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09.04.2019 13:00erstellt von: Stefan Pohl


Fahrradklimatest 2018: Glashütten verpasst bundesweites Ranking um nur eine Stimme

Fahrradklima-Test-2018

Beim heute in Berlin vorgestellten Fahrradklima-Test des ADFC hat Glashütten mit 49 Stimmen das Quorum von 50 Stimmen um eine Stimme verfehlt. Aus den vielen Kommentaren der Glashüttener lässt sich trotzdem ein gutes Bild gewinnen. Eine individuelle Information über die erreichten Noten kommt in den nächsten Tagen. Unzufrieden sind Radfahrerinnen und Radfahrer aus Glashütten vor allem mit dem fehlenden Radweg entlang der B8 und den schlechten Oberflächen der Wege im Wald. Lichtblicke gab es bei der Beschilderung der Radwege im Wald, die tatsächlich zum Ziel führen.


Die ADFC-Fahrradklima-Test Beauftragte im ADFC Hochtaunus e.V., Susanne Bittner, sagt: „Fahrradfreundlichkeit ist ein wichtiger Standortfaktor für attraktive Städte – deshalb macht es uns Sorgen, dass sich die Glashüttener auf dem Rad nicht wohler fühlen. Der Fahrradklima-Test zeigt bei anderen Städten, dass kontinuierliche Radverkehrsförderung auch honoriert wird und sich in einem guten Verkehrsklima niederschlägt. Schon mit der Pflege der Oberflächen wäre in Glashütten einiges zu erreichen. Wenn Glashütten will, dass mehr Menschen aufs Rad steigen und die Stadt von unnötigen Autofahrten entlasten, dann muss mehr getan werden. Wir brauchen gute Radwege entlang der B8, ein Radwegenetz zu den Ortsteilen und nach Königstein.“

Bundesweiter Trend: Sicherheitsgefühl beim Radfahren immer schlechter

Das bundesweite Gesamtergebnis des ADFC-Fahrradklima-Tests 2018 ist leider weniger erfreulich. Das Fahrradklima, also die Zufriedenheit der Radfahrenden, hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter verschlechtert, ebenso das Sicherheitsgefühl. Die Radfahrerinnen und Radfahrer bewerten die Fahrradfreundlichkeit ihrer Städte im Durchschnitt mit der Note 3,9. Falschparker auf Radwegen, die schlechte Führung des Radverkehrs an Baustellen und die fehlende Breite von Radwegen sind die am meisten kritisierten Probleme. Drei Viertel der Befragten gaben an, dass man Kinder nur mit schlechtem Gefühl allein mit dem Rad fahren lassen kann.

ADFC startet bundesweite Kampagne und fordert #MehrPlatzFürsRad

Das Unsicherheitsgefühl der Radfahrerinnen und Radfahrer und die wachsende Unzufriedenheit mit der Rad-Infrastruktur nimmt der ADFC im 40. Jahr seines Bestehens zum Anlass, eine bundesweite Kampagne für #MehrPlatzFürsRad zu starten. Mehr Informationen auf www.mehrplatzfuersrad.de.

170.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bundesweit

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wurde im Herbst 2018 zum achten Mal durchgeführt. Er wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 mit rund 195.000 Euro gefördert. Rund 170.000 Menschen stimmten bundesweit ab – eine Steigerung von 40 Prozent gegenüber dem letzten Test. Die Zunahme führt der ADFC auf das wachsende Interesse am Thema Fahrrad und Radverkehr zurück.

Mehr Details zu Glashütten... (v.a. mit allen textlichen Rückmeldungen)



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