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Usinger Land: Kommunalwahl 2011
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Letzte ADFC-Nachricht vom 19. März 2011:
Informationen zum Vorgang:
Zuständige ADFC-Gliederungen:
ADFC Hochtaunus e.V., ADFC Usinger Land e.V.
Situation/Ausgangslage: Zur
Kommunalwahl geben Parteien mehr oder weniger aussagekräftige Programme
heraus - der ADFC hat sich die Programme unter dem Aspekt der
Fahrradförderung angesehen.
ADFC-Position:
Zur Jahresmitgliederversammlung des ADFC Usinger Land e.V. am 19. März
2011 wird eine eindeutige Wahlempfehlung ausgesprochen. Vorsicht: Sie
könnten überrascht sein!
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Letzte ADFC-Nachricht |
19. März 2011
(KM-HK1251#M02)
Usinger Land: Kommunalwahl 2011
ADFC-Wahlempfehlung
Nach der Wahlanalyse, die während der Jahresversammlung des ADFC
Usinger Land e.V. am 19. März 2011, eine Woche vor der Kommunalwahl, im
Bürgerhaus Wehrheim vorgestellt wurde, spricht der ADFC Usinger Land
nun eine konkrete Wahlempfehlung aus:
Pressestimmen
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16. März 2011
(KM-HK1251#M01)
Usinger Land: Kommunalwahl 2011
Analyse der Wahlprogramme
Der
ADFC Usinger Land hat eine Analyse der Wahlprogramme der zur
Kommunalwahl 2011 angetretenen Parteien für Neu-Anspach, Usingen, Wehrheim
und den Hochtaunuskreis (Kreistagswahl) durchgeführt. Berücksichtigt
wurden nur Programme, die tatsächlich lokal aufgearbeitet wurden, es
wird aber kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Übergeordnete Programme ohne lokalen Bezug fanden keinen Eingang
in diese Auswertung, der konkrete lokale Bezug ist bei Kommunalwahlen
nach Ansicht des ADFC unverzichtbar. Wir gehen bei
unserer Suche im Internet davon aus, dass Parteien in der Lage sind,
sich so zu platzieren, dass sie und ihre Inhalte leicht auffindbar
sind.
Analysiert wurden im Internet verfügbare Daten. Die Wahlprogramme waren
meist als PDF-Dateien vorhanden, mitunter auf Internet-Seiten im
HTML-Format, in einem Fall nur als eingefügte Grafik mit knappen
Stichpunkten (CDU Usingen). Bereits hier lassen sich Unterschiede
erkennen, wie man sich um den Wähler bemüht, wobei jeweils die im
Hintergrund verfügbare Logistik bei der Beurteilung bedacht werden
sollte.
Gesucht wurde elektronisch nach den Zeichenfolgen "rad" und
"Touristik", fand sich dieser Begriff nicht, ggf. noch nach "Verkehr".
Lediglich in einem Fall (Bündnis 90/Die Grünen Usingen) war nur eine
PDF-Datei
verfügbar, die so formatiert war, dass man über elektronische
Suchfunktionen keine Begriffe fand - schade und wenig sinnvoll im
Internet-Zeitalter, denn Suchmaschinen scheitern dann vermutlich auch.
Die SPD Wehrheim schützte ihre PDF-Datei vor dem Herauskopieren von
Passagen - der Sinn erschließt sich dem ADFC nicht.
Die Auswertung ergab qualitativ erhebliche Unterschiede bereits in Art
und Umfang der Darbietung. Sie reichte von gar keiner (z.B. FWG
Usingen) bis hin zu umfangreichen Ausarbeitungen mit Details zu
einzelnen Punkten - vor allem bei größeren Parteien. Entscheidend sind
jedoch Bezüge und Aussagen zu lokalen Themen. Hier gibt es durchaus
Unterschiede, sogar innerhalb der gleichen Partei. So finden sich bei
der CDU auf Kreisebene und in Neu-Anspach positive und klare Aussagen zur
Fahrradförderung bzw. zu konkreten Vorhaben, bei der CDU Wehrheim schaffte man die komplette
Vermeidung des Begriffs "Fahrrad" in einem professionell
aufgearbeiteten, umfangreichen Wahlprogramm.
Als einzige Partei erwähnt und lobt die CDU Neu-Anspach den ADFC für
sein wertvolles, ehrenamtliches Engagement. Dafür bedankt sich der ADFC
und versteht dies als Ansporn, sich weiterhin mit sinnvollen
Schwerpunkten zu engagieren.
Von einer allzu sehr ins Detail gehenden Bewertung möchte der ADFC
absehen. Lokale Wahlprogramme werden häufig auch nur von wenigen
engagierten Personen ausgearbeitet und können nicht ausgefeilte Texte
enthalten, die jedes Thema umfangreich behandeln. Es zählen aber doch
Grundaussagen sowie der Bezug zu lokalen und konkreten Radverkehrs- und
Radtourismusthemen - sowie natürlich der Gesamteindruck. Einzelne,
fundierte Aussagen und Aspekte lassen erkennen, dass im ein oder
anderen Fall durchaus mehr dahinter steckt.
Grundsätzlich
bemerkenswert ist, dass auf Kreisebene dem Fahrrad deutlich mehr
Bedeutung zugetraut wird als auf örtlicher Ebene. Das lässt im Kreis
hoffen, ist auf Ortsebene aber sehr schade, spielt doch das Fahrrad
gerade im lokalen Bereich seine Stärken voll aus. Gerade im Nahbereich
wird es sehr viel mehr genutzt, als viele örtliche Parteien dem Thema
Aufmerksamkeit in ihren Programmen zollen. Hier sollten sich manche
Lokalpolitiker mehr recken, um auch mal über den Tellerrand zu schauen
- es gibt aber durchaus sehr positive auffallende Ausnahmen.
Nachfolgend ist
aufgeführt, was an Aussagen gefunden wurde - von einer kurzen,
wertendenden Einleitung des ADFC begleitet, die nicht das Negative
zwischen Zeilen, sondern das Positive im Text herauszustellen versucht.
Die Reihenfolge der Auflistung ist ausdrücklich keine Wertung.
Kreistagswahl im Hochtaunuskreis
Zum Alltagsradverkehr gibt es nur
sehr wenige Aussagen. Im Radverkehr wird nur von wenigen Parteien
innerorts und bei Entfernungen bis etwa 10 Kilometer als üblicher
Radius im Programm erwähnenswerte Bedeutung gesehen. Richtig positiv
erwähnen dies Bündnis 90/Die Grünen, aber auch
die CDU widmet dem Radverkehr deutlich positive Worte, bei der Linken gibt es immerhin ein Schlagwort - das war's auf
Kreisebene dann aber auch schon.
Etwas anders stellt es sich im Tourismusbereich dar. Auch hier
widmet Bündnis 90/Die Grünen dem Fahrrad deutlich positive Worte. Die
CDU möchte konkret eine geeignete Downhill-Strecke. Die SPD formuliert
hier mehr, möchte sogar das "Radverkehrswegenetz" bewerben und nennt
auch konkret den Naturpark, die Taunus Touristik und den Regionalpark
als Partner. Deutlich zu wenig Bemühungen in diesem Bereich kritisiert
der ADFC schon länger, wer die Tagespresse verfolgt, der merkt: Da tut
sich was! Das gilt es in der Tat voran zu treiben und ist eine sehr
gute Absicht. Ein geschlossenes Radwegnetz und Abstellplätze für
Fahrräder und E-Bikes sind weiterhin genannt.
- Bündnis 90/Die Grünen
Überschrift "Verkehr":
Eine immer größere Bedeutung gewinnt der Radverkehr. Hier ist
wesentlich zu unterscheiden zwischen den Alltagsradfahrerinnen
und -radfahrern und solchen, für die Rad fahren ein sportliches
Freizeitvergnügen ist. Die Alltagsradler brauchen möglichst kurze,
schnelle, gute Wege – es kommt darauf an, sicher und flott zum Beispiel
zum Bahnhof, zur Schule oder zur Arbeit zu gelangen und dann dort das
Fahrrad sicher und wettergeschützt abstellen zu können. Ein Radfahrer
benötigt nur den Bruchteil der Verkehrsflächen, die für Autos
vorgehalten werden müssen, macht keinen Lärm und produziert keine
Abgase. Ein Siedlungsgebiet wird als deutlich attraktiver empfunden,
wenn es fuß- und fahrradläufig gut angebunden ist an die Infrastruktur
des Ortes wie Haltestellen, Einkaufsgelegenheiten, Schulen, öffentliche
Einrichtungen. Es ist also eine klassische Win-Win-Situation, wenn
Verkehrsflächen mit deutlichem Fokus auf Fuß- und Radverkehr geplant
werden.
Der Freizeitwert einer Region wird besonders hoch geschätzt, wenn es
vielfältige Möglichkeiten gibt, sich mit dem Fahrrad zu bewegen. Davon
abgesehen sagen die einschlägigen Statistiken aus, dass
Fahrradausflügler und Fahrradtouristen etwa doppelt so viel Geld in der
besuchten Region ausgeben wie die anderen Besucher, also auch hier
wieder eine Win-Win-Situation wenn ein umfangreiches Radwegenetz zur
Verfügung steht.
Auf Kreisebene werden sich die GRÜNEN deshalb weiterhin dafür
einsetzen, dass bei der Renovierung von Kreisstraßen auch
Fahrradstreifen eingeplant werden, dass es genügend ordentliche
Abstellplätze an Kreisliegenschaften wie Schulen gibt, dass die
einheitliche und eindeutige Beschilderung von Radwegen ergänzt wird,
dass vorhandene Wege ausgebessert und dass Teilstrecken zusammengefasst
und ergänzt werden.
Grün ist, (...) Sanften Tourismus fördern
- Christlich Demokratische Union (CDU)
Überschrift "Verkehr":
In Zeiten stetig zunehmenden Straßenverkehrs gewinnt das Fahrrad als
Fortbewegungsmittel weiterhin an Attraktivität. Einige Gemeinden im
Kreis haben bereits vorbildliche Radwegenetze aufgebaut. Die CDU
Hochtaunus spricht sich dafür aus, auch die überörtlichen
Radwegeverbindungen weiter auszubauen.
Überschrift "Freizeit und Tourismus":
Die CDU setzt sich für die Einrichtung einer Mountainbike
Downhillstrecke im Bereich des Taunus ein. Hierdurch soll die Ausübung
des Sports in einer speziell hierfür vorgesehenen Strecke ermöglicht
werden, ohne Natur und Tiere durch wildes „Biken“ zu beeinträchtigen.
- Die Linke
Überschrift "Mobilität für alle Bürger/innen durch einen besseren ÖPNV
– Ausbau des Schienennetzes statt weiterer Bau von Straßen"
Errichtung eines kreisweiten Radwegenetzes
- Freie Demokratische Partei (FDP)
Überschrift "In ÖPNV und Straßenausbau auf der Spur bleiben"
Mit einem zukunfts- und bedarfsorientierten Verkehrskonzept, das frei von Ideologien ist,
wollen wir unseren Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur des Hochtaunuskreises leisten.
- Freie Wählergemeinschaft (FWG)
Überschrift "Tourismus" (kompletter Text!)
Der Kreis kann dazu beitragen, den Taunus zu einem überregionalen touristischen Begriff zu
machen. Die Errichtung eines Tourismuszentrums des Kreises in Oberursel ist ein richtiger
Schritt in diese Richtung. Wir sind dafür, den Taunus behutsam zu
erschließen. Dem Wandern und Begegnungen mit der Natur ist der Vorzug
vor massenhaftem Freizeitrummel zu
geben.
- Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Überschrift "Sport und Freizeit"
Der Ausbau und die Bewerbung des Radverkehrswegenetzes ist - auch mit
dem Ziel, den Tourismus auszubauen - weiter voranzutreiben. Wir setzen
uns für ein geschlossenes Radwegenetz ein und kümmern uns um sichere
Abstellplätze für Fahrräder und E-Bikes an Bahnhöfen und
Bushaltestellen.
Überschrift "Umwelt schützen und erhalten"
Die Förderung eines „sanften Tourismus“ muss das Ziel der nächsten
Jahre sein. Dies hat in enger Kooperation mit dem Naturpark Hochtaunus,
der Taunus Touristik Service e.V. und dem Regionalpark zu geschehen.
Kommunalwahl in Neu-Anspach
Beim Alltagsverkehr werden nur Bündnis 90/Die Grünen und die CDU
konkret, die einen durch verkehrspolitische Maßnahmen auf dem aktuellen
Stand der Zeit ("Shared Space"), die anderen durch eine konkrete
praktische, aber wichtige Maßnahme (Ausschilderung). Besonders und
positiv zu erwähnen ist das Lob der CDU Neu-Anspach an den ADFC - und
das in einem Wahlprogramm! Vielen Dank dafür, der ADFC nimmt dies als
weiteren Ansporn und natürlich wohlwollend wahr.
Beim Tourismus finden sich keine ganz konkreten Themen mit
Fahrradbezug. Gerade Neu-Anspach wird sich aber als ein "kleiner"
Knoten im Usinger Land im Radtourismus herausstellen - hier verlaufen
der Usatalweg (Weiltal - Wetterau) und der Erlenbachweg
(Erlenbachquelle - Nidda) sowie nicht weit entfernt der bereits
bekannte Weiltalweg (der Usatalweg beginnt am Weiltalweg in Brombach) -
da könnte künftig mehr kommen, von allen zur Wahl stehenden Parteien.
- Bündnis 90/Die Grünen
Überschrift "Neu-Anspach zum Leben"
Geteilte Verkehrsräume („Shared space“) zum Beispiel, bei dem sich
Fußgänger, Fahrräder und Autos in Kernzonen denselben Verkehrsraum
teilen, sind bereits erprobt und erhöhen gleichzeitig die Sicherheit
für alle Verkehrsteilnehmer. Derartige intelligente Konzepte wollen wir
in die politische Beratung einbringen. Unser Fahrradwegenetz ist
ausbaufähig, wichtige Netzschlüsse fehlen noch und an vielen Stellen in
der Stadt leben Fahrradfahrer gefährlich. Wir wollen Neu-Anspach als
lebenswerte Stadt, auch ohne Auto.
Überschrift: "Neu-Anspach und Ökologie"
Mit der hervorragenden Erreichbarkeit durch die Taunusbahn und dem
Hessenpark vor der Haustür ist Neu-Anspach ein idealer Ausgangspunkt
für sanften Tourismus. - Christlich Demokratische Union (CDU)
Überschrift "Radwege"
- Ausbau und Sicherheit fördern
Die Mittel des Landes Hessen werden wir nutzen, um die bestehenden
Radwege noch besser auszuschildern. Hier danken wir auch dem ADFC für
seine wertvolle ehrenamtliche Unterstützung.
Außerdem unterstützen wir den seit langem geplanten Radweg von
Westerfeld nach Usingen, für den sich jetzt eine Lösung abzeichnet.
Überschrift "Waldwege - für alle Seiten erhalten"
Gute Wald- und Wanderwege sind auch für die Förderung von Tourismus und Handel von Bedeutung.
- Freie Demokratische Partei (FDP)
- keine relevanten Aussagen zum Thema -
- Freie Wählergemeinschaft (FWG)
Überschrift "Umwelt/Energie"
Wir wollen eine Gemeinschaft mit weiterdenkenden kompetenten
Bürger/innen gründen, die sich mit den Möglichkeiten einer neuen
Versorgung unserer Stadt mit Energie, der Gestaltung des
innerstädtischen Verkehrs und dem Leben im Einklang mit unserer Umwelt
befasst. - Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Überschrift "Sport und Freizeit"
Walkingstrecken müssen noch erweitert, Loipen im Winter regelmäßig
gespurt und die Beschilderung sowie die Pflege der Radwege müssen noch
optimiert werden.
Sportangebote für Senioren
Viele Vereine und auch Fitnessstudios bieten derzeit schon die
verschiedensten Formen der Gymnastik, Radfahren bis hin zum Kegeln,
Tennis und Wandern an.
Unser Ziel ist es, zusammen mit Ihnen neue Ideen zu entwickeln und das bestehende Sportangebot zu verbessern.
Kommunalwahl in Usingen
In Usingen findet man in den Wahlprogrammen generell die
schwächsten Aussagen zum Thema Fahrrad, sowohl im Alltag, als auch im
Tourismus. Dem Engagement der Stadtverwaltung steht dies deutlich
entgegen, hier ist man nicht nur offen, sondern sogar aktiv tätig.
Immerhin trifft eine Partei, Bündnis 90/Die Grünen, eine deutliche
Aussage dazu, dass Radverkehr bei Planungen mehr und grundsätzlich
berücksichtigt werden muss, die SPD liefert zumindest ein konkretes,
positives Schlagwort. Die anderen zur Wahl stehenden Parteien erwähnen
das Fahrrad explizit gar nicht, weder im Alltags-, noch im
Tourismusbereich. Interessant ist dazu die Aussage von Bürgermeister
Wernard im Zusammenhang mit den beiden Elektro-Fahrrädern, die die
Stadt ab Mai 2011 verleiht: Usingen sei beim Tourismus ein "schlafender
Riese". Das ist aus Sicht des ADFC vielleicht ein wenig überformuliert,
allerdings wenn schon, dann schläft hier keineswegs die Verwaltung,
sondern eher die Politik. Radtourismus sollte ein breiter,
parteiübergreifender, klar und aktiv ausgesprochener Konsens sein, wenn
man ein "schlafender Riese" sein will. Die Wahlprogramme geben das
allesamt nicht her.
- Bündnis 90/Die Grünen
Überschrift "Kommunaler Klimaschutz"
Außerdem soll ein innerstädtisches Konzept erarbeitet werden, das auch
den ÖPNV, Fuß- und Radverkehr konsequent in alle städtischen Planungen
mit einbezieht. - Christlich Demokratische Union (CDU)
- keine relevanten Aussagen zum Thema -
- Freie Demokratische Partei (FDP)
Überschrift "Wir wollen"
ein verkehrsberuhigtes Usingen
Überschrift "Freizeit in Usingen"
Die Liberalen in Usingen setzen sich dafür ein, die touristischen
Möglichkeiten des Usinger Landes herauszustellen und zu vermarkten.
Usingen ist im Rhein-Main-Gebiet ein idealer Ausgangspunkt für
Wanderungen und sportliche Betätigungen in naturnaher Umgebung. - Freie Wählergemeinschaft (FWG)
- kein Wahlprogramm gefunden -
- Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Überschrift "Verkehrsentlastung" langfristig: Attraktivität der Innenstadt für Fußgänger und Radfahrer erhöhen
Kommunalwahl in Wehrheim
Ausdrücklich
zum Alltagsradverkehr gibt es bei der SPD eine Grundsatzaussage für
konfliktfreies Bewegen, sichere Radwege und der lobenswerten Erwähnung,
dass der ruhende Verkehr dem nicht entgegenstehen darf, was im Übrigen
auch die Straßenverkehrsordnung so verbindlich vorgibt, die Politik
aber in der Praxis meist ignoriert. Bei Bündnis 90/Die Grünen nennt man
immerhin zwei konkrete Punkte, die angegangen werden sollen. Die FDP
will bestehende Radwege zu einem Gesamtnetz verbinden, ein sinnvolles
Anliegen. Nur die SPD trifft unter der Überschrift Tourismus eine
Aussage zur Überprüfung der vorhandenen Wege, die einzige in allen
überprüften Wahlprogrammen zur Qualitätssicherung überhaupt.- Bündnis 90/Die Grünen
Überschrift "Bau und Verkehr"
Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer mit einem durchdachten
Verkehrskonzept z.B. durch eine Entschärfung der Kreuzung
Bahnhofstraße/Wiesenau/Oranienstraße und eine Fortführung des
Radfahrer-Schutzstreifens von der Saalburgsiedlung nach Wehrheim - Christlich Demokratische Union (CDU)
- keine relevanten Aussagen zum Thema - - Freie Demokratische Partei (FDP)
Überschrift "Lokal und Regional sichere Mobilität"
(...) die Verbindung der bestehenden Radwege zu einem Gesamtnetz und Entschärfung der bestehenden Gefahrenstellen - Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Überschrift "Das wollen wir noch anpacken - Verkehr"
Die SPD will dafür sorgen, dass sich in unserer Gemeinde Fußgänger,
Radler, Auto-, Lastwagen und Traktorfahrer konfliktfrei bewegen können.
Der ruhende Verkehr darf diesem Ziel nicht widersprechen. Nach wie vor
müssen Radwege zur sicheren Anbindung an Arbeits-, Spiel- und
Sportstätten gebaut oder ausgebaut werden.
Überschrift "Dafür setzen wir uns ein. Tourismus"
Alle Rad- und Wanderwege in und um Wehrheim müssen regelmäßig überprüft und einheitlich beschildert werden.
[Stefan
Pohl]
Ergänzung:
Der ADFC Usinger Land e.V. hat in seiner Jahresversammlung eine Wahlempfehlung ausgesprochen.
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Liste der Einzelnachrichten |
16. März 2011
(KM-HK1251#M00)
Usinger Land: Kommunalwahl 2011
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