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Bad Homburg: Radverkehrskonzept
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11. Dezember 2011 (KM-HK1254#M01)
Bad Homburg: Radverkehrskonzept
Bad Homburg verfolgt neue Ansätze
Mit
dem politischen Wechsel an der Spitze und im Stadtparlament ändert sich
auch die Radverkehrspolitik. Es sollen Grundsätze einziehen, die in der
Metropole Frankfurt bereits seit vielen Jahren gelten. Damit wäre Bad
Homburg im Hochtaunuskreis Vorreiter.
- Die
Fortbewegung mit dem umweltfreundlichsten aller Verkehrsmittel soll
sicherer, schneller und damit attraktiver für mehr Menschen werden. (FR)
- Radfahren in der Kurstadt soll künftig "deutlich attraktiver" werden. (TZ)
- Radfahren in Bad Homburg soll künftig attraktiver werden. (UA)
- Ein Ziel des neuen Konzepts ist es, Rad- und Fußgängerverkehr zu entflechten. (TZ)
- Radler künftig verstärkt auf den Straßen und nicht mehr auf den Bürgersteigen unterwegs sein sollen. (TZ)
- Dem Radverkehr soll auf den Straßen eine abgetrennte Fläche zugewiesen werden, die in beiden Richtungen nutzbar sein soll. (TZ)
- Das neue Radwegekonzept hat die Verwaltung mit tatkräftiger Unterstützung und Hilfe von vielen Bürgern entwickelt. (FR)
- Verwaltung Mängelcoupons für Radfahrer ausgelegt, die noch weiterhin verfügbar sind (FR)
- es gab eine gemeinsame mehrstündige
Radtour auf den Spuren der wichtigsten Radfahrerhindernisse (FR, TZ)
unter Beteiligung des ADFC (FR)
- Das letzte Konzept für den Radverkehr sei bereits zehn Jahre alt, wie Stadtplanungsleiter Hinze erklärt. (FR)
- Der Trend gehe laut Hinze überall weg
vom üblichen Radweg auf dem Bürgersteig hin zu einer gemeinsamen
Nutzung der Straße von Auto und Radfahrer. (FR)
- Radwege sollen nicht mehr auf den Bürgersteigen geführt werden. (UA)
- Es sollen weitere Einbahnstraßen für den Radverkehr zur Nutzung in entgegengesetzter Richtung freigegeben werden. (FR, TZ, UA)
- Es sollen mehr Fahrradstraßen ausgewiesen werden. (UA)
- Geplant sind Freigaben für folgende Straße: Lindenstraße, Kirchgasse, Georg-Schudt-Straße, Engelsgasse und Haberweg. (TZ)
-> siehe ADFC-Nachrichten zum Thema Haberweg (Bahnlinie - U-Bahn)
-> siehe ADFC-Nachrichten zum Thema Georg-Schudt-Straße (Einahnstraße) freigeben
- Vor allem für den Schulweg von und zum Kaiserin-Friedrich-Gymnasium (KFG) bedeutet das erhebliche Erleichterungen. (FR)
-> siehe ADFC-Nachrichten zum Thema Bad Homburg:
Durchgehende Verbindung für Schülerverkehr prüfen
- Zwei Achsen durch die Stadt sollen durchgängig befahrbar werden:
(1) Von Ober-Erlenbach über Gonzenheim, KFG und Kurpark nach Kirdorf
(2) Von Ober-Eschbach über Gonzenheim, Rathausplatz, Bahnhof zum Schloss (FR, TZ)
- In der Promenade soll es auch bauliche Veränderungen der Straßenführung für Radler geben. (FR)
- Langfristig soll es mehr Fahrradabstellplätze (FR, TZ, UA) vor allem an allen Zugängen zur Innenstadt geben. (FR)
- Pendlerplätze an der U-Bahnstation Gonzenheim sollen überdacht werden. (FR)
- Am Bahnhof soll ein Fahrradparkhaus mit 160 Stellplätzen gebaut werden. (FR, TZ)
-> siehe ADFC-Nachrichten zum Thema Fahrradstation am Bahnhof
- Zu den 2000 Anlehnbügeln sollen 900 hinzukommen. (TZ)
- In der Fußgängerzone bleibt Radfahren tabu. (FR)
- Die Radwegweiser (FR) sollen genauso überarbeitet und erneuert werden wie der Fahrradstadtplan. (FR, TZ)
- Magistrat hat dem Konzept bereits zugestimmt. (TZ, UA)
- Das Konzept wird jetzt in allen Ortsbeiräten und Ausschüssen sowie in der Stadtverordnetenversammlung beraten. (FR, TZ, UA)
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