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29.12.2020 erstellt von: Stefan Pohl


Radschnellweg Vordertaunus - ADFC-Stellungnahme

FRM5-LOGO

Stellungnhahme des ADFC Hochtaunus zur Machbarkeitsstudie zum Radschnellweg Vordertaunus (Verlauf: Frankfurt-Steinbach-Oberursel-Bad Homburg-Friedrichsdorf)

Einige Anregungen des ADFC wurden aufgenommen, andere nicht. Dabei sind auch Punkte, die der ADFC kritisch sieht.


Über die Ortsgruppe Oberursel/Steinbach hat der ADFC Hochtaunus vor vielen Jahren die Idee eines Radschnellweges Frankfurt-Steinbach-Oberursel-Bad Homburg-Friedrichsdorf (FRM5) ins Rollen gebracht. Um so mehr freuen wir uns, dass dieser Radschnellweg in der Politik viel Unterstützung fand, alle beteiligten Städte bereits einen Vorvertrag abgeschlossen haben und nun der erste konkrete Schritt, die Machbarkeitsstudie, abgeschlossen ist.

Der ADFC wurde (wie auch viele andere Fachgremien) leider erst ganz am Schluss der Machbarkeitsstudie im August 2020 an dieser beteiligt. Leider lagen uns für die Beteiligung auch nur der eigentliche Plan ohne die beschreibenden Untersuchungen und die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung vor. Weitere Unterlagen erhielten wir auch auf Nachfrage nicht!

Wir haben daraufhin eine umfangreiche Stellungnahme erarbeitet und diese mit den betroffenen Ortsgruppen in unserem Kreis (Bad Homburg/Friedrichsdorf, Oberursel/Steinbach) sowie mit dem ADFC Frankfurt, dem VCD und dem BUND abgestimmt.

Nun liegt die Endfassung der Machbarkeitsstudie vor. Diese ist zwar noch nicht offiziell veröffentlicht, nachdem aber die Stadt Friedrichsdorf diese bereits auf Ihrer Homepage veröffentlich hat, ist der Regionalverband nachgezogen und hat die Studie auch auf die eigene Homepage gestellt:

und damit veröffentlicht.

Da wir vor Veröffentlichung durch den Regionalverband noch keine Unterlagen selbst herausgeben durften, veröffentlichen wir daher auch erst jetzt unsere Stellungnahme. Unsere Stellungnahme bezieht sich nicht auf die Endfassung des Regionalverbandes sondern auf den Vorentwurf. Die ADFC-Stellungnahme vom August 2020 können Sie unten herunterladen.

Positiv ist, dass einige unserer Anregungen aufgenommen wurden. Andere wesentliche Punkte die wir angesprochen haben sind aber entweder nicht aufgenommen worden oder wurden einfach offengelassen. Dies bedeutet, dass wir in Zukunft weiter das Projekt intensiv begleiten müssen um es wirklich zum Erfolg zu führen. Da im Vorfeld jede Stadt eigenen Ziele herausgegeben hat, die teilweise nicht miteinander harmonieren ist auf allen Seiten noch viel Überzeugungskraft nötig.

Besonders kritisch sehen wir

  • die Führung des Radschnellweges durch Bad Homburg (hier sind immerhin zwei von drei Alternativrouten die wir vorgeschlagen haben im Plan aufgenommen worden),

  • den geplanten Endpunkt des zukünftigen Gewerbegebietes in Friedrichsdorf und

  • die Aufgabe von Radschnellwegstandards ohne nach Alternativen gesucht zu haben oder innovative Ideen einzubringen.
Der Regionalverband hat angekündigt, zur weiteren Detailplanung eine Arbeitsgruppe einzurichten in dem der ADFC beteiligt ist.

Patrik Schneider-Ludorff
Radverkehrspolitischer Sprecher des ADFC Hochtaunus e.V.



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