfläche für Fußgänger sein.
    (2) Bei einer Besichtigung habe die Leiterin der Stadtplanung Duisburg, die bereits Erfahrungen mit Shared-Space-Konzepten haben, den Platz als geeignet für dieses Konzept bezeichnet.
    (3) Kreisel wird von Focus.O abgelehnt, weil sich dadurch der Verker verlangsame und Fußgänger keine Wartezeit hätten.
    (4) Focus.O: Bei einem Kreisel könne die Mitte des Kreisels keiner Nutzen, zudem fielen Flächen für die Fußgänger weg..
    (5) Focus.O spricht sich gegen die Fällung der 100 Jahre alten Platane aus.
    (6)
    Focus.O favorisiere nach wie vor die Verlängerung des Alleenwegs bis hin zur Vorstadt. Das verschaffe Fußgängern mehr Platz. "Wichtigstes Anliegen für uns war und ist, dass Fußgänger die Geschäfte in der Adenauerallee barrierefrei erreichen können und dass für ein entspanntes Einkaufen, Flanieren und Verweilen auf beiden Seiten genügend Fläche zur Verfügung steht".
    (7) Der Verkehr auf der Kreuzung solle weiterhin über eine Ampelanlage gesteuert werden, allerdings von einer mit moderner, intelligenter Schaltung, die auf den unterschiedlichen Autoverkehr reagiere.

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Liste der Einzelnachrichten


30. April 2012 (KM-HK1250#M05)

Oberursel: Bärenkreuzung
Bärenkreuzung als "Platz für alle" gestalten?


Die Tagespresse berichtet über den Besuch einer oberurseler Delegation in Duisburg, das bereits mehrere Plätze erfolgreich nach einem neuen Konzept -eigentlich alten - Konzept ("Shared Space") erfolgreich umgestaltet hat, um die Anwendbarkeit auf die Bärenkreuzung zu pürfen.

  • Bärenkreuzung als "Platz für alle"?, Taunus Zeitung, 30.4.12
    Aussagen (inhaltliche/wörtliche Auszüge):
    (1) Duisburg, das das Konzept als "Platz für alle" bezeichnet, zähle bundesweit zu einem der Vorreiter bei der Umsetzung der Idee, dass alle Verkehrsteilnehmer – Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer – gleichberechtigt sind und alle aufeinander Rücksicht nehmen müssen.
    (2) Voraussetzung dafür, dass das Konzept funktioniere, sei, dass es sich um einen Platz handele, an dem es einen Querungsbedarf gibt und sich die Zahl der Fußgänger und Autofahrer – ob hohe oder niedere Frequenz – die Waage halten
    (3) Damit "Plätze für alle" entstünde, habe die Stadt Duisburg die verkehrsberuhigten Plätze neu strukturiert und übersichtlich gestaltet. Es seien nur wenige Bäume gepflanzt worden, Platz und Verkehrsfläche einheitlich und niveaugleich bepflastert sowie Ampeln und Fußgängerwege entfernt worden.
    (4) Die Evaluierung habe ergeben, dass die Platzgestaltung gut ankommt, die Passanten die Straße kreuzen, ohne nach rechts und links zu schauen, die Autofahrer langsamer, aber nicht die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit fahren (...). Eine Umfrage habe ergeben, dass knapp 80 Prozent der Einwohner mehr solcher Plätze will.
    (5) Der anschließende Rundgang durch die Oberurseler Innenstadt habe gezeigt, dass diese Kriterien beim Epinay-Platz, der Bärenkreuzung und dem Bahnhofsvorplatz in Richtung Adenauerallee gegeben seien.
    (6) Bis der "Platz für alle" in den Köpfen der Bevölkerung ankomme, sei viel Aufklärungsarbeit und Verkehrserziehung- und -kontrolle notwendig. Der Prozess dauere rund ein Jahr, sei damit aber noch nicht zu Ende. Damit es funktioniere, müssten alle Beteiligten mit an Bord sein.

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15. März 2012 (KM-HK1250#M04)

Oberursel: Bärenkreuzung
Umbau auf KDM-Seite wird diskutiert


Weder die lokale Wochenzeitschrift der Oberurseler Woche, noch die Taunus Zeitung thematisieren die Planung hinsichtlich des Radverkehrs.

  • Bärenkreuzung soll herausgeputzt werden, Taunus Zeitung, 15.3.12
    Aussagen (inhaltliche/wörtliche Auszüge):
    Stadt habe bei Umplanung nur Flächen vor dem KDM im Blick, die andere Platzseite bleibe vorerst unverändert.
    Kritischer Punkt sei die Wegfallende Rechtsabbiegerspur nach Planung von Fokus.O, weil befürchtet wird, dass der Bus nicht um die Rechtskurve käme.
    Fokus.O wünsche sich nach wie vor den Wegfall der Rechtsabbiegerspur und gebe planerisch "grünes Licht" dafür.
    Gesamtziel: Der Platz soll fußgängerfreundlicher werden.
    Kosten: 100.000 € seien im Haushalt vorgesehen

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03. März 2011 (KM-HK1250#M03)

Oberursel: Bärenkreuzung
Aussagen in Presse berücksichtigen Radverkehr nicht


Weder die lokale Wochenzeitschrift der Oberurseler Woche, noch die Taunus Zeitung thematisieren die Planung hinsichtlich des Radverkehrs.
  • Auf der Bärenkreuzung soll es großzügiger zugehen, Oberurseler Woche , 2.3.11
    Es sei möglich, eine fußgängergerechte, sichere Kreuzung ohne Nachteile für den motorisierten Verkehr zu schaffen. Weitere Verkehrasarten werden nicht erwähnt.
    Der Alleenweg solle in voller Breite zur Liebfrauenstraße weiter laufen, es sei eine Trennung durch einen schmalen Grünstreifen vorgesehen.
    Es sei problemlos, dass rechtsabbieger links um die Platane herumfahren.
  • Klare Linie statt Zickzack, Taunus Zeitung, 2.3.11
    Aussagen (inhaltliche/wörtliche Auszüge):
    Allee und Vorstadt sollen auf einer klaren Linie liegen.
    Fußgänger-Überweg könnte man über die Liebfrauenstraße ein Stück nach links verlegen.
    Rechtsabbiegen von der Allee in die Liebfrauenstraße soll weiter möglich sein – jedoch um die Platane herum.
    Die jetzige Rechtsabbiegerspur soll nach den Vorstellungen des Planungsbüros einem breiten Fußweg weichen. Auf der Abbiegespur sollen dann die Taxen stehen.

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03. März 2011 (KM-HK1250#M02)

Oberursel: Bärenkreuzung
Aufnahme in die ADFC-Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2011


Die Bärenkreuzung hat entscheidende Bedeutung im Radverkehrsnetz, sowohl für die Nord-Süd, als auch für die Ost-West-Relation. Deshalb hat der ADFC in Oberursel eine Fragestellung zur Bärenkreuzung mit aufgenommen.
  • Punkt 4: Bärenkreuzung
    Beim Neubau der Adenauer Allee wurden die Radfahrer vergessen!
    Derzeit stehen die Bahnhofsumgebung und Bärenkreuzung an, beides wichtige Kernpunkte des regionalen Radverkehrskonzeptes und des täglichen Radverkehrs.
    Wie will Ihre Partei die Radwegeführung für die Innenstadt umsetzen?
    In den bisherigen Planungen zur Bärenkreuzung fehlt allerdings die Radverkehrsführung.
    Würden Sie einem Konzept ohne Radverkehrsführung für die Bärenkreuzung zustimmen?

  • Antworten der Parteien
    Download Antworten der Parteien Wahlprüfsteine 2011 (pdf, ca. 600 kB)
Querverweise

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03. März 2011 (KM-HK1250#M01)

Oberursel: Bärenkreuzung
Ältere Zeitungsartikel


Seit Ende 2009 hat der ADFC Zeitungsartikel der Tagespresse verfolgt:
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